Wie ist ein Leben ohne Auto?

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Wie wäre es denn mit einem Vespa-Roller? Habe 7 Jahre 12 km von der Stadt entfernt gelebt. Mit dem Roller kam ich überall hin, im Helmfach war neben dem Korb auf dem Gepäckträger zusätzlicher Platz für Einkäufe, billig im Unterhalt, nur Versicherungskosten, keine Parkplatzsorgen, keine Garage nötig..

Ein Leben ohne AUto ist der absolute Rotz. Ständig bist du unmobil, musst dich auf teure, unzuverlässige, öffentliche Verkehrsmittel verlassen. Hast immer Zeitdruck, weil du ja deine Bahn/Bus/etc. erwischen musst. Oder du bettelst so wie ich immer jemanden ums Auto an. Alternative Mietwagen? Im Leben nicht. Meist bekommst du die Schüsseln ja ohne Kreditkarte garnicht mehr. Ganz davon zu schweigen, dass du riesige Kautionssummen hinterlegen musst. Also ganz ehrlich: Ich hatte 7 Jahre ein Auto, bin jetzt seit nem guten halben Jahr ohne Auto und ich könnt mich eigentlich jeden Tag nur selbstgeisseln. Und das tolle Rollerthema: Wenn ich so rausgucke, es sind -15,5Grad....Jetzt erzähl mir mal einer, dass er bei den Temperaturen und der Schweineglätte mitm Roller fährt. Ich lach mich tot. Und ja, vielleicht mag der ein oder andere in der Großstadt wohnen, wo aller 5Min nen Bus fährt und alles fußläufig erreichbar ist, aber diesen Luxus hat nicht jeder. Also ICH, bin voll und ganz auf der Seite der Autobesitzer!

Ich lebe seit 8 Monaten autofrei und finde es kaum auszuhalten. Trotz guten Verkehrsanbindungen ist man sehr eingeschränkt. Spontane Ausflüge, Urlaub, das Transportieren von schweren Dingen sind kaum noch möglich. Auch die Mietwagenalternative ist unkomfortabel.

ich rechne grad durch. fahr nen Alfa, den ich auf Autogas umrüsten ließ und so waren die Benzinkosten für mich kein Thema. Aber jetzt hat mein Kleiner auch s an 130 tausend km und so grübel ich. Meine Tendenz: mal ein Jahr lang kein Auto und sehen wies wird. Sind ja schon von vorne weg mal so 20TausendEur auf der Habenseite. Da kann ich auch lang TAxi fahren, wenns nicht anders geht und sonst Zug und Bus oder mal ein Leihauto.

Ich hatte eine autofreie Zeit, in der ich alles mit dem Fahrrad machen konnte (Arbeit, Geschäfte, Freunde). Ohne Auto ist die Lebensqualität finde ich besser (Voraussetzung: alles ist ohne Auto gut machbar). Jetzt habe ich eine Auto, da es nicht ohne geht. Der Komfort ist zwar größer (bei Regen oder im Winter morgens!), dafür fühle ich mich nicht so gut und fit wie damals!

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