Wie ist das Mathe Studium auf Lehramt?

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6 Antworten

Sorry, aber wenn du glaubst, "Rechenaufgaben" seien "pure Mathematik", dann hast du leider völlig falsche Vorstellungen von "richtiger" Mathematik.
Rechenaufgaben oder Textaufgaben, so wie du sie aus der Schule kennst, das hat NICHTS mit Uni-Mathematik zu tun!

Uni-Mathematik ist komplett anders als Schul-Mathematik, in der Uni-Mathematik geht's um Theorien und Beweise, nicht um's Rechnen. Zahlen braucht man im Mathe-Studium kaum, eigentlich nur zur Nummerierung der Kapitel.

Ja, es ist sehr schwer und die Abbrecherquote liegt bei ca. 70-80%.
Aber wenn man bereit ist, Hobbies und sonstige Beschäftigungen zurückzustelen und die erforderliche Zeit und Arbeit ins Studium zu investieren, dann ist es zu schaffen :-)
Gute Mathe-Lehrer werden dringend benötigt!
Mathe Lehrer, die bei den Schüler Interesse und Begeisterung wecken für Mathematik, statt Mathe-Frust zu produzieren!

Hier findest du weitere Infos:
www.spiegel.de/unispiegel/studium/mathematik-studenten-hohe-abbrecherquote-muss-nicht-sein-a-940681.html
www.spiegel.de/unispiegel/studium/toerner-erklaert-warum-80-prozent-der-mathematik-studenten-abbrechen-a-863412.html

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Kommentar von Nalischaa
09.04.2016, 01:15

Vielen dank für deine Antwort:)

Das meinte ich nicht. Ich weiß natürlich das es sehr sehr sehr anders ist im gegensatz zur schule, und das schulmathematik nichts ist vergleich zu unimathematik, kenne ich von meiner freundin aber auch von meiner schwester. Beide sind erst am anfang des studiums und ich wollte wissen ob sich zum ende hin vielleicht etw. Ändert.

Aber tuts wohl nicht :D

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Heyho, hier ein Master-Student auf reine Mathematik (ohne Lehramt) am KIT.
Im Abi stand ich auf meiner glatten 1, an der Uni ist mein Schnitt auf 3,0 gedroppt. Es ist grundsätzlich nicht leicht, aber wenn es einem liegt, gibt einem die Mathematik etwas, was man in anderen Studiengängen vergeblich sucht. Man lernt eine Denkweise, nämlich wie man ganz allgemein Probleme aller Art lösen kann.
Beweise sind oft technisch ätzend, aber unbedingt nötig, um sicher zu sein, dass eine Aussage auch wirklich gilt.

Die Lehrämtler kratzen hier nur an der Oberfläche, machen in der Regel die paar Grundvorlesungen (Analysis und lineare Algebra) und steigen aus der Mathematik aus, wenn es erst so richtig interessant wird.

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Hi, es hängt von der Schulform ab. Falls du Lehramt für SekII machen willst, dann studierst du das 1. Jahr mit den Mathe Bachelor Studenten zusammen, schreibst die gleichen Klausuren etc. Das ist dann nichts mit Rechnen, sondern Beweisen. Im Laufe des Studiums kommen dann ab und zu mal "schwierige" Textaufgabe, worin es allerdings auch viel ums beweisen geht. Also wie in der Schule ist es dann nicht mehr...

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Nen Kumpel von mir studiert Grade Lehramt Mathematik. Bisher ist genau 50% des Studiums Rum und es sind noch 20 von 80 Leuten im Kurs. Also das sagt ja schon einiges. Er selbst sagt,dass das Studium echt richtig hart ist, trotz das er in Mathe (im Studium) auf ca 1,7 steht. (er bekommt etwas Hilfe von...) also es reicht nicht aus, einfach mal im Abitur gut in Mathe zu sein, da muss man echt viel drauf haben. Ich hab noch mitbekommen,dass die oft sehr harte Beweise machen müssen... Und jeder weiß, sowas wie Beweise sind echt rotz. Aber ja größtenteils rechnen, aber weitaus mehr was alleine nen Mathe Lehrer brauche würde.

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Schaue dir doch einfach mal einen Studienverlaufsplan einer Uni für Mathe auf Lehramt an. Dort findest du ganz genau was in welchem Modul (& in welchem Semester) gefragt ist und dort sind auch alle Klausuren, Hausarbeiten etc aufgelistet :)

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Angst ist schon mal kein guter Partner!
Und ja, es ist pure Mathematik

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