Wie funktioniert technisch betrachtet das sogenannte Laterne austreten?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es ist ein Erschütterungssensor im Sockel (unten) eingebaut. Früher wurden Quecksilber-Neigungsschalter verwendet. Heutzutage sind es elektronische Schwingungs- und Erschütterungssensoren.

Grund: damit im Schadensfall (Unfall) keine spannungsführenden Teile offenliegen.

das versorgungsgebiet meiner exfirma geht von ingoldstadt bis würzburg und in der breite ähnlich und ich kenne keine lampe die sowas hat.will damit nicht behaupten das es das nicht gibt,nur bei uns eben nicht

0

Erschütterungssensor, sicher doch und nach 10 Minuten würde der ja wieder einschalten - welchen Sinn sollte der also haben??

Wo haste das Märchen denn her? Denn deine Antwort ist definitiv falsch - denn sonst müssten ja alle Lampenarten ausgehen. ;))

0
@Eichbaum1963

Wenn die Stromzufuhr durch den Sensor unterbrochen wurde, können Hochdruck-Entladungslampen (Natriumdampf bzw. HQI / HCI) nicht sofort wieder zünden, sondern benötigen eine Abkühlphase.

Technik, da kannst Du noch etwas hinzulernen. Ja, tatsächlich, man lernt nie aus.

0
@Nowaja

Ja, wird Zeit, dass DU was dazu lernst. "Erschütterungssensor" wat a Schmarrn. ;))

http://www.zeit.de/2006/13/Stimmts

Achja bzügl. anderer Antwort: kw (Kilowatt) kann man nicht in W (Watt) umrechnen?? Klar, wenn mans mit ner Waage versucht. :D

1
@Eichbaum1963

Ja, staunen kann ich da wirklich, aber sicher nicht aus dem Grund den du jetzt annimmst. :D

Du nennst uns als Quelle ein Forum, wo irgendwelche DAUs Unsinn schreiben und hälst das etwa auch noch für seriös??

Im Gegenzug ignorierst du aber die Aussage des Herrn von der Firma Osram unter meinem Link? Osram sagt dir doch sicher was, oder? Wenn nicht: die stellen u. a. diese Leuchtmittel her. :P

Vor allem aber: wo sollte deiner Meinung nach dieser imaginäre Erschütterungssensor sitzen? Und warum gäbe es dann keine in Ampeln?^^

Das mit dem Erschütterungssensor ist Quark - sonst müsste man auch auch LED- oder Leuchtstoffröhren-Straßenbeleuchtung "austreten" können. ;)

0
@Eichbaum1963

Es ist kein Erschütterungssensor, sondern ein Netztrenner mit Neigungssensor.

0
@Shakuhachi

Ist das jetzt Ironie oder werdet ihr immer abenteuerlicher? Naja, Comedy isses allemal. :P

Vor allem: wo sollte da der Neigungssensor, vor allem aber der Netztrenner sitzen??

Letzterer müsste dann unter der Erde liegen, da ja sonst als Schutz wirkungslos. Und DAS wäre viel zu teuer, denn der müsste absolut Wasserdicht sein (IP 68), bei Störungen müssten sie den immer ausbuddeln. Abgesehen davon, dass ein Neigungssensor sicher nicht beim reinen dagegentreten auslosen würde. :D

Eine Straßenlampe hat allein unten am Mast in ca. 40 - 100 cm Höhe einen Deckel, darunter sitzt ein Diazed-Sicherungselement, ein Erdkabel (NYY-J) kommt von unten und logischerweise geht von der Sicherung ab auch noch ein Kabel zur Lampe (nach oben - wohin denn sonst :P) ;)

Was kommt bei euch als nächstes? Evtl. noch ein versteckter Wasserhahn im Mast? :P

0

So ein Schwachsinn wir haben in unseren Betrieb schon mehrer Laternen aufgestellt für Kommunen, sowas wie Erschütterungssensor gibt es bei diesen nicht.

Macht auch keinen Sinn da ja nur ab dem Sicherungskasten im Mast spannungsfrei wäre und die ankommenden Erdkabel weiterhin Spannung hätten.

Das hat nur was Mit den Quecksilberdampflampen zu tuen, bei denen reißt die Entladung ab durch die Erschütterung.

0

rein technisch betrachtet ist das so: durch die starken erschütterungen reißt der Lichtbogen in der Lampe ab. der stromfluss wird unterbrochen. nun ist es so, dass in der Lampe ein thermischer startkerkontakt (bimetall) sitzt, der bei KALTER lampe geschlossen ist, und ein Zünden dieser ermöglicht. ist sie warm, kann sie nicht zünden. wäre auch etwas ungesund für die Lampe und alle umstehenden....

jedenfalls SOLLTE die Lampe nach 10 bis 20 minuten wieder angehen...

ein azubikollege von mir hat mal was geniales erzählt. da hat der schichtmeister die Lampen in der Halle ausgemacht, weil er der meinung war, hier wird nichts mehr gemacht. kurz darauf stand dann doch die Mannschaft da. also - licht an - scheiße geht nicht - was macht man da? ganz klar die Betriebselektriker rufen...

und wenn dann noch ein dummer azubi dem ach so schlauen meister "einen bären aufbinden will" - nach dem motto "die lampen gehen erst an, wenn sie kalt sind" kann es schon mal ein wenig ungemütlich werden...

Der Lichtbogen kann nicht abreißen. Nicht bei den hohen Betriebsdrücken. Stattdessen wird ein Sensor verwendet. Lese mal die anderen Beiträge, bitte.

0
@Nowaja

es sind gasentladungslampen und den sensor möchte ich sehen,hatte 40 jahre beruflich mit zu tun

0

durch die erschütterung wird die gasentladung unterbrochen,deshalb geht sie aus,dann zündet sie erneut und brennt.bei den neuen mit led technik,geht das nicht mehr

falsch, es sind Hochdrucklampen, den Lichtbogen kannst Du durch Erschütterung nicht unterbrechen.

Im Lampensockel (unten) ist hingegen ein Erschütterungssensor eingebaut.

0
@Nowaja

lichtbogen hast beim schweißen,das ist gasentladung und was ganz anderes,physikalisch sehr großer unterschied

0
@wollyuno

Nowajas Commedy vom Feinsten - ich sage dazu nur Sauna- und 50-g-Wolle-Antworten. ;))

Ist aber sehr erheiternd so etwas zu lesen. ;))

0

Was möchtest Du wissen?