Wie funktioniert die Herstellung einer einmolaren Natronlauge?

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5 Antworten

Du rechnest aus, wie viel g 1 Mol NaOH entspricht, nimmst die gewünschte Menge (reines) Wasser und löst die nötige Menge Natriumhydroxid darin auf.

Wenn du dir einen Rechenschritt ersparen willst, nimmst du knapp 1 l Wasser, löst 1 Mol NaOH darin auf und füllst mit Wasser auf 1 l auf.

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Kommentar von Gradacac74
14.09.2016, 12:57

Die gewünschte Menge Wasser ist 50ml. Nur ich weiß nicht wie viel NaOH rein muss um pH wert 14 zu garantieren 

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Die Antworten sind zwar theoretisch richtig, in der Praxis wird die Natronlauge aber nicht exakt 1 molar werden, weil es praktisch kein 100,0 % reines Natriumhydroxid gibt, es ist immer wasser- und carbonathaltig . Man nimmt daher etwas mehr als 40 g NaOH, spült es kurz mit dest. Wasser ab, um die Carbonatkruste abzuwaschen, überführt es in den 1000 ml Meßkolben und löst es in etwa 900 ml vorher ausgekochtem dest. Wasser und füllt nach dem Abkühlen auf 1000 ml auf. Den exakten Gehalt der Natronlauge bestimmt man dann durch Titration mit 1 molarer Salzsäure.

Man kann sich die Arbeit aber auch leichter machen, indem man eine fertige Ampulle kauft und den Inhalt mit dest. Wasser auf 1000 ml auffüllt. Dann spart man sich die Titerstellung.

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Kommentar von cg1967
10.09.2016, 02:15

Die Antworten sind zwar theoretisch richtig, in der Praxis wird die
Natronlauge aber nicht exakt 1 molar werden, weil es praktisch kein
100,0 % reines Natriumhydroxid gibt, es ist immer wasser- und
carbonathaltig 

Richtig.

Man nimmt daher etwas mehr als 40 g NaOH,

Wieso 40 Gramm? Ich lese in der Frage nichts davon, daß ein Liter 1N-Natronlauge hergestellt werden soll.

spült es kurz mit dest. Wasser ab, um die Carbonatkruste abzuwaschen, überführt es in den 1000 ml Meßkolben und löst es in etwa 900 ml vorher ausgekochtem dest. Wasserund füllt nach dem Abkühlen auf 1000 ml auf.

Nein. Man nimmt die benötigte Menge, welche sich aus der Verpackung des, hoffentlich, analysereinen Natriumhydroxid und der benötigten Menge an Lauge ergibt. Und wenn, wie bei mir, Gehalt mindestens 98,8% drauf steht, dann rechne ich damit.

Den exakten Gehalt der Natronlauge bestimmt man dann durch Titration mit 1 molarer Salzsäure.

Anschließen muß man das Zeug eh.

Man kann sich die Arbeit aber auch leichter machen, indem man eine
fertige Ampulle kauft und den Inhalt mit dest. Wasser auf 1000 ml
auffüllt. Dann spart man sich die Titerstellung.

Auch dann muß man anschließen. Dies kann man sich durch Kauf einer entsprechenden Maßlösung sparen. Man kann natürlich auch eine höher konzentrierte Maßlösung nehmen und diese mit geeigneten Mitteln verdünnen, dies sollte exakter als die Herstellung aus dem Feststoff werden.

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Du nimmst dir einen Meßkolben entsprechender Größe, legst etwa 90 % des Volumens an Wasser vor, löst langsam die berechnete Menge Natriumhydroxid drin auf (Wärmeentwicklung), füllst mit Wasser bis knapp unter den Ring auf, temperierst den Kolben, füllst anschließend bis zur Markierung mit temperiertem Wasser auf, wartest, ob das Volumen noch abnimmt und füllst eventuell nochmal auf.

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Ausgehend von was? NaOH Pellets o.Ä.?

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39,997 g Natriumhydroxid-Pellets in Wasser auflösen und auf einen Liter auffüllen. VOSICHTIG !!!!  Wird SEHR heiss !!!! Nicht die 39 g auf einmal ins Wasser schmeissen, sondern nach und nach auflösen.

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