Wie findet ihr mein Gedicht, ich würde mich über eure Interpretation und Kritik freuen?

11 Antworten

Zunächst einmal finde ich es mutig, dass du deine Gedichte hier präsentierst, da sie ja doch was persönliches sind.

Inhaltlich interpretiere ich es so, dass du Kritik daran übst, dass man die Kleinen bestraft, wenn sie etwas klauen, die Großen aber für Diebstahl in viel größerem Maßstab sogar noch bewundert.

Die Anfangsidee, das Ganze anhand einer Münze aufzuziehen, finde ich originell, schade, dass du das nicht weiter machst.

Von der Form her wirkt es auf mich so, als ob du es eher klassisch schreiben möchtest, also mit regelmäßigem Versmaß und Reimen. Da solltest du noch viel sorgfältiger schreiben, und auf Reimschema und Rhythmus achten. Und zweimal das gleiche Wort am Ende (sterben) solltest du m.E. vermeiden.

Inhaltlich ist das Gedicht gesellschaftskritisch, formal gehört es eher in den Bereich der Poesie.

Du bist nicht unbegabt, das merkt man. Probiere Dich doch mal an anderen Themen aus.

Zumindest steht Dein Gedicht – obwohl noch nicht erste Liga – über den anderen oft total missglückten Lyrikversuchen in GF. Es lohnt sich, weiterzumachen.

Für finanzkritische Themen würde zumindest ich nicht die Gedichtform, sondern die Form der Satire wählen.

Jeder hat seine eigenen Vorstellungen von Gedichten und deren Aussage, für mich ist deine Gesellschaftskritik sowie die Kritik an unserem Finanzsystem viel zu offensichtlich. Manche Passagen kann man nahezu direkt in die Kritik selbst umschreiben. Man kann darüber streiten, ob ein Gedicht subtil oder kreativ darin sein muss, Kritik zu üben, oder ob das Gedicht selbst die Kritik trägt, in den Zeilen, ich persönlich finde Gedichte, die ihre Kritik verstecken, sehr viel kreativer und lesenswerter.

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