Interpretation zu dem Gedicht von Christian Morgenstern - Wohin?

1 Antwort

Meine Interpretation ist die folgende: Laut http://de.wikipedia.org/wiki/ChristianMorgenstern#Kindheitund_Jugend hatte der Verfasser in seiner Kindheit viele einschränkende Verhaltensweisen von anderen Menschen zu erdulden (Erziehung beim Paten, Körperstrafe im Internat, Mobbing im Internat, Militär-Vorbildungsschule auch noch auf Wunsch des Vaters).

Meiner Meinung nach hat der Verfasser seine Wünsche nach Freiheit in diesem Gedicht untergebracht.

Interpretation? Bitte helfen!

Wie interpretiere ich am besten dieses Gedicht..der Idiot von Johannes Becher.

Der Idiot.

Er schwirrte nächtens durch der großen Städte Flucht. Das traf ihn schwer. Auf hohlen Plätzen tosten Glitzer-Feste. Staubwirbel bliesen ihn durch grünen Abendhimmel flaches Meer. Er hockte heulend nachts auf Kuppeln brennender Paläste.

Und seine Straße warf sich steil empor und schraubte Sich hoch hinaus bis an vergilbten Mondes Zackenrand, Wo bog sie um und sprang zum Abendstern, der schnaubte, Spie Feuer, riß rückwärts sie, daß stöhnend sie sich niederwand.

Er schlug: die Augen grün, Schaum dick ums Maul, Auf heißes Pflaster. Säule ward sein Schrei! Ganz leise sang ein Droschkengaul - Und weiße Schleier wehten dicht vorbei.

Es stürzten Türme groß und Mauern drob zusammen. Auf allen Dächern tosten Flammen laut. Die Dome knieten nieder. Berge schwammen Zur Stadt herein, von Regenbogen kreuzweis überbaut.

Da fuhr ein greller Strahl durch sein Gehirn. Es gellte. Möwenschwärme schreckten auf. Blütenwälder weiß begruben ihn.

Wäre sehr dankebar wenn ihr mir helfen könntet.

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könnt ihr mir bei der interpretation von dem gedicht " es ist alles eitel" helfen?

ich weiß es gibt im internet haufenweise interpretationen davon, aber ich möchte es lieber so erklärt bekommen. ich verstehe bei dem gedicht oft den zusammnenhang nicht .vorallem aber die 3. und 4. strophe verstehe ich nicht. könntet ihr mir da helfen? hier ist das gedicht :

Es ist alles eitel

Du siehst, wohin du siehst, nur Eitelkeit auf Erden.Was dieser heute baut, reißt jener morgen ein;Wo itzund Städte stehn, wird eine Wiese sein,Auf der ein Schäferskind wird spielen mit den Herden.

Was itzund prächtig blüht, soll bald zertreten werden;Was itzt so pocht und trotzt, ist morgen Asch und Bein;Nichts ist, das ewig sei, kein Erz, kein Marmorstein.Jetzt lacht das Glück uns an, bald donnern die Beschwerden.

Der hohen Taten Ruhm muß wie ein Traum vergehn.Soll denn das Spiel der Zeit, der leichte Mensch, bestehn?Ach, was ist alles dies, was wir für köstlich achten,

Als schlechte Nichtigkeit, als Schatten, Staub und Wind,Als eine Wiesenblum, die man nicht wieder findt!Noch will, was ewig ist, kein einig Mensch betrachten

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Bekannte Stadtlyrik Gedichte?

Und zwar schreibe ich diese Woche ne Deutscharbeit über Stadtlyrik Gedichte.

Meine Frage ist welche könnte am eheste Drankommen? Wenn ihr schon mal ne Arbeit geschrieben habt, welches kam bei euch ?

Also Stadtlyrik Gedichte die wir besprochen haben sind ;

- Siehst du die Stadt von Hugo von Hofmannsthal (1890)

- Auf der Terrasse des Café Josty:ä von Paul Boldt (1912)

-Städter von Alfred Wolfenstein

- Berlin von Christian Morgenstern (1906)

Leute sieht das nicht als dumme Frage, ich möchte halt sehr gut vorbereitet sein, ich versuche nämlich noch auf die Note 2 zu kommen.

Mfg euer YunitHD

Ich danke jeden der bekannte/beliebte Stadtgedichte bei Lehrern nennt.

Das Gedicht soll eine Stadtlyrik sein.
Ps: bin in der 8.Klasse auf einem Gymnasium, falls das wichtig für die Suche ist.

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Gedichtsanalyse (gut/schlecht)?

Hey Leute, ich wollte euch bitten meine geschiebene Gedichtsanalyse zu kontrollieren und mir ein Feedback zu geben. Hier ist das normale Gedicht:

Möwenlied

Die Möwen sehen alle aus,als ob sie Emma hießen.Sie tragen einen weißen Flausund sind mit Schrot zu schießen.

Ich schieße keine Möwe tot,ich laß sie lieber leben -und füttre sie mit Roggenbrot und rötlichen Zibeben.

O Mensch, du wirst nie neben beider Möwe Flug erreichen.Wofern du Emma heißest, seizufrieden, ihr zu gleichen.

Und hier ist meine Analyse

Das Gedicht „Möwenlied“, welches von Christian Morgenstern verfasst wurde, handelt von einem Menschen, der eine Möwe lieber mit Brot füttert, als sie zu erschießen.Die Deutungshypothese dieses Gedichts sagt aus, dass jedes Lebewesen besondere Eigenschaften hat und dass somit jedes Individuum auf der Erde gleichgültig ist.

In der ersten Strophe (Vers 1-4) geht es um die absolute Gleichheit aller Möwen und um damit um die Unwichtigkeit dieser Vögel.Die zweite Strophe (Vers 5-8) allerdings, handelt von der Liebe zu Möwen und davon, dass man sie lieber pflegen und füttern sollte als sie totzuschießen.In der dritten und damit letzten Strophe (Vers 9-12) geht es darum, dass der Mensch niemals fliegen können wird und somit nie die Eigenschaften einer Möwe erreichen kann.

Das Gedicht enthält drei Strophen mit je vier Versen und es besteht aus sehr deutlich erkennbaren und strukturierten Kreuzreimen. Die in jeder Strophe ersten und dritten Verse sind vierhebige Jambusse. Die zweiten und vierten Verse sind dreihebige Jambusse.Das Möwenlied ist im Präsens geschrieben und enthält Hauptsätze (vgl. Vers 5), sowie Satzgefüge (vgl. Vers 1-2). Zudem ist das Gedicht teilweise unsachlich verfasst (vgl. „O Mensch“). Des Weiteren bringt der Autor Allegorien in sein Gedicht (vgl. Vers 1-2: „Die Möwen sehen alle aus, als ob sie Emma hießen“). Von der ersten zur zweiten Strophe ändert der Autor schlagartig seine Meinung, denn in der ersten Strophe sagt er, die Möwe sei nichts Besonderes und man könne sie doch einfach erschießen und in der zweiten Strophe erklärt er, er würde nie eine Möwe totschießen. Somit stellt er einen Euphemismus der Möwe dar und ist der Meinung, die Möwe sei etwas besonderes. Dies bringt er im dritten Abschnitt noch viel stärker zum Ausdruck, indem er sagt, dass der Mensch im Gegensatz zu der Möwe niemals fliegen kann. Somit stellt Christian Morgenstern einen Verglich zwischen Möwe und Mensch an. Das Leitmotiv in diesem Gedicht ist eindeutig die Möwe.Meiner Meinung nach ist das Verhältnis zwischen Inhalt und Titel relativ gut, da der Titel zu dem Inhalt passt, aber dennoch sehr allgemein gefasst ist.

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Gedicht sehr verständlich geschrieben ist und und dass das Metrum und das Reimschema klar erkennbar ist. Des Weiteren gibt es nicht viele Besonderheiten an der Sprache.

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