Wie denkt Harry Potter über seinen Vater James??

2 Antworten

Ich vermute mal, er weiß, dass James Fehler in seinem Leben gemacht hat, aber auch dass er kein schlechter Mensch war.

So.
James (sowohl als auch Sirius, Remus und Peter) hat/haben in seiner/ihrer Schulzeit ziemlich viel Mist angestellt und ja, unteranderem hat James auch Snape gemobbt.
Auf der anderen Seite hat er sich aber auch für seine Freunde eingesetzt. Er hat z.B. Sirius bei sich aufgenommen, Remus an Vollkommen geholfen etc.
Außerdem darf man nicht vergessen, dass James als er älter wurde auch reifer geworden ist.

"Wie Severus wirklich war"
Natürlich, Snape ist kein von Grund auf böser Mensch, aber auch kein heiliger.
Snape hat James auch angegriffen.
Snape hat Kinder gemobbt.
Snape hat Remus dazu "gedrängt" den Job zu wechseln.

Auch wurde Snape von James mal gerettet, als Sirius einen unglaublich dämlichen Streich angezettelt hat und Snape nachts unter die Peitschende Weide ist.

Harry schaut zu seinem Vater auf, der sich ohne Zauberstab aufgestellt hat um seine Familie zu beschützen.

Sonst hätte er seinen Sohn wohl kaum nach James benannt.

Danke, das war die beste Antwort bis jetzt

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Harry war sehr schockiert, als er von James ins seiner Schulzeit erfahren hat. Er hat sich das nie vorstellen können, denn James (überhaupt seine Eltern) wurden von jedem gelobt und positiv dargestellt (außer natürlich von Snape). Auch wurde ihm oft gesagt, wie sehr er doch seinem Vater ähnelte und das nicht so äußerlich. Also hat Harry früher immer von sich auf seinen Vater geschlossen und dazu noch die Erzählungen geglaubt, dass James sehr intelligent, talentiert und mutig war. Er hat seine Familie vor Voldemort beschützen wollen. Entsprechend war sein Bild von seinem Vater durchweg positiv.

Zu sehen, dass auch James Schattenseiten hat, war für Harry eine richtige Krise. Er hat sich sogar darüber Gedanken gemacht, ob James Lily in irgendeiner Form zur Ehe gezwungen hat. Das hat ihn so sehr beschäftigt, dass er sich Rat bei Lupin und Sirius suchte. Diese räumten ein, dass James wirklich damals - wie sie auch - arrogant, überheblich und ein A****loch war. Versicherten aber, dass James sich grundlegend geändert hat und reifer wurde. Harry hat das geglaubt und irgendwann seinem Vater diese Fehler zugestanden. Dennoch änderte es etwas an seiner Sichtweise, da er seinen Vater nicht mehr bedingungslos ehrte. Er musste sich auch eingestehen, dass auch Snapes Sicht auf ihn berechtigt ist.

Dabei muss man aber auch erwähnen, dass Snape keineswegs ein Unschuldslamm war. Sicherlich ging der erste Konflikt von James aus und aus den üblichen "Gryffindor-Slytherin-Feindschaften" wurde etwas handfesteres. Es wird aber nicht nur beschrieben, wie James grundlos Severus demütigte und mobbte. Sondern auch, dass Snape immer tiefer in den dunklen Künsten versank, ein Todesser wurde und auch Flüche hinterrücks in der Schule z.B. gegen James anwendete.

Ja, James war ein Mobber, er hänselte Mitschüler grundlos, demütigte sie und hatte seinen Spaß daran.

Aber Snape ist vergleichsweise ein echter Verbrecher geworden und begibt sich auch auf einen Grad außerhalb des Gesetzes. Snape ist kriminell und als Todesser an Folter und Mord beteiligt.

Beide Männer haben aber - der eine früher, der andere später - ihre Fehler eingesehen und ihr Verhalten nachhaltig geändert.

Darum hat Harry auch beide bewundert und seinen Kindern sowohl nach Vater und Lehrer benannt.

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