Wie bezeichnet man den neuen Ehemann der Mutter, wenn das Wort "Stiefvater" nicht zutrifft, da er nie eine Vaterrolle einem selbst gegenüber hatte?

9 Antworten

Nenne ihn doch einfach mit seinem Vornamen, ich denke nicht, dass er die Vaterrolle gerne übernimmt.

Meine Kinder haben meinen 2. Ehemann auch mit Vornamen angesprochen und. Sie waren noch klein 4+6 Jahre alt, für sie gab es nur den einen Vater. Allerdings haben wir dies zusammen besprochen und wir überließen den Kindern, wie sie ihn nennen wollten und haben sich für den Vornamen entschieden.

L. G. Elizza

Wie du ihn bezeichnen sollst, das hängt von der Situation und der Notwendigkeit ab, darauf hinzuweisen, dass es sich bei ihm nicht um deinen Vater, sondern NUR um den Ehemann deiner Mutter handelt.

° Innerhalb der Familie solltest du ihn bei seinem Vornamen nennen ... aber das scheint ohnehin klar zu sein.

° Fremden gegenüber, die eure Familienverhältnisse nicht kennen, kannst du vom Ehepartner deiner Mutter sprechen.

Auf genaueres Nachfragen kannst du immer noch erklären, in welchem Verhältnis er zu dir und zu deiner Mutter steht.

außerdem könntest du noch ... wenn die Bezeichnung nicht ganz so "ernst" klingen sollte, vom "ranghöchsten" oder "rangältesten" Mann in eurem kleineren Familienverband sprechen ...;)

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Warum nicht Partner, oder Lebensgefährte meiner Mutter sagen?

Auch dritten gegenüber kannst du sagen... der Fritz, der Mann meiner Mutter.... warum nicht, Ich glaube das Verhältnis zu dir beschreibend da git es kein anderes Wort, zweiter Vater, Adoptivvater, Stiefvater, - er ist für dich mehr ein Freund, das ist doch O.k. lasse das Verhätnis zu dir einfach weg- es ist nicht unhöflich!

Danke. Ich finde immer nur, dass "Partner meiner Mutter" so distanziert und unpersönlich klingt. Dabei ist mein Verhältnis zu ihm ja sehr gut. Er hat halt nur nie eine Vaterrolle mir gegenüber gehabt.

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@Dreadrasur

Ja kann ich verstehen, sprachlich ist das nicht schön- aber mache dir keinen Kopf, das kommt nach außen normal rüber, wie es auch ist.... Grüße

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Du kannst den Vornamen nennen, oder sagen "der Mann meiner Mutter", "der Partner meiner Mutter", "unser Mitbewohner"  - wenn es freundlich und scherzhaft klingt, sonst könnte es zu Konflikten führen.

Ob jemand mit Du anzureden ist, bestimmt nicht die Tochter, sondern der Ehemann der Mutter. Die Mutter hat ein recht, ihr Leben selbst zu bestimmen und sich einen neuen Mann zu suchen. Unter 18 Jahren hast du zudem kein recht, den Stiefvater abzulehnen. Er übernimmt Erziehungsaufgaben auf Genehmigung durch die Mutter. Du lebst in einem Abhängigkeitsverhältnis zum Stiefvater.

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Stiefvater ist aber korrekt! sollte es für dich aber unangenehm sein reicht auch der Vorname! Da ist keiner sauer

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