Wie berechnet ein Lehrer die Zeugnisnote in der Grundschule!

14 Antworten

Hallo rahe5000, ich kann Deine Verzweiflung gut verstehen. Den ersten entscheidenden Schritt hast Du bereits gemacht: Das Elterngespräch mit dem Lehrer Deiner Tochter. Er hat Voreingenommenheit erkennen lassen, ebenso wie untragbares Verhalten im Unterricht. Die schriftlichen und mündlichen Leistungen zählen in der Regel gleich viel. Daher halte auch ich die Notengebung für ungerecht. Lehrer haben zwar einen gewissen Ermessensspielraum, aber der hat auch seine Grenzen. Der Weg zum Schulpsychologen ist ein guter Vorschlag. Überlege, ob Du das Gespräch mit dem Schulleiter suchen möchtest. Ich würde Dir dann empfehlen, evtl. einen Zeugen (Vater, Freundin,...) mitzunehmen. Vielleicht wäre ein Klassenwechsel für das letzte Halbjahr eine Möglichkeit, Deiner Tochter zu helfen. Du hast die Möglichkeit, innerhalb von vier Wochen nach Zeugnisausgabe dem Zeugnis schriftlich (evtl. beim staatl. Schulamt) zu widersprechen. Alles Gute für Euch!

Auch Verhalten, Mitarbeit, Heftführung.... können sie mit in die Note einfließen lassen, dann gibt es noch einen "pädagogischen Spielraum" - scheint mir aber in eurem Fall sehr gravierend zu sein - Gehe zu den entsprechenden Lehrern und lasse dir die Noten erklären, zur Not dann auch zum Rektor, wenn ihr euch ungerechtfertigt behandelt fühlt.

Der "mündliche" Teil ist mitentscheidend. Wenn sie sich nie meldet und nicht mitarbeitet nützen auch die Einser nichts. Rede mal mit den Lehrern. Das bring Klarheit und du kannst dein Kind besser unterstützen.

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