Wie begegnet man Hochbegabten?

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Wenn du mich fragst, ist es überhaupt gar keine gute Idee, irgendwem davon zu erzählen. Ich finde es schon mutig, dass jemand aus deinem engsten Bekanntenkreis es DIR überhaupt erzählt hat. Denn es ist nun einmal Fakt, dass Hochbegabung eine Randerscheinung ist. Und da die meisten Menschen wenig wissen, gibt es sehr, sehr viele Vorurteile gegenüber Hochbegabten, die mit der Realtität absolut wenig zu tun haben. Und zweitens, das habe ich leidvoll am eigenen Leibe feststellen müssen, gibt es Leute, bei denen diese Tatsache große Aggressionen auslöst, vermutlich durch Neid oder einfach durch einen unbestimmten Hass allem gegenüber, was irgendwie anders ist. Du kannst also davon ausgehen, dass kaum jemand damit gleichgültig umgeht. Er ist zwar immer noch derselbe Mensch, aber trotzdem wird den anderen Menschen klar, dass er in einer anderen Welt lebt. Viele Menschen werden sich in seiner Gegenwart plötzlich dumm oder in Frage gestellt fühlen und diese Verunsicherung halten die wenigsten Menschen aus.

So lange er selbst darüber nicht spricht, kann es niemand herausfinden. Es kann ihm selbst aber helfen, sich besser zu verstehen, denn natürlich leiden auch die Hochbegabten selber darunter, wenn sie spüren, dass sie irgendwie anders sind, aber keine Erklärung dafür finden können. Das beste wäre, in dieser Situation mit anderen Hochbegabten darüber zu sprechen. Für die meisten in die Begabung Fluch und Segen gleichzeitig. Man hat halt keine Wahl, man muss sich selbst so annehmen, wie man ist. Das ist eine Lebensaufgabe.

Achso, wenn alle davon wüssten, würden es sich einige Menschen zur Aufgabe machen, deinen Bekannte immer wieder mit der Nase drauf zu stoßen, dass er nicht fehlerfrei ist, trotz seines hohen IQ. Für sehr viele Menschen bedeutet das eine große Genugtuung. Falls dein Bekannter zu den besonders sensiblene Menschen gehört, wird das sein Selbstvertrauen gehörig belasten, wenn nicht gar zerstören.

Ich persönlich würde mich freuen, wenn ich vor ihm stehen würde, weil ich denken würde, vor dem brauche ich mich wenigstens nicht dumm zu stellen. Das ist traurig, aber leider normal in meinem Leben.

Ich kann mich nur dem anschließen!

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Ich kann dir zu den Verhaltensweisen Hochbegabter kurz etwas erzählen, viel wird das unter dess allerdings nicht werden, da mir das selbst unangenehm ist, bin auch einer der Kandidaten.. ob es ein Vorteil ist oder nicht sei dahergestellt, meines erachten's nicht.. da das Emotionale bzw unter anderem auch die Soziale Kompetenz sehr viel bedeutender meines erachten's ist.. Ich wurde seid meiner jungen Kindheit durch verschiedene, traumatische Erlebnisse des öfteren darauf getestet.. selbst heute mach ich das abundzu noch.. da da auch sehr viel mehr hinter steckt.. Hochbegabte können ebenso Hoch Sensitiv ( sehr feinfühlend ) in unauffallend verschiedensten Richtungen wo mit sag ich mal im Alltag so niemand rechnet. Aber auch sehr, sehr Sensibel.. also kann es .. neben der hohen Intelligenz, den Ideen und der Fantasie, den möglichkeiten auch ein Nachteil sein.. ich bin sehr Faul, das dürfte dir an meiner Rechtschreibung auffallen.. aber auch neige ich zum Metaphtern und Opportunismus.. ein Abbild des AD(H)S was bei Hochbegabten nicht selten auftritt.. und auch sehr störend ist da es kaum Ärzte gibt, die einen da mildernd oder auch heilend Behandeln können. Zunehmend sind aber auch solche Menschen, auch wenn sie in anderen Welten leben ( stimmt soweit wirklich :-) ) genauso wie jeder andere auch.. vieles, was wir können oder worinn wir unsere Berufung sehen, spüren wir auch erst mit zunehmender Erfahrung und zunehmendem Alter, allerdings haben wir öfter Probleme in unserem Sozialen Umfeld, obwohl uns der Eintritt nie sonderlich schwer fällt. Das ist sehr im Zwie Spalt in dess, der Wahrnehmung jedes einzelnen.. also von Person zu Person verschieden, manche schaffen etwas großes.. sind sehr Sozial, emotional, lebhaft und interessiert.. man schaue die Berühmheiten unserer Zeiten... andere verfallen auch wiederrum in den Wahnsinn, was nicht selten passiert. Allerding's ist man da auch sehr Sprunghaft und unglaublich vielseitig in der eigenen Gedankenwelt sowie im Ausdruck, besonders wenn das vielseitige Gedankenhochrechnen zum Genuss wird, nur ist das nie einfach, gerade durch die hohe Sensibilität, es gibt einen Trakt im Gehirn der Botenstoffe von Emotionen filtert und dann ja auch teils verankert.. bei hochbegabten ist das abundzu durch ihre feinfühlende Sensibilität auch so, das dieser Filter weit offener ist und sehr viel mehr verankert wird, wo andere "Gesund" abblocken, so können solche Menschen leicht Psychische Probleme bekommen. Wikipedia ist da ganz gut, genauso wie Mensa International oder auch im großen und ganzenb die High IQ society unter wiki' , dort sind neben Mensa auch einige andere Verbände o.a. Organisationen aufgelistet. Zu den Agressionen, ja.. solche Menschen fühlen sich im Jungen alter sehr schnell angegriffen ;) Im Bezuge der Sozialen Kompetenz im gegensatz zum IQ wäre das bei mir hier in Betracht meines Vorredner's der Fall, liegt aber nicht an dir.. sondern an meiner Persönlichkeit, das ich jenes als Angriff werte, da hilft auch die liebe Intelligenz nicht .. sondern eher die geistige Reife, erfahrung. Und ich muss sagen, wir verstecken uns auch gerne.. zumindest aus Emotionaler Hinsicht, das kann daran liegen das wir uns Fremd fühlen ja, würd ich jetzt gerne drüber Philosophieren, tu ich aber nicht, da ich den Rahmen hier nicht sprengen möchte.. aber doch sind sie, bzw wir wie jeder andere innerlich sehr Lebhaft. :-) Kopfkino ist das beste Beispiel.. wenn man nur am Denken ist und das nicht kennt überhaupt einmal im Leben zu unterbrechen, sei's ganz bewusst oder unbewusst. Es gibt unglaublich viele Beispiele diese Persönlichkeiten zu beschreiben, allerding's um es kurz zu machen.. sind sie auch nur Menschen.

Liebste Grüße

also an den pranger hängen würde ich es nicht umbedingt, denn das könnte als angeben aufgefasst werden. mein iq-test ergebnis kennt auch nur meine mutter (und es ist keins, für das ich mich schämen müsste)

Wieso gilt man erst ab einem IQ von 130 als hochbegabt?

Hallo, ich frage mich, wieso man erst ab einem Gesamt-IQ von 130 und nicht etwa von 120 als hochbegabt gilt -- steckt da wirklich eine tiegruendigere Logik dahinter?

Die meisten Merkmale und Hoechstleistungen findet man schliesslich auch sehr oft bei "nur" weit ueberdurchschnittlich begabten Menschen. Zudem erkennen einige Organisationen in den USA, manche Psychologen und sogar spezielle Schule einen IQ von 120 (selbstverstaendlich samt der restlichen Diagnose (!)) als Aufnahmekriterium in den "Hochbegabtenstatus" an.

Der Gesamt-IQ sagt zu allem Ueberfluss allein kaum etwas aus! Persoenliche Leistungen, der Charakter sowie im Test nicht beruecksichtigte Talente und Faehigkeiten werden in den gaengigen Intelligenztests einfach ignoriert!!! Mal ganz vom Umstand abgesehen, dass die Werte von Test zu Test variieren und auch von anderen Faktoren wie der Verfassung zum Testzeitpunkt und der Tagesform beinflusst werden!

Und wieso kann man laut der multiplen Intelligenztheorie auch auf nur einem einzigen (!) Gebiet hochbegabt sein waehrend man bei einem IQ-Test in allen Unterkategorien exzellieren muss, um als hochbegabt tu gelten?!

Laut dem WISC-IV habe ich naemlich einen Gesamt-IQ von 128, obwohl ich laut der Anamnese, den Persoenlichkeitstests und den Leistungen im Allgemeinen definitiv als hochbegabt eingestuft werde, sodass ich mich jetzt ziemlich seltsam fuehle... Irgendwie bin ich hochbegabt, aber irgendwie auch nicht... .... ...

(P.S.: In der Fragestellung sind ausschliesslich (!) professionnelle Intelligtests gemeint und alle IQ-Werte beziehen sich auf die Wechslerskala.)

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Trotz Hochbegabung auf Förderschule?

Hallo, ich habe vor einigen Wochen einen ärztlichen IQ-Test machen lassen, und der Testwert hat die 130-Marke geknackt und somit zähle ich zu den Hochbegabten.

Nun habe ich aber einen 10 Jahre alten Befund gefunden in dem geschrieben steht, dass ich über eine Intelligenzminderung verfüge, sprich mein IQ sollte laut diesem Test bei unter 70 liegen. Aufgrund dessen sollte ich lustigerweise auf die Förderschule.

Meine Frage besteht nun darin ob man von einem Wert dem die dümmsten 2% der Bevölkerung zugehörig sind auf einen Wert rutschen kann den nur 2% der Bevölkerung erreichen können, das ist doch etwas unlogisch.

Es handelt sich ja um 4 Standardabweichungen, und 1 Standardabweichung, also 15 Punkte,wird bei diesen Tests als Ungenauigkeitswert angesetzt.

Ich kann mich noch bruchweise an den alten Test erinnern, ich saß, wahrscheinlich beim Gesundheitsamt, in einem Raum mit meiner Mutter und sollte irgendwelche Puzzles lösen.(Der Test erfolgte übrigens, weil ich auf einen Krüppelkindergarten ging, von dem aus die Kinder eigentlich in die Förderschule geschickt werden sollen, darum musste man meinen IQ überprüfen)

Ich habe es wahrscheinlich für eine Spielrunde gehalten, und mich dann mit den Fingernägeln der Testleiterin beschäftigt, sprich ich habe die Situation völlig falsch eingeschätzt und aufgrund dessen den Test nicht als solchen empfunden.

Aber wieso wird ein Testergebnis, welches in einer solchen Situation entstand, überhaupt durchgewinkt, ohne meine fehlende Anteilnahme zu berücksichtigen?

Ich meine, falls ich ein wenig Pech gehabt hätte ,wäre ich auf einer Sonderschule gelandet und wäre quasi für eine Tätigkeit in einer Behindertenwerkstatt prädestiniert gewesen, obwohl ich auf Grundlage meines derzeitigen IQs zu höherem bestimmt wäre.

Ist es nun die gängige Praxis, Kinder die durch gewisse Abnormitäten Aufmerksamkeit erregt haben, anhand ihres IQs in eine bestimmte Schullaufbahn zu lenken?

mfg

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Ich habe folgendes Problem: Ich gehe in die 9. Klasse eines Gymnasiums. An unserer Schule gibt es in jedem Jahrgang 3 normale Klassen und eine Hochbegabtenklasse. Auch in der Oberstufe gibt es für die Hochbegabten besondere Förderung (Praktika, Frühstudium, CertiLingua und andere Zusatzzertifikate und vieles mehr). Ich war bis jetzt in einer normalen Klasse, weil ich zwar schon in der 2. Klasse auf Hochbegabung getestet wurde und auch zeitweise in einer Fördeklasse war, ich mir aber emotional zu viel Druck gemacht habe (Ehrgeiz etc... ). Ich habe auch immer gedacht, dass das Thema erledigt ist, ich habe einen Schnitt von 1.07 und habe keinerlei Probleme. Aber jetzt hat meine Klassenlehrerin gesagt, dass sie es für besser halten würde, wenn ich die Oberstufe dort machen würde. Quereinstieg sozusagen. Vorausgesetzt würden ein IQ Test, diagnostische Tests und eine Empfehlung... Das wäre aber voraussichtlich kein Problem... Nur meine Mutter ist noch skeptisch... Wie seht ihr das? Ich bin echt unsicher, denke aber, dass es eine chance ist

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Wie erkennt man Hochbegabung bei Kleinkindern?

Bevor hier viele Belehrungen kommen...das ist eine Interessensfrage mehr nicht :) Gemeint ist auch nicht ab wann man einen IQ-Test machen kann, sondern bezieht sich mehr auf das Verhalten eines Hochbegabten Kleinkindes im Alter zwischen 0 und 2 Jahren. Danke

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Bei mir wurde im Januar durch einen IQ-Test eine Hochbegabung (Auf jeden Fall obere Mittelklasse von der Intelligenz her), mit Freundschaften und so, ging es noch, aber mit zunehmender Zeit, macht sich bei mir einer Hochbegabung nach aussen bemerkbar, meine Freunde wissen alles mit der Hochbegabung, aber mit der Zeit, wird alles schwieriger, ich habe anspruchsvollen Humor, und kann nicht über einige Witze lachen, über die andere lachen würden. Mein Kumpel und ich, leben uns auseinander, ich werde halt vom Humor her anspruchsvoller, aber er bringt halt Witze, die für mich nicht lustig sind, und insgesamt, denke ich nicht primitiv... Dadurch wird die Freundschaft schwieriger. Wie kann ich eine Freundschaft trotz leichter Hochbegabung halten?

Ich will eigentlich nicht zu den Gebildeten, sondern mit normalen Jungs in meinem Alter abhängen, aber mit meinem IQ passe ich da nicht hinein, was kann ich tun? Ich will meine Jugend normal leben (Spontan, ohne zu Überlegen usw.), aber mit der Hochbegabung wird das schwierig, wie schaff ich es dennoch?

lg

Ice.

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