Wichtige literarische Werke

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Die Leiden des jungen Werther, Die heilige Johanna der Schlachthöfe, 1984, Der Fänger im Roggen, Das Gold von Caxamalca, Der Hauptmann von Köpenick, Das Parfüm, Der Richter und sein Henker, Die Welle, Fahrenheit 451, Maria Stuart, Siddhartha, Der Steppenwolf, Nathan der Weise, Das Schiff Esperanza, Andorra, Der Vorleser, Kleider machen Leute, Biedermann und die Brandstifter, Das Leben des Galilei, Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins (das kursiv geschriebene davon haben wir in der Schule gelesen)

Einige Werke wurden hier schon genannt. Du sagst, eure Lehrerin habe euch den "Faust" empfohlen. Sonst nichts? Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Lehrerin ihre SchülerInnen bei einer so wichtigen Angelegenheit alleine lässt. Hat sie nichts dazu gesagt, welche Kriterien die "Wichtigkeit" eines Werkes ausmachen?

Ji, klar: Faust, Reineke Fuchs von Goethe. Die Räuber, Wilhelm Tell von Schiller. Jedermann (Hugo von Hoffmannsthal), Plutarchs vergleichende Lebensbeschreibungen, Germania: Tacitus. Das sollte anfangs genügen. Gruß Osmond http://www.gottwein.de/Lat/tac/Germ01.php Zitat: Germanien wird als Ganzes von den Galliern, Rätern und Pannoniern durch die Flüsse Rhein und Donau, von den Sarmaten und Dakern durch gegenseitige Furcht oder Gebirge geschieden. Das Übrige umfließt das Weltmeer, das tiefe Landeinschnitte und Inseln von unermesslicher Ausdehnung umfasst, wobei man erst kürzlich einige Völkerschaften und Könige kennen lernte, die der Krieg erschlossen hat. Der Rhein entspringt auf dem unzugänglichen und schroffen Gipfel der rätischen Alpen, wendet sich dann in einer ziemlichen Krümmung gegen Westen und vermischt sich zuletzt mit dem nördlichen Weltmeer. Die Donau entströmt einem sanft und gemach ansteigenden Bergrücken des Abnobagebirges und berührt mehrere Völkerschaften, bis sie in das pontische Meer in sechs Armen hinausbricht; die siebte Mündung wird durch Sümpfe verschlungen. (1,1)
2. Die Einwohner und ihre Urgeschichte Die Germanen selbst möchte ich für Ureinwohner halten und durchaus nicht durch die Einwanderung und den Aufenthalt anderer Völkerschaften vermischt, weil einerseits in alter Zeit nicht zu Land, sondern auf Flotten diejenigen ankamen, die ihre Wohnsitze zu verändern suchten, und dann weil das unermessliche und sozusagen widerwärtige Weltmeer jenseits nur selten von unserem Erdkreis aus zu Schiff besucht wird. Wer hätte ferner, ganz abgesehen von der Gefährlichkeit eines unwirtlichen und unbekannten Meeres, Asien, Afrika oder Italien verlassen sollen - um nach Germanien zu ziehen, in das wüste Land mit rauem Himmel, abschreckend für den Anbau und den Anblick, - außer wenn man es zum Vaterland hat? Sie preisen in alten Liedern, der einzigen bei ihnen vorkommenden Art der Überlieferung und von Geschichtsquellen, den erdentsprossenen Gott Tuisto und seinen Sohn Mannus als Stammväter und Gründer ihres Volkes. Dem Mannus schreiben sie drei Söhne zu, nach denen die zunächst am Weltmeer wohnenden Ingävonen, die in der Mitte Herminonen, die übrigen Istävonen heißen sollen. Manche stellen, wie ja das hohe Altertum dazu die Befugnis gibt, mehrere Söhne des Gottes und mehrere Völkerbenennungen auf: Marser, Gambrivier, Sueben, Vandilier und erklären diese für die echten alten Namen. Übrigens sei die Bezeichnung Germanien neu und erst seit kurzem übernommen, weil die ersten, die über den Rhein gegangen seien und die Gallier verdrängt hätten, zwar jetzt Tungrer, damals aber Germanen geheißen hätten. Dieser Name eines Stammes - nicht des ganzen Volkes - habe allmählich solche Bedeutung gewonnen, dass alle mit einem Namen, den ihnen zuerst der Besieger wegen des furchterregenden Eindrucks, bald auch sie selbst sich beilegten, Germanen genannt wurden.

D.H.

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