Wer verdient eigentlich wie viel an einem Buch?Wovon leben Buchhändler?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

lies mal das Buch "Freie Softwäre" von Volker Grasmück (veröffentlicht von der Bundeszentrale für politische Bildung), dort ist anhand einiger Beispiele konkret beschrieben, was die Autoren alles nicht von den Erlösen kriegen, obwohl sie eigentlich die wichtigsten Beteiligten sind - ohne autoren nichts zu verlegen, zu veröffentlichen, zu verdienen. Aber wenn man als Autor bekannt werden will, hat man manchmal keine andere Wahl...

Der Buchhändler kauft das Buch zum Verlagspreis ein, das sind rund 50-75 % des Verkaufspreises. Von diesen 25-50 % lebt der Buchhändler, meist nicht besonders üppig. Wer nicht auf den Online-Zug aufspringt, hat es schwer, sich mit einem Ladengeschäft über Wasser zu halten, es sei denn, er ist sehr kreativ.

Für ein Taschenbuch von 8,95 Euro muss der Buchhändler erst einmal ca. 5,37 im Einkauf bezahlen. Von den 3,58 Euro zahlt er dann sämtliche Betriebskosten, Miete, Löhne, Rechnungen, Strom pipapo... Also kauft Eure Bücher beim Buchhändler um die Ecke - die Buchpreisbindung macht (verlagsneue) Bücher überall gleich teuer. Und da ist es doch wohl sinnvoller, die "kleinen" Buchhändler zu unterstützen, sonst herrscht bald überall die Amazon-Ödnis...

8,95Euro ist der Ladenpreis,der Einkaufspreis ist wieder ein anderer.Buchhändler leben auch von der Maße.Also am Tag zehn Taschenbücher verkaufen und zwei Zeitschriften rettet ihn nicht wirklich

Bei einem Buchpreis von 8,95 Euro verdient pro verkauftem Buch der Autor etwa 50 Cent, der Buchhändler etwa 1,50 Euro und den Rest kriegt der Verlag für Lektorat, Druck, Presse und Vertrieb.

Der Buchhändler verdient dreimal mehr als der Autor?Hastig.

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