Welches psychische Problem?

Hallo, ich habe seit Jahren Hypochondrie und extreme Schüchternheit mit Tendenz zur sozialen Phobie. Ich bin ein ängstlicher Typ, habe aber dennoch Tendenzen zur Aggressivität.
Ich habe wenig Mitgefühl und Interesse an anderen Menschen, wenn es mir nutzt manipuliere, Lüge und betrüge ich ohne Gewissensbisse.
Wenn ich jemanden nicht mag mache ich ihn fertig, erpresse ihn, nutze ihn aus, bedrohe ihn, quäle ihn etc. Solange ich jemanden nicht gut kenne hindert mich meine Schüchternheit, bin ich aber näher mit einer Person vertraut fallen Barrieren und ich fühle mich schnell angegriffen. Wenn jemand in Frage stellt dass ich der größte bin, mache ich ihn kaputt.
Ich habe den Drang mich durch Lügen aufzuwerten, und das ist sogar ein Zwang. Ich schildere dann meine (frei erfundene) Lebensgeschichte, z.B. wie meine Eltern aus einem Bürgerkriegsland geflohen sind, dass ich Kontakte zu Waffenhändlern habe o.Ä. Das geht dann einher mit einem Gefühl der Grandiosität und Allmacht, ich fühle mich großartig, mächtig, stark.
Es gibt auch andere Phasen in denen ich an mir zweifle, mir Vorwürfe mache weil ich egoistisch bin und wenig auf die Gefühle anderer achte.
Ich bin schlampig und unordentlich, faul und wechsele zum Teil wochenlang nicht einmal die Kleidung weil es mir egal ist und ich zu faul bin.
Ich lebe in einer Welt aus Geschichten, ich denke mir Szenarien aus, Storys, z.B. ich bin ein Auftragskiller und führe Verhandlungen mit meinem Boss, dann denke ich darüber nach wie ich mich in dieser oder jener Situation verhalten soll und das Ganze wird immer begleitet von einem inneren Monolog, den ganzen Tag über.
Bsp: „Also, jetzt gehen wir das mal durch, wie kann ich am besten Spagetti kochen?“ aber eben den ganzen Tag lang, immer. Inzwischen hat sich das zu einer Art Zwangsstörung ausgeweitet, ich denke zum Beispiel dass ich immer zwei Schritte und springen muss wenn ich nicht will, das morgen eingebrochen wird. Ich liebe Geschichten, Bücher, Filme, alles. Wenn ich mal gedankenlos (ohne den inneren Monolog und die Geschichten) spazieren gehe ist das für mich eine ganz merkwürdige Erfahrung die mich ein wenig aus dem Gleichgewicht bringt. Ich kann mich Stundenlang mit mir beschäftigen, aber immer mit Geschichten, Erinnerungen, Plänen. Als ich ca 9 war gab es ein schockierendes Ereignis: Ich lag in meinem Bett und führte irgendeine Geschichte vom Nachmittag fort, und plötzlich spürte ich ein Ende der Geschichte. Ein Ende aller Geschichten. Ich dachte gerade: Und dann zaubert er das Feuer weg und dann“ Abbruch. Es war absolut schrecklich. Ich bin zitternd und heulend zu meinen Eltern gerannt, denn es war ein Gefühl der reinen Angst. Einer ganz tiefen, inneren Leere, schwärzer als das dunkelste Loch der Erde. Meine Eltern haben mich damals getröstet und die Angst hat sich aufgelöst, aber ich fühle sie Heute noch. Als wäre sie unterschwellig immer da. Als würde ich alles nur tun um mich nicht ihr stellen zu müssen. Danke wenn ihr es gelesen habt.

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Angesichts der enormen Bandbreite der Symptome würde ich das "Phantom der Psychiatrie" nicht von der Hand weisen, das Borderline-Syndrom.

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Andere Antworten

Ich denke, alle Religionen sollten ihre eigenen Religionsgründer einer genauen Überprüfung unterziehen uns sich gegebenenfalls von ihnen distanzieren.

Kein Religionsstifter ist ein Heiliger, übrigens auch Jesus nicht, auch wenn man nur wenig von ihm weiß, sofern es ihn überhaupt je gab. Immerhin gibt es auch die begründete Vermutung, dass der Gründer des Christentums ein Terrorist war und deshalb verfolgt wurde.

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Die Diagnose stellt nicht der Hausarzt, das ist die Aufgabe des Psychiaters. In der Regel wird in der Diagnostik der Goldberg-Test, (ein Fragebogen, den man auch auf verschiedenen Internet-Seiten findet) verwendet, wobei der Psychiater die Fragen auch gerne mal ins Gespräch einbaut.

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Eine Hauswinkelspinne sehe ich hier nicht. Ich vermute, es handelt sich um eine gar nicht so harmlose Kräuseljagdspinne, erkennbar am Kraüselmuster auf dem Rücken...auch die Größe würde passen. Vorsicht! Diese Tiere sind bissig!

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Es handelt sich um eine Brückenkreuzspinne, aber bei der Größe hat sicher die Angst ein gewaltiges Wort mitgeredet, oder du vertauscht Millimeter und Zentimeter.

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In den meisten Drittweltländern gibt es keine Altersvorsorge und auch kaum soziale Systeme. Dort hat sich die mittelalterliche Praxis erhalten, Kinder als Altersvorsorge massenweise in die Welt zu setzen. Auch in wirtschaftlichen Großmächten wie China oder Indien sitzt das immer noch in den Köpfen.

Im "entwickelten" Westen sind viele Kinder das größte Armutsrisiko - eigentlich pervers!

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Der Deismus ist keine eigenständige Religion, er ist eher eine Form des Agnostizismus. Der Deismus geht davon aus, dass Gott lediglich die Welt erschuf, danach aber nicht mehr tätig wurde. Eigentlich eine recht vernünftige Vorstellung.

Nach dieser These sind all die Bibelstellen, die sich mit Homosexualität beschäftigen, obsolet, da sie ja nicht von Gott kommen können.

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Warum zerstören Atheisten diese Welt?

Hallo Community,

schon lange stelle ich mir die Frage, warum Atheisten, die ohne jegliche Religion, bzw Weganweisung leben (darunter zähle ich auch), meistens dafür verantwortlich sind, diese Erde zu zerstören.

Ich meine ein gläubiger Christ oder Buddhist würde niemals auf die Idee kommen, andere Leute abzuzocken, sich dieser Erde zu berauben, andere zu töten etc.

Diese Menschen, die Glauben, die einen Sinn haben in ihrem Leben, und das muss ich persönlich zugeben, sind meiner Meinung nach Vorbilder für Atheisten.

In ihren Lehren gibt es eine Schöpfung, das heißt, diese Schöpfung soll der/die Gläubige bewahren!!!

Wir als Atheisten sind auf die Welt gekommen und bereichern uns maßlos an den Ressourcen.

Natürlich gibt es noch ein paar vernunftbegabte Wesen auf diesem Planeten, die auch gegen dieses maßlose Konsumieren, diesen Drang nach unendliche Macht, nach unendlichem Wachstum sind. Diese Zahl an Atheisten ist aber verschwindend gering.

Der Masse ist es doch schei* egal, wie es dem Planeten geht, oder was passiert, wenn man andere Länder für seinen eigenen Vorteil beraubt.

Ich finde, dass wir umdenken müssen und uns die friedlichen Religionen und deren Anhänger dabei helfen können!

Ich bin auch der Meinung, dass in jedem wichtigen Posten mindestens ein Christ/Buddhist usw sitzen MUSS, wenn es um Entscheidungen über die GANZE Welt geht.

Was meint ihr? Warum können wir Atheisten nicht aucg mal demüti sein, was könnten wir von anderen Gläubigen bzw spirituellen Leuten lernen?

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Atheisten zerstören nicht die Welt! Das ist immer noch die Kernkompetenz der theistischen Religionen. Immerhin haben die Christen die Verbreitung des Kapitalismus erst möglich gemacht, indem sie sein geistiges Fundament begründeten.

Literatur dazu: Max Weber - Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus.

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DIesem Bullshit stehe ich ebenso gleichgültig gegenüber wie allen Religionen.

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Ich habe seit meiner Kindheit eine Depression, die aber erst mit Mitte 40 diagnostiziert wurde. Seither bin ich durchgehend in psychiatrischer Behandlung. Erste Suizid-Fantasien hatte ich mit etwa 12...heute bin ich 59.

Ich hatte eine ziemlich traumatische Kindheit, lebte danach ziemlich normal, erst eine Krebserkrankung vor 20 Jahren brachte die Depression wieder ans Licht, inklusive Suizidversuchvor gut 10 Jahren.

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Wenig Macht

-Macht bedeutet immer auch Verantwortung. Nur Menschen, die diesen Zusammenhang nicht verstehen oder verstehen wollen streben nach großer Macht.

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