Wenn man nur kirchlich heiratet,kann man dann auch den Namen des Partners annehmen?

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6 Antworten

nein das hat mit den Rechten bei einer Staatlichen Ehe nichts zu tun. Du wirst auch nicht rechtmässiger Erbe deines Partners. Die Kirchliche hat beim Staat keinste Bedeutung

ähm ... die Sache hat einen gewaltigen Haken

Hochzeit ohne Standesamt

Die staatliche "bürgerliche Ehe" und die Ehe nach Kirchenrecht stehen nun völlig unverbunden nebeneinander. Der Regensburger Familienrechts-Professor Dieter Schwab weist auf die Folgen hin: "Ein Paar, das sich kirchlich, aber nicht standesamtlich trauen lässt, befindet sich in einer Ehe, die jedoch vom staatlichen Recht als nichteheliche Gemeinschaft angesehen wird - mit allen Konsequenzen."

Das heißt: Kein Unterhalt, kein Erbrecht, kein Steuerfreibetrag, keine Schutzvorschriften für den Schwächeren beim Scheitern der Ehe, auch kein Zugewinnausgleich. Ansonsten auch kein Zeugnisverweigerungsrecht vor Gericht, keine Rechte bei der Totensorge oder bei der Organtransplantation.

Man sollte sich dessen bewußt sein

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@newcomer

Ich würde es mal nichts gegen Prof. Schwab deutlicher sagen, man ist nach einer rein kirchlichen Hochzeit nicht mal verheiratet !

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Eine kirchliche Trauung hat nur kirchenrechtliche Bedeutung, auch wenn das katholische Kirchenrecht eine solche Trauung auch ohne staatliche Eheschließung vorsieht. Eheschließungen in Deutschland sind staatrechtlich nur dann von Bedeutung, wenn die Eheschließenden vor dem Standesbeamten erklären, die Ehe miteinander eingehen zu wollen (§ 1310 Abs.1 BGB).

Auch fallen Eheschließungen in Deutschland nur dann unter dem grundgesetzlichen Schutz des Art. 6 Abs.1 GG, wenn sie vor dem Standesbeamten geschlossen wurden.

habe ich hier was verpasst? im mittelalter gab es nur die katholische kirche, die sich selbst die erlaubnis zur verheiratung der paare gab. und nur diese ehe war gültig. heute ist die kirchliche hochzeit nur noch eine bestätigung der standesamtlichen hochzeit. und nur die ist gültig.wer nur kirchlich heiratet ist nach dem gesetz gar nicht verheiratet.nachnahmen kann man nur auf dem standesamt ändern lassen. entweder durch die eheschließung oder auf antrag in begründeten fällen.

Manche leben eben noch im Mittelalter.

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Die nur-kirchliche Ehe hat keine staatsrechtliche Bedeutung. Man ist aus standesamtlicher Sicht unverheiratet mit allen Vorteilen, aber auch allen Nachteilen.

Tut mir leid. Ich habe zwar etwas von Änderung der Eheordnung im homosexuellen Bereich gehört, aber das man ab 1.1.2009 auch nur röm.-kath. heiraten darf und eine Eintragung in das Ehebuch unterbleibt ist selbst mir als evangelisch-urchristlichen Theologen neu.

Woher stammt die Information?

Die kirchliche Heirat ist "bedeutungslos". In Deutschland gibt es die obligatorische Zivilehe !

Das bedeutet im Kartext, dass eine kirchliche Hochzeit keine Ehe begründet !

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