Welpe schnappt! weggeben?

20 Antworten

Hallo,

weia, Ihr habt Euch einen 8 Wochen alten Welpen geholt und wundert Euch, dass sie so ist, wie sie ist?! Ich bin eine absolute Beführworterin davon, dass Welpen erst ihr Nest verlassen, wenn sie 12 Wochen alt sind. Dann haben Geschwister untereinander sich alles mitgegeben, was man für einen guten Start ins Leben braucht und das unter Mutters Anleitung!

Ein Welpe der "schnappt" wird durch ein menschliches lautes Quietschen inne halten und wenn er dann direkt und sofort ignoriert wird, sollte er innerhalb kürzester Zeit damit aufhören!

Wenn die Kleine tatsächlich dominant ist, sollte sie nicht auf die Couch, keinen Zugang rund um die Uhr zum Futter haben, kein Spiel beginnen oder beenden - keine eigene Entscheidung treffen dürfen! So lernt sie, dass die Menschen das Sagen haben und wird sich mit der Zeit unterordnen!

Einen Hund den man grad mal 2 Wochen hat, schon abgeben zu wollen, finde ich unter aller Würde - um es mal ganz nett auszudrücken! Der Züchter hätte Euch besser informieren müssen und den für Euch geeigneten Welpen raussuchen bzw wenn kein passender da gewesen ist, das auch sagen!

Ich hatte schon einige Welpen und 80% von ihnen, waren so wie Deine Hündin - am Anfang. Das hat vor allem mit jugendlichem Übermut zu tun, und damit, dass sie sich ausprobieren, ihre Grenzen austesten wollen! Die Verantwortung liegt dann bei den Erwachsenen dem Hund gerecht zu werden und ihn in seine Schranken zu weisen!

Ich weiss noch, als ich meinen Vorschulkindern eine Freude machen wollte und ihnen unseren ersten gemeinsamen Hund kaufte. Meine kleinste Tochter hatte wochenlang richtig Bammel vor ihm, weil er so wild und ungestüm war, meine Grosse war entsetzt, dass er nicht so ein kleiner puscheliger Teddy war, sondern ein lebender Welpe mit eigenem Kopf, Mini-Zähnchen und Krallen.....

Es hat eine kleine Weile gedauert, bis sie gelernt hatten, mit diesem Tier umzugehen und ich ihn so weit hatte, dass er wusste wie weit er gehen durfte. Aber die Drei waren nachher eine tolle Einheit und hatten viel Spass miteinander, auch und vor allem, als er dann grösser war...!

Geht mit der Kleinen in eine Welpenschule, powert sie ordentlich aus, damit sie drinnen denne gar keine Lust mehr hat zu "schnappen" und zu spielen.

Und benutzt nicht Eure Hände beim Spielen, sondern Spielzeug. Sonst verwechselt sie das eine mit dem anderen und es wird schwer werden sie wieder umzugewöhnen!

Super Antwort mit einer Einschränkung: die Welpen können sich untereinander NICHTS mitgeben. Babies sind selber doch viel zu unwissend, als dass sie andere 'anlernen' können. Das einzige, was sie vermitteln können, ist, wenn ein Geschwister zu wild und schmerzhaft ist. Sonst lernen sie voneinander nichts im Leben, daher halte ich z.B. auch von Welpengruppen nichts, in denen nicht mindestens ein erwachsener Hund ist, der das Ganze 'sortiert'.

0
@bignose

Stimmt, das meinte ich ja auch damit. Das einzige was die mitgeben können, ist eben die Sensibilisierung der Beisshemmung!

Habs bei meinen damals gesehen. Was sind die wüterich geworden, wenn man wieder eine besonders dolle zugebissen hat! Sowas kann man herrlich beobachten, wenn man einen Wurf vor sich hat! Und so haben sie untereinander gelernt vorsichtiger zuzubeissen!

0
@Tatia

es ist aber auch so, dass ein Hund, der dauernd einen Artgenossen zum Spielen dahat, die Beißhemmung später lernt, als ein Hund nur unter Menschen. Ist ja auch ganz klar. Die Hunde können trotz Allem untereinander ruppiger miteinander spielen als mit den Menschen. Da "vergessen" die sich schon mal ganz gerne... Selbst ein vorsichtiger Biss tut einem Menschen viel mehr weh als einem Hund...

0
@chynah

So hat die Hündin meiner Tochter es gelernt. Meine Behinderte hat sie da sozusagen im Alleingang "erzogen" und macht es heute noch! Wenn dat dicke "Baby" mal wieder zu heftig wird, zischt die Hündin (passt ins "Baby" ca 4 mal rein) wie ne Eisenbahn auf sie zu, meckert und massregelt sie!

Meine andere Hündin hat sich immer alles gefallen lassen oder sich verkrümelt. Mit der Hilfe von meinem Winzling hatten wir kaum Probleme dat Dicke davon zu überzeugen, dass ein "zarter" Biss kein Thema ist!

Aber als der Winzling noch ein Baby war.... da musste ich schmerzliche Erfahrungen mit ihren spitzen Zähnchen machen - gerne mal nachts, wenn sie Bescheid geben wollte, dass sie runter will - mit einem beherzten Biss in meine Nase.......

0

Ein Neufundländer wird gern auch zur Seenotrettung eingesetzt, sie schwimmen gerne und viel, man sollte bei Rassehunden immer berücksichtigen wozu sie da sind um ihnen gerecht zu werden, ein Mops wird nie besonders gut auf deine Schaafherde aufpassen, und ein Schäferhund wird die Stadtwohnung schnell lkangweilig.

Viele hier haben geschrieben der Hund wäre zu früh von der Famillie weg, das ist Quatsch, die Abgabezeit liegt zwischen 8-12 Woche (meine Hündin kam mit 6 Monaten zu mir), sieht jeder Züchter anders, aber zu früh ist es nicht mit 8 Wochen, hat was mit Prägephase zu tun.

Erstmal habt ihr einen Welpen, wenn euch jetzt schon die Haare zu Kopf stehen freut euch auf den Zahnwechsel, die erste Pubertät mit 6 Monaten, die zweite mit 12 Monaten.

Wer keine Zeit hat sich den ganzen Tag um einen Hund zu kümmern, kaufe sich eine Katze.

Kinder unter 12 sollten keinen Hund alleine Gassi führen, sie würden einfach nicht ernst genommen werden, wenn es darauf ankommt.

Würde mein Hund mich ernsthaft beissen, also auserhalb von Spiel und Übermut, liegt er eine sekunde später auf den Rücken, seitlich unter den Bauch greifen und die Beine zu sich ziehen, ähnelt den Wellengriff beim Babywindeln, tut nicht weh, ist nicht agressiv und zeigt doch meine Dominanz.

1. Lastet den Hund aus, wer keine Gelegenheit für lange Spaziergänge hat, sollte ein Suchspiel mit seinem Hund machen, das lastet auch aus.

2. Lass dein Hund Schwimmen, dafür wurde er mal gezüchtet.

3. Die ersten 12 Monate ist Kindheit, die zweiten 12 das jugendlich sein, erwartet kein erwachsenes Verhalten von einem Welpen.

4. Hätten deine Eltern dich weggegeben wenn du nicht gehört hast oder Mist gemacht hast, und hätte dir das gutgetan? Dem Hund tut es auch nicht gut.

5. Informiert euch bei Hundehaltern mit Erfahrung, also nicht hier, Hundeschule kann helfen aber nur wenn die ganze Famillie mitmacht und eingebunden ist, denn bei der Hundeschule lernt der Mensch den Umgang mit dem Hund, nicht umgekehrt.

6. Seit Konsequent, keiner von euch darf erlauben was ein anderer verboten hat, zeigt dem Hund das euer Pappa der Rudelführer ist, ich mag den Begriff gar nicht, da ein Hunderudel aus Hunden besteht und ein Mensch- Hundverbund eher eine Famillie ist, betrachtet es auch so, Famillienmitglieder gibt man nie weg wenn Probleme auftauchen, oder?

7. Wenn ihr von einer Fellnase etwas anderes erwartet als Nibellungentreue, er euch die Haare vom Kopf frisst, eure Sachen anknabbert, eure Schuhe versteckt oder Unsinn macht, googelt noch mal eure Erwartungen, wahrscheinlich zeigt euch das Internet alles ausser Hund, die Verbundenheit, das Urvertrauen zwischen Mensch und Hund, Gehorsam und Verlässlichkeit, das ist jahrelange Arbeit und keine Selbstverständlichkeit.

Ihr habt den Hund seit 2 Wochen und schon alles versucht?

Das geht ja mal gar nicht. Geduld und Konsequenz ist das oberste Gebot bei Hundeerziehung und sowas funktioniert in 2 Woche eindeutig nicht. Und so viel wie ihr schon "probiert" habt, habt ihr alles wohl einen halben Tag ausprobiert und dann aufgegeben und das nächste gemacht.

Eine gute Hundeschule suchen und regelmäßig hingehen. Bis dahin: Ihr müsst euch auf ein Verhalten/Kommando einigen und dann konsequent immer anwenden, wenn sie unerwünschtes Verhalten an den Tag legt. Direkt nach dem Schnappen zum Beispiel auf den Boden drücken, bis sie sich beruhigt hat. Aber die Bestrafung muss sofort passieren.

Sie haben Recht. Ein Hund, ein kleiner Welpe, kann nicht alles in zwei Wochen lernen.

1

Strafe fubktioniert nur wenn sie 1. immer 2. sofort (max 2 sekunden) und 3. vonb jedem #Gleich erfolgt.

da das niemand einhalten kann ist strafe falsch!

Wenn schon auf ein tun des Hundes etwas erfolgen muss dann bitte tiergerecht, das heißt so wie es im rudel auch läuft. Auf den Boden drücken gehört nicht dazu.

0
@Tibettaxi

Das mit auf dem Boden drücken ist umstritten, aber bei unserem Hund hat es geklappt. Wir haben sie mit einem Jahr bekommen und sie war bereits total verzogen, hat bei jeder Kleinigkeit geschnappt (in ihrem Fall aus Angst) und mittlerweile ist sie suuuper lieb. Damit sie nicht mehr schnappt, haben wir sie auf den Boden gedrückt und gegen die Angst haben wir natürlich auch was gemacht (ihr gezeigt, dass sie vor den bestimmten Sachen keine Angst haben muss). Das habe ich oben vergessen zu schreiben, es darf nicht nur was gegen das Beißen gemacht werden, sondern auch etwas gegen den Grund.

0
@TalkingMoose

Vielleicht meinen wir dasselbe.

Auf den Rücken drehen ist besser. Das kennt er und weiss es einzuordnen. Selbst im nacken greifen und "wegwerfen" (nicht Hundeweitwurf) ist ihm bekannt. Eben alles was Hundem,ama auch macht.

Und eben schlimmstenfalls auf den Rücken und seine Kehle zwischen deine Zähne - wenn Hund sehr dominazut ist dann ist das die wirksamste Methode die Hausordnung wieder herzustellen (allerdings ist dann vorher bereits einiges schiefgelaufen (egaln was, bei wem und wie).

0
@Tibettaxi

Da haben wir erst wohl wirklich aneinander vorbei geredet... das habe ich nämlich so gemeint. Wollte mit dem "werfen" eher sagen, dass es schnell geschehen soll und es nicht erst 10min dauert, bis der Hund auf dem Rücken liegt.

Danke für die Korrektur. :)

0

das tier ist inzwischen völlig verwirrt. nein, aus, wegdrehen, ignorieren, zurückbeißen wegsperren, klapps auf die schnauze! alles ausprobiert. in anbetracht der tatsache, dass ihr vollkommen ahnungslos seid, würde ich auch sagen: abgeben. nur, die wahrscheinlichkeit, dass sie jetzt schon so verhunst ist und dass ihr nicht in der lage seid, eine wirklich kompetente familie für sie zu finden, ist groß, so dass ich es doch besser fände, ihr setzt euch mal auf den hosenboden und lest ein vernünftiges buch.** "welpen" von clarissa von reinhardt** wäre so eins.

und nehmt euch einen ausgebildeten hundetrainer, nicht so eine selbsternannte, die aussperren für eine geeignete methode hält. da wird einem ja schwindelig.

So etwas Bescheuertes habe ich schon lange nicht mehr gelesenen.

Nur weil ihr unfähig seid mit dem Hund umzugehen, wollt ihr ihn weggeben.

Ich komme langsam wieder runter.

Also der Hund, der Welpe ist ein ungeschliffenes Juwel und muss auch als solches behandelt werden. Mit liebevoller Konsequenz/Strenge und Rücksicht, denn noch ist er nicht versaut. Darum sucht Euch professionelle Hilfe bei einem Hundetrainer.

Hier ist es wirklich angebracht zu sagen, der Hund will nur spielen und sich des Lebens freuen.

Wenn er dich oder einen anderen beißt, dann rufst du laut und übertrieben Aua und wendest dich vom Hund ab und ignorierst ihn für mindestens 5min. Sie kennt es ja noch nicht anders, sie weiß noch nicht, dass Menschenhaut zarter ist, als ihre. Das muss sie also wie beschreiben erst noch lernen.

Oder wenn er dich anspringt, drehst du dich einfach herum und ignorierst ihn wieder für min. 5min.

Wenn du noch weitere Tipps suchst, kannst du auf mein Profil gehen. einfach auf meinen User-Namen klicken und dann zu den Hunde-Tipps gehen.

Was möchtest Du wissen?