Welpe hat Angst vor Männern! Hilfe!

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14 Antworten

das braucht zeit, lasst den welpen erstmal zu euch grosses vertrauen aufbauen -er hat wohl viel schlechtes durch einen mann erfahren.

dein vater sollte sich anfangs im hintergrund halten -ihr aber immer freundlich und liebevoll mit dem vater umgehen -so lernt der welpe erst euch und dann auch dem vater zu vertrauen...

vielleicht redet dann euer vater mit leiser und evt etwas erhoehte stimme von weitem mit dem hundchen - aber mit abstand...dann,wenn der kleine sich ruhig verhaelt und keine angst zeigt kleine annaehrung. am besten setzt sich dein vater au f den boden -schaut den hund nicht direkt an, nimmt ein leckerchen und legt es weit entfernt vor sich hin, spater den abstand veringern und mit leiser stimme locken. von ag zu tag abstaend zum vater veringern... das klappt dann schon...

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Wann immer möglich soll nur dein Vater den Hund füttern und ihr solltet euch etwas zurückhalten, dann klappt das schon. Er soll den Hund öfters herumtragen und ihr sollt so tun, als ob es das Normalste der Welt wäre. Geduld und Gelassenheit führen zum Ziel.

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Geht spazieren und lass den Hund einfach mitlaufen, dein Vati sollte sich anfangs dazugesellen und ohne den Hund zu beachten mitlaufen. In der Wohnung sollte er sich ruhig bewegen, den Hund nicht ansprechen und ihn nicht beachten. Auf keinen Fall darf er nach Vorn gebeugt mit dem Hund sprechen, das würde er als bedrohung sehen und beim Lachen nicht mit offenen Mund lachen, der Welpe würde es als Zähnefletschen sehen.

Dann fang ihr an, deinen Vati mit Leckerlie zu bewaffnen. Wenn sich der Hund in der Nähebefindet soll er ein stückchen auf den boden falles lassen, der Hund wird dabei nicht beachtet. Der Hund wird es sich holen, wenn auch nach mehreren Anläufen. Wenn das klappt könnt ihr anfangen den Vati auf den Boden setzen zu lassen und eine Schale Liebelingswurst neben ihm auszubahren. Der Hund soll sich ruhig nähern und merken das dein Vater keine Bedrohung aber eben da ist. Wichtig ist das nicht nach ihm gegriffen wird. Wenn der Kleine dann soweit ist das er an ihm schnüffelt kann er vorsichtig seine Händ hinhalten. Und irgendwann kommt der Tag wo der Kleine auch ihm gegenüber nicht mehr ängstlich ist, weil er gelern hat, das dein Pa nicht böse ist, ihn nicht fangen will und ihm Liebe geben möchte. Wenn ihr auf Spaziergängen seid und Männer entgegenkommen, versucht ihn schon vorher mit Spielzeug und Ähnlichem abzulenken, kein großes Tara machen und ihn auf keinen Fall bemitleiden, im Moment der Angst streicheln oder hochnehmen.Das verstärkt nur die Unsicherheit. Für die weitere Entwicklung ist eine Hundespielstunde zu empfehlen. Dabei wird er sozialisiert und selbstbewusster. Anfangs ist es aber meist schwierig, also Zeit, Geld und Geduld. Zudem ist es sinnvoll ein Spiel aufzubauen, wie Stöckchen suchen, Frauchen versteckt sich usw. Das gibt dem Hund selbstvertrauen und Sicherheit.

Würde euch gern vor Ort helfen, das ist hier immer schwer zu beschreiben. Alles Gute und viel Erfolg....ps. rechnet mindestens mit 6- 12 Monaten für anfängliche Besserungen. Liebe Grüße

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Wichtig ist erst mal, daß Vati den Hund nicht bedrängt, nicht beachtet, nicht mit ihm kommuniziert, auch wenn das sehr schwer fällt. Laßt den Welpen erst mal ein paar Tage oder noch zwei, drei Wochen bei Euch sattelfest werden und die tägliche Routine kennenlernen. Dabei wird der Hund die Erfahrung machen, daß ihm nichts Böses durch den Mann geschieht. Wahrscheinlich wird er trotzdem vorsichtig bleiben und sich nicht richtig entspannen können, wenn Vati in der Nähe ist. Die Erfahrung hilft aber trotzdem bei den nächsten Schritten. Folge dem, was dynamomaus und Sonnenblume empfohlen haben. Aus meiner Erfahrung ist das der beste Weg, nämlich der über den Magen. Für Hunde ist der, der die Nahrung hat und bestimmt, wer wann essen darf, die wichtigste Person im Rudel. Wenn der Hund einmal ein bißchen Sicherheit gewonnen hat, wie es bei Euch zugeht - vergiß nicht, daß er noch ein Kleinkind ist - wird er sich darauf konzentrieren, seine Angst zu überwinden, um an Futter zu kommen. Keine Angst, kein Hund verhungert freiwillig. Gebt also unterwegs nicht auf, weil Ihr denkt, daß das nicht zu schaffen wäre. Wichtig ist, daß Ihr ganz konsequent vorgeht und Euch an die Regeln haltet. Das wird Deinem Vater schwerfallen, aber am Ende winkt die Belohnung. Am Ende, nicht schon mittendrin! Haltet also durch, bis das Vertrauen vollständig aufgebaut und gefestigt ist. Dann wird auch Dein Vater viel Freude an dem Hund haben. Ich glaube nicht, daß Euer Welpe ganz doof ist oder komplett "gestört". Aus meiner Erfahrung würde ich - vorsichtig natürlich, ich kenne Euch ja nicht - so zwei bis drei Wochen ansetzen, wenn Ihr nichts falsch macht. Also nur Mut! Gruß, q.

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Alles klar. Das hatten unsere Hunde auch. Auf keinen Fall soll er auf Abstand bleiben, denn dann festigtsich dieses Verhalten und wird vllt noch schlimmer. Also wir haben angefangen einfach immer viel Kontakt zu halten mit ansprechen, Leckerchen hinhalten. Immer bei Frauchen sein. Er darf nicht laut werden, sollte immer auf der Höhe vom Hund sein, nein also aufm Boden, schon etwas größer als der Hund aber eben nicht stehen, das schüchtert den Hund noch mehr ein. Vllt sollte er nicht dunkle Sachen tragen, die Erfahrung hatten wir bei unseren Hunden. Immer bei den Runden mitkommen, einfach so oft wie möglich present sein. Dann die Fütterungen übernehmen, dann merkt der Hund auch iwann, ich bin abhängig von ihm, er will nichts böses. Und wenn der Hund deinen Vater in der Nähe duldet, ohne zu pischen oder abzuhauen könnt ihr eigentlich mit dem nächsten anfangen. Dein Vater sollte bei der Erziehung mitwirken, auf den Runden die Kommandos, im Haus. Dann abtrocknen, wenn der Kleine nass ist, bürsten. Verarzten. Am Anfang vllt einfach mit anfassen wenn Frauchen das macht und Stück für Stück selber machen. Und dann müsste das Eis eigentlich auch schon gebrochen sein, so dass dein Vater normal anfangen kann mit ihm zu Spielen und zu Kuscheln. Also bei unseren hat das immer funktioniert, in Teilschritten. Aber er hat noch ein sehr gutes Alter dafür. Viel Glück. :)

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Dein Vater sollte den Hund nur noch selbst füttern, und das aus der Hand. Er bekommt sonst von niemanden etwas, nur noch von ihm. Wenn er sich nicht hinteraut, muss er ihm eben das Futter VORSICHTIG! hinwerfen. Mehr lönnt ihr nicht machen. Wenn er sich erst einmal an deinen Vater traut, kann er anfangen, mit ihm zu spielen etc. Nur er, wird erst einmal mit ihm spielen, ihn streicheln usw. Zeigt auch eurem Hund, wenn er euch schon vertraut, dass dein vater nichts gefährliches ist. Aber ganz wichtig: Lasst den Welpen von selbst kommen. Zwingt ihn nicht in die Lage sich von ihm streicheln zu lassen oder ähnliches. Der Welpe muss schon von allein auf deinen Vater zu kommen. Dein Vater sollte auch sonst auf seine Köpersprache achten: nicht nach vorn beugen, nicht in die Augen sehen usw...

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Kommentar von Sonnenblume104
13.10.2011, 09:20

Was mir noch einfällt: Ihr können auch eine Art Leckerlie Spur legen, die zu deinem Vati hinführt. Dann könnt ihr auch genau erkennen, wie viel Abstand für euren Welpen noch in Ordnung ist. Die Leckerchen, die er sich nicht holt, einfach wieder wegnehmen und beim nächsten mal noch einmal versuchen.

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Mein Straßenhund aus Spanien war auch so.Er mochte meinen besten Kumpel nicht.Heute ist es sein bester Freund!Nur Geduld...und wie schon gesagt-übers Fressen erreicht man bei diesen Hunden fast alles.Das füttern (aus der Hand) übernimmt ab heute NUR dein Vater.Du wirst sehen,wenn du es konsequent durchziehst,gehts ganz schnell!

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Leider kann der Kleine ja nicht erzählen, warum er solche Angst vor Männern hat, aber ich kann dir Hoffnung geben. Mit Geduld wird das schon, zumindest, was deinen Vater betrifft.

Ein bisschen kann man das beschleunigen, wenn man weiß, mit welchen Mitteln der Hund besonders zugänglich gemacht werden kann. Manche Hunde reagieren auf Leckerchen, andere auf Spielzeug. Auf alle Fälle wird es helfen, wenn die Männer, die dem Hund die Angst nehmen wollen, sich mit Geduld (und Spielzeug oder Leckerchen) wappnen, sich klein machen, indem sie sich vor den Kleinen hinsetzen oder legen und mit freundlicher, ruhiger Stimme versuchen, den Hund zu überzeugen und "mutig" zu machen. Es dauert bestimmt nicht allzulange, bis er den Glauben an die männliche Menschheit wiederfindet, aber es kann euch passieren, dass er fremden Männern gegenüber auch immer einen Rest Misstrauen behält. Ich habe auch so einen Hund, der mit 4 Monaten in Deutschland war, der aber in den allerersten Lebenswochen in der Türkei schon Menschen fürchten lernen musste und auch er - inzwischen ca 6 Jahre alt - hat sich bisher eine anfängliche Vorsicht gegenüber Fremden bewahrt, die sich meist erst im Verlauf einer halben Stunde legt - oder auch manchmal nicht legt.

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Gar nicht. Dein Vater soll den Hund nicht bedrängen und auch nicht Leckerlis anbieten. Lasst den Kleinen doch erst mal in Ruhe ankommen. Er hat soviele Eidrücke. Mit Locken und dieser übertriebnen Aufmerksamkeit und dem Anstarren verunsichert Ihr das Tier. Ist Dein Vater einfach normal, wird der Welpe von alleine auf ihn zugehen. Immer mit der Ruhe...Ihr habt doch keinen Zeitdruck. www.mithundensein.de

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hallo Eschmedderling, euer welpe hat wohl wirklich sehr schlechte Erfahrungen mit Männer gemacht..............das erfordert eine menge an Geduld. Wichtig ist das Dein vater trotzdem immer wieder viel mit ihm macht und sich ihm nähert.................aber vorsicht keine Ruck zuck Methode sonst verängstigt er ihn noch mehr! Wenn garnichts funktioniert würde ich auch eine Hundertrainerin dazuziehen den die Hundetriner haben wohl die beste erfahrung mit einem Problemhund klar zu kommen! Liben Gruß SunnyStern

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Denn soll Dein Vater sich zurück halten.Das kann Er nicht erzwingen.Wenn Du und Deine Mutter klar kommen genügt es.Im laufe der Zeit wird der Mund merken,Das Ihm keine Gefahr vom Vater droht.Dann wird der Hund kommen,Er ist Neugierig.Das kann ein paar Monate dauern.Habt Geduld mit dem Hund.Er ist es Wert.

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da braucht ihr ganz viel Geduld...dein Vater sollte den Hund füttern, auch versuchen aus der Hand heraus....sich mal auf gleiche Ebene mit dem Hund begeben, d.h. sich auf den Boden legen, aber nichts machen, den Hund auch nicht anschauen oder rufen....einfach nur da liegen, vielleicht so 5-10 Min. Kommt der Hund nicht, steht er wieder auf und versucht es nach einer Weile nochmal. Kommt der Hund zu ihm, nicht anfassen, nicht beachten - erst wenn er ein wenig zutraulicher geworden ist. Man kann auch mit leiser Stimme beruhigend vor sich hin murmeln. Irgendwann weiß der Hund, dass ihm keine Gefahr droht und wird sich auch deinem Vater zu wenden.

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Kommentar von PuzzlesChoice
13.10.2011, 10:49

Du nimmst mir die Worte aus dem Mund.

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Zeigt dem Hund, dass euer Vater "lieb" ist. Umarmt Papa wenn Hundi dabei ist etc.

Lasst nur den Vater den Hund füttern, versucht ihn mit "Superleckerlie" zu locken, zb Fleischwurst (Das hat schon den ängstlichsten Hund angelockt). Dein Vater sollte sich dazu auf den Boden setzen, möglichst ruhig sein, Schuhe ausziehen (evtl. wurde der Kleine mal von einem Mann getreten ... ).

Wenn garnichts mehr hilft Hundeschule ... Oder Hundeverein aufsuchen. Die helfen euch vor Ort, übers Netz ist es schwierig, da man so den Hund nicht sieht und nicht einschätzen kann.

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Dein Vater sollte ihn ausschließlich von Hand füttern! Niemand anderes.

Dann wird es schon werden. Aber bitte Geduld mitbringen!

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