Welpe bleibt beim Gassigehen stehen?

5 Antworten

Ja - der Tip wäre - fahrt mal runter mit dem Programm... Der arme Hund wird doch schon völlig überfordert. Der war noch kaum da und kann schon "Kommandos", super an der Leine gehen usw ? Ein Welpe in dem Alter sollte eigentlich gar keine grösseren Gassistrecken laufen - tagsüber nicht und nachts schon gar nicht. Und "Sitz und Platz" ist das unwichtigste was er jetzt lernen muss.

Natürlich ist der anfangs mitgelaufen. Er war ja völlig fremd. Alles was er kannte war plötzlich weg und ihr wart das einzigste an das er sich halten konnte. Da wollte er den Anschluss nicht verlieren.

Jetzt weiss er aber schon wo "zuhause" ist. Also die sichere "Höhle"... Und da sollte er nachts auch bleiben. Ein Welpe hat nachts im Wald nichts verloren. Der weiss doch instinktiv dass dort Gefahr droht und so sehr vertraut er Euch nach einer Woche auch noch nicht.

Also - nachts kurz vor die Tür zum pinkeln und wieder rein. Und überfordert den Hund auch tagsüber nicht so mit Gassigehen. Es ist alles neu für ihn - er braucht viel Schlaf um alles zu verarbeiten. Gerade wenn der erst so kurz da ist...

Definitiv, da gebe ich dir total recht. Nachts gehen wir auch garnicht in den Wald, da hab ich mich anscheinend undeutlich ausgedrückt. Sorry dafür.

Momentan lassen wir ihn auch nur zum erleichtern nach draußen und dann gehen wir sofort wieder rein.

Tagsüber gibts nur eine mittelgroße Runde, die er aber kennt damit er etwa vertrautes hat und sicherer mit der Umgebung wird. Und sonst gehen wir nur ganz kleinen Runden in regelmäßigen Abständen.

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Die damalige Labrador-Dame meiner Familie hatte richtig Angst im Dunkeln, die musste ich im Winter imer dazu überreden, das sie nach Feierabend mit mir in den Wald sollte. Wir haben das immer darauf geschoben, das sie schlecht sah im Dunkeln (und auch mal vor Bäume gerannt ist^^) weil sie als Welpe einen Dachschaden hatte - ihr hatte ien fremder Hund in der Hundeschule den Schädel zerbissen, davon ist was zurückgeblieben.

Ich würde in der Dämmerungsphase, die ja recht lang ist, die Runde machen und das ganz langsam immer mehr Richtung Dunkelheit verschieben. Dann wirst du sicherer (viele haben unbewusst Angst oder bewegen sich unsicher im Dunklen) und dein Hund findet es ganz normal.

Meine aktuelle Trulla ist gerne nachts unterwegs, die hat da garkein Problem außer vielleicht, das ich zu langsam gehe weil ich nicht vor Bäume turnen mag ;) Heute waren wir am See, da wars auch dunkel und sie fand so ein abendliches Bad bei Minusgraden sehr angenehm, hat mir ein paar Büschel Wasserpest als Geschenk mitgebracht^^

Danke für die Tipps ich werde das später auf jeden Fall ausprobieren.

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War bei meinem Golden so ähnlich, in der Dunkelheit hatte er wirklich Angst. Er ist zwar mitgegangen, aber immer relativ ängstlich und ganz nah an mir. Zwischendurch ist er dann auch stehen geblieben. Ich habe es dann gelassen, im Dunkeln mit ihm weit zu gehen, da er auch um diese Zeit eher müde als energiegeladenwar. Ich bin dann abends immer ein Stück von meinem Grundstück weg, damit er sein Geschäft machen konnte (Ich wohne ebenfalls in einer ländlichen Region, hinter meinem Grundstück ist eine große Wiese und ich habe es natürlich aufgesammelt). Als er älter wurde, hat sich das mit der Zeit gelegt. Also würde ich von meiner Seite aus vorschlagen, dem Kleinen erstmal etwas Zeit zu geben.
VG und alles Gute:)

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Vielen Dank für deine Antwort. Ich hab echt befürchtet, dass er auch wenn er älter ist noch Angst im Dunkeln haben könnte.

Momentan gehen wir im Dunkeln nur vors Haus, damit er sich erleichtern kann und danach gehen wir wieder direkt rein.

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ihr seid hundeerfahren, überfordert den Welpen aber schon mit Gassigängen, Kommandos etc. Wenn er sich gelöst hat geht man wieder rein, denn Gassigänge braucht er noch nicht. Er hat jetzt nämlich erst einmal andere Dinge die er bewältigen muss. Neue Menschen kennenlernen, neue Umgebung, neue Kommunikation. Das erlernen der Stubenreinheit, Bindungs und Vertrauensaufbau. das er ohne Leine noch gut laufen kann liegt an der Folgebereitschaft des Kleinen, Wird er selbstsicherer , kann sich das ändern. das er im Dunkeln mehr Unsicherheit zeigt dies haben viele Hunde. Und Frust schieben ist ein mehr als schlecht.

Danke für deine Antwort.

Ich gebe dir da Recht die Welt ist für ihn so neu, weshalb er sie ja erkunden muss. Und danke wir haben garnicht gemerkt, dass wir ihn überfordern.

Wir versuchen natürlich alles so langsam wie möglich anzugehen, aber deswegen frage ich ja hier um Rat. Wir versuchen zb. nicht etwas zu erzwingen oder beizubringen wir loben ihn lediglich, wenn er von sich aus Gutes Verhalten zeigt, damit er auch in Zukunft weiß, dass dieses Verhalten super ist.

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Natürlich ist ihm im Dunkeln draussen nicht wohl. Meine Güte, es ist ein Hundebaby.
Geht wieder rein mit dem Kleinen, bringt doch nichts und es gibt keinen Grund das zu erzwingen.

Ihr überfordert das Hundebaby..

Danke für deinen Beitrag, wie bereits gesagt wir erzwingen nichts, deswegen frag ich ja hier. Ich habe nur befürchtet, dass er auch wenn er älter ist, noch Angst im Dunkeln hat, weil unser Nachbarshund das Problem hat.

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@epsylon2003

Nach 3 Tagen Sitz, Platz, Nein etc. .ist massive Überforderung und dummer Drill. Mit Erziehung und Beziehung hat das gar nichts zu tun.
Dann setzt ihr noch einen drauf im Dunkeln.

Selbst wenn es nicht dunkel ist neigen Welpen nach ein paar Tagen dazu nicht mehr vom neuen Heim weg zu wollen.

Natürlich bleiben Welpen stehen um sich alles genau anzusehen, Gerüche aufzunehmen und auch um ihre Angst zu überwinden.

Das Gehirn von Hundekindern muss erst einmal alles verarbeiten was es erlebt.

Das Gehirn eines Hundebabys das gerade sein Zuhause und seine Familie verloren hat, hat weit andere Bedürfnisse als das was ihr da gerade abverlangt.

Lasst euch doch bitte erst einmal auf das Hundebaby ein.
Als Erstes muss es jetzt Vertrauen lernen.

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@Goodnight

Dankeschön ich weiß deine Meinung zu schätzen.

Ich weiß deine Rat super zu schätzen und bin auch dankbar für deine konstruktive Kritik, aber um Gottes willen wir üben keinen Drill aus. Er soll sich ausleben und erkunden und nicht von heute auf morgen alles können.

Wir setzen uns nicht extra mit ihm hin und versuchen ihm krampfhaft irgendwas beizubringen, dafür ist er natürlich noch nicht bereit. Seine Aufmerksamkeitsspanne ist kurz, da er ein Welpe ist und das ist ja auch total normal, das wissen wir. Und logisch sind viele neue Sachen und Reize in seiner Umgebung, die er erstmal erkunden muss. Sowohl zuhause, als auch draußen vor der Tür ect.

Wir versuchen einfach zu erkennen, wenn er uns zeigt, was er gerade braucht.

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@epsylon2003

Eben so wäre es gedacht! Statt nein sagen den Welpen einfach ablenken, möglichst gerade dann, wenn er gerade den Gedanken gefasst hat oder wenn man kommen sieht was er gerade vor hat.

Der Grundgedanke ist der, es gar nicht zu falschen Handlungen kommen zu lassen.

Wenn möglich ein Spiel anbieten oder den Kleinen da weg nehmen wo er nicht hin soll.

Kommandos lernt der Welpe ganz einfach, wenn du darauf wartest was er anbietet. Setzt er sich hin, sagst du freundlich Sitz, legt er sich hin sagst du Platz, kommt der Kleine eh schon auf dich zu, rufst du in mit Komm oder dem Kommando das du brauchen willst.

Dauert etwas aber der Kleine lernt nebenbei was du von ihm möchtest ohne frustriert oder überfordert zu sein.
Das schafft vertrauen.

Liebe Grüsse und viel Freude mit dem Wackelschwänzchen !😊

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@Goodnight

Danke danke.

Ebenso hat er auch Sitz und Platz gelernt, er zeigt dieses Verhalten von sich aus und wir nehmen das Kommando dazu und belohnen ihn dafür. Alles was er bisher an Kommandos gelernt hat, resultiert aus seinem eigenen Verhalten, das wir nur belohnen.

Danke nochmal für deinen Beitrag. :)

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