Welche Brennweite für Planespotting?

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4 Antworten

Such dir doch Bilder die dir gefallen und guck dir die EXIF-Datei an. Da steht u.a. auch welche Brennweite verwendet wurde.

Tobilie 26.01.2013, 18:34

Danke, hat mir geholfen.

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Bis 300mm kommst du da gut bei weg, ein Bildstabilisator ist immer gut, auch wenn du mitziehst.

Ich hänge dir mal meinen Tipp für die Sportfotografie mit an, deren Prinzipien auch hier zur Anwendung kommen.


Sport-Fotografie

In der Bewegungsfotosgrafie sollte man Einiges grundsätzlich beachten und vor dem Ereignis trainieren, wenn man seine Erfolgsquote erhöhen will.

Dazu schlage ich dir vor, im Straßenverkehr, mit der Geschwindigkeit, die deine Objekte haben, zu üben, zu üben, zu üben, weil es eine krasse Umgewöhnung sein kann.

Denn wenn es darauf ankommt, musst du es perfekt können, denn solche Momente kommen nie wieder, z.B. bei einem Rennen oder einem Stierkampf.

Wenn es Pferde sind, im langsamen Verkehr, bei springenden/spielenden Hunden eben schnelleren Verkehr oder bei Rally´s eben von einer Autosbahnbrücke zu üben. Oder bei Surfern am Strand üben.

Stelle dich so, dass sie seitlich an dir vorbeifahren, dann hältst du mit der Geschwindigkeit entsprechend eine 1/4 bis 1/2 der Länge vor dem Objekt, je nach Geschwindigkeit. Du hast einen schnellen Focus, aber auch der braucht eine gewisse Zeit um scharf zu stellen, in der sich aber das Objekt weiterbewegt. Damit sich in der Zeit dein Objekt in die Bildmitte weiterbewegen kann.

Später, wenn du es schon gut kannst und mit dir zufrieden bist, übst du auch einmal, wenn Objekte schräg oder frontal auf dich zukommen oder sich von dir wegbewegen. Achtung die Vorhalte verkürzen oder erhöhen.

Vor dem Objekt beginnst du jetzt schon, dich mit der Bewegung des Objektes mit-zu-bewegen, Dann erfasst du dein Objekt im Sucher und schwenkst mit der Geschwindigkeit des Objektes ganz weich, nie abrupt mit.

Die Kamera stellt scharf und du drückst ab und lässt den Finger drauf, weil du ja Serie eingestellt hast und schwenkst immer weiter, bis sich dein Objekt aus dem Sucher herausbewegt hat. Immer alles schön ruhig und gleichmäßig.

Es wäre gut, wenn du ein Einbeinstativ oder 3 Beinstativ hättest, bei gutem Licht geht es auch ohne. Aber mit Stativ ist die Schärfe einfach besser.

Nur um es einmal an meinem springenden Hund zu verdeutlichen. Wenn ich den ohne zu schwenken im Sprung erwischen will, mit viel Glück, im richtigen Moment, dann müsste ich so 1/1250 oder 1/1500 Zeit einstellen.

Wenn ich aber mit der Kamera mitschwenke, komme ich mit 1/300 oder 1/500 Zeit aus und habe viel mehr Bewegungsspielraum beim einstellen der Blende und somit der Schärfentiefe. Vor allem ist die Trefferquote, je nach Übung viel höher und viel weniger "zufällig" oder Geschicklichkeitsabhängig..

So machen es Sportreporter übrings auch, kann man immer wieder im TV sehen.

http://www.gutefrage.net/nutzer/Portbatus/tipps/neue/1

Weitere Tipps zum fotografieren findest du in meinem Profil, wenn du auf diesen Link klickst und zu den Tipps gehst.

Ich habe mit einem 75-300mm (am Crop) schon sehr gute Ergebnisse erzielen könne. Das hängt natürlich immer sehr vom Standpunkt und vom Flughafen ab.

Aber ich denke ab 200mm ist man schon sehr gut dabei (z. B. 50-250mm oder eben das 75-300mm oder das 70-200mm von Canon).

Was die Entfernung bzw. die Brennweite betrifft: Das hängt auch von der Größe des Flugzeuges ab. Einen A380 dürfest du selbst bei 200mm gut drauf bekommen, ein Ultraleicht bräuchte da schon 400 oder mehr ;)

Ich fotografiere keine Flugzeuge, aber das ist von der Flughöhe abhängig. Wenn du an diesem Strand in Puerto Rico (?) fotografierst, bei dem die Flugzeuge direkt über dich hinwegfliegen, kann das sogar bis zu einem Weitwinkelobjektiv gehen. Wenn du Flugzeuge in der Luft fotografieren möchtest, so ist mindestens ein 600mm Objektiv denkbar.

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