Was wollen Arbeitgeber bei einem Vorstellungsgespräch wissen?

7 Antworten

Sie wollen doch nicht, dass man seinen Lebenslauf runter rattert oder doch?

Ja und nein. Grundsätzlich kann man dann schon noch einmal auf den Lebenslauf eingehen, allerdings etwas detaillierter.

In der Regel ist es aber so, dass der potentielle Arbeitgeber die Person des Bewerbers kennenlernen möchte, d.h. er will feststellen ob die Person in das Team passt.

Hier kann man dann schon tendenziell in den privaten Bereich reinrutschen (Hobbies, etc.).

Letztendlich ist so ein Gespräch auch ein Dialog und kein Kreuzverhör. Vieles ergibt sich aus dem Gespräch heraus.

Ansonsten sollten Du argumentieren können, warum Du dich auf den Job und bei diesem Unternehmen bewirbst.

Haben Sie noch weitere Fragen fragen?

Einfach alles, das dich interessiert. Auch das Gehalt sollte hier schon zum Schluss angesprochen werden.

Bei einer Festanstellung sollte auch das Thema Weiterbildungsmöglichkeiten angesprochen werden.

Es geht um Ausbildung und die Ausbildungsvergütung im öffentlichen Dienst wird auf deren Homepage genannt.

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@herzilein35

OK, dann kann man sich das schon mal sparen. Du kannst natürlich auch fragen, ob Dir schon mal dein potentieller Arbeitsplatz gezeigt wird.

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Hallo herzilein35,

hierbei geht es darum, zu sehen, wie gut Du Dich und Deinen Lebensweg beschreiben kannst. Wie gut Du Zusammenhänge artikulieren kannst. Welche Motivation Du hast, bei dem Unternehmen anfangen zu wollen. Man will Dich kennenlernen, losgelöst von dem, was auf dem Papier steht.

Auf keinen Fall solltest Du den Lebenslauf runterrattern. Auch kannst Du etwas (unverfängliches) Privates erwähnen, das allerdings nur am Rande und nur, wenn es passt.

Wenn Du unsicher bist, wo Du anfangen sollst, beginne mit der letzten beruflichen Station. Der Rest ergibt sich aus dem Dialog. Denn das ist ein Vorstellungsgespräch: ein Dialog. Gehe auf Augenhöhe in den Bewerbungsprozess, der Arbeitgeber sitzt nicht am längeren Hebel, nur weil er den Job zu vergeben hat. Er hat ein Problem, nämlich das, einen Mitarbeiter zu brauchen, der zu ihm passt. Und Du kannst was. Deswegen wurdest Du eingeladen. :-)

Bereite Dich zu Hause mit Fragen vor. Schreibe sie ordentlich in einen Planer und nehme sie mit. Du kannst Dich darauf beziehen, solltest Du gefragt werden. Analysiere die Website, welche aktuellen Projekte gibt es, auf die Du Dich beziehen kannst, abonniere den Newsletter - auch hier können Fragen entstehen. Fragen zum Arbeitsplatz etc... Was interessiert Dich (außer den Rahmenbedingungen wie Gehalt etc).

Viel Erfolg

Claudia

Woher ich das weiß:Beruf – Ex-Personalchefin, Coach: Karriere, Resilienz, Achtsamkeit

Danke das Gespräch wäre dann bei der Stadtverwaltung (Gesundheitsamt) zur Medizinischen Fachangestellten.

Kann man anfangen, dass einem die Medizin sehr interessiert (Gründe) und sich dort deswegen umorientieren möchte. Dann in die verschiedenen Praktika einsteigen und sagen was ich da so machen durfte. Sollte ich meine erste BaE Ausbildung erwähnen, denn dort habe ich auch viele kaufmännische Kenntnisse erworben. Danach hatte ich meinen Realschulabschluss aufgrund meines Berufswunsches nachgemacht.

Es sitzen 7-8 Personaler vor mir, da ich mich letztes Jahr schonmal beworben hatte.

Mir ist dort die Ausbildung total wichtig. Eigentlich findet das Gespräch schon in einem lockeren Rahmen statt. Ich war damals wahrscheinlich nicht locker genug. Das möchte ich ändern.

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@herzilein35

Das möchte ich ändern. Durch diese Ausbildung wäe meine Zukunft gesichert, denn selbst eine Übernahmegarantie besteht, nach erfolgreich abgeschlossener Berufsausbildung.

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@herzilein35

Hallo herzilein35,

ja, die Gründe, warum Dich die Medizin so interessiert, sind sehr gut geeignet. Dass Du den Umgang mit Menschen magst, wäre vorteilhaft ;-), das kannst Du auch erwähnen. Vielleicht hast Du ein Beispiel aus Deinem Privatleben, dass Du Dich z.B. immer um Familienangehörige kümmerst, Du schon jemanden gepflegt hast, die Oma regelmäßig zu Arztbesuchen begleitest oder was auch immer.

Alles immer im Dialog, wenn es in den Kontext passt.

Achte darauf, alle mit Deinem Blick hin und wieder ins Gespräch zu ziehen. Fokus auf den Gesprächspartner, aber hin und wieder auch den Blick zu den anderen schweifen lassen. Das vergessen einige im Gespräch. Bekommst Du Visitenkarten, lege sie vor Dir auf den Tisch, gegenüber der Person, von der sie kommt. So hast Du immer den Namen im Blick.

Die BaE hast Du bestimmt im Lebenslauf erwähnt, oder? Auch hier kannst Du ein Beispiel einfließen lassen. Grundsätzlich empfehle ich, mit Beispielen zu arbeiten, auch im Bewerbungsanschreiben. So entsteht ein natürlicher Dialog. Und wenn Du Dir vor Augen führst, dass Du nur dort sitzt, weil sie Dich im ersten Step gut fanden, dann kannst Du auch entspannter an die Situation herangehen. Sie wollen Dich näher kennenlernen, weil Du schon mit Deinen Unterlagen überzeugt hast. Jetzt geht es nur noch darum, im Gespräch zu überzeugen.

Sei, wie Du bist und verstelle Dich nicht. Du bist ein Mensch, der in einem Unternehmen mit Menschen arbeitet. Wenn Du wirklich motiviert bist und Dir das so wichtig ist, werden sie das spüren. ,

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@ClaudiaGund

Deinem Privatleben, dass Du Dich z.B. immer um Familienangehörige kümmerst, Du schon jemanden gepflegt hast, die Oma regelmäßig zu Arztbesuchen begleitest oder was auch immer.

Nein das nicht aber da käme dann meine Ausbildung als Kauffrau im Einzelhandel, das Selbststudium für den Beruf und natürlich die Praktika und Hospitation in verschiedenen Arztpraxen zum tragen.

Kommt es blöd wenn man vor dem Gespräch fragt, ob man sich Notizen machen darf?

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@herzilein35

Ich würde keine Notizen während des Gesprächs machen. Dadurch wird der Gesprächsfluss gestört und Du bist nicht mehr so aufnahmefähig. Mache Dir lieber gleich eine Art Gesprächsprotokoll, wenn Du das VG hinter Dir hast. Vielleicht ist ein Cafe ums Eck oder in der Bahn/im Auto, je nachdem.

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@ClaudiaGund

Ich kann mir aber nicht alle Namen merken. Ist das dann schlimm wenn ich an die Person Nachfragen habe oder sollte ich diese Frage gleich stellen, wenn die Person sich in der Vorstellungsrunde vorstellt.

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@herzilein35

nein, ganz entspannt im Dialog. :-) Manche Fragen erübrigen sich im Laufe des Gesprächs, weil sie beantwortet werden, bevor man sie stellt. Mache Dir nicht so viele Gedanken, das ist nicht nötig. Du wirst das gut hinkriegen!

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@ClaudiaGund

Diese aber bestimmt nicht. Nämlich diese warum sie gerade im Bereich Arbeitsmedizin des Gesundheitsamtes arbeitet? Also Fragen zur Person

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Es gibt keine Norm für Vorstellungsgespräche. Jeder AG ist anders

Präsentiere dich so, wie du es für diesen AG für sinnvoll hältst.

Woher ich das weiß:Beruf – Ich begleite und berate Menschen in Ausbildung und Jobsuche

Oft wollen sie wissen, welche Hobbys man hat, oder warum man sich gerade bei dieser Firma für diese Stelle beworben hat.

Bei Fragen sollte man Interesse am Firmenprofil zeigen, aber schon auch Dinge wie , gibt es eine Kantine, gibt es Fahrtkostenzuschuss, Arbeitszeiten, Gleitzeit? etc.

Viel Erfolg!

Gruß gigunelsa

Das was du aufgelistet hast steht alles auf deren Website

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https://karrierebibel.de/vorstellungsgesprach-fragen/

Du sollst deinen schulischen und beruflichen Werdegang kurz und knapp wiedergeben. Dazu etwas persönliches einfügen und das Ganze so, dass dein Gegenüber nicht gelangweilt vom Stuhl fällt.

Weitere Fragen: https://karrierebibel.de/ruckfragen-bewerbungsgesprach/

Mein schulischer Werdegang ist extrem lang und füllt glaube schon fast 5 Minuten aus. Der steht doch groß und breit im Lebenslauf. Finde es eigentlich nicht gut wenn man den einfach runterrattert. Ich meine die ersten 15 Sekunden im Vorstellungsgespräch sind schon entscheident. Vor allem wenn 7 Personalentscheider vor einem sitzen.

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@herzilein35

man soll es ja nicht runterrattern, sondern lustig und unterhaltssam kurz wiedergeben... Welcher Personaler mit 100 Bewerbern hat die Zeit vorher alle Bewerbungen auswendig zu lernen? Es geht um die Kunst der Kommunikation. Wie tritt der Bewerber auf? Ist der Bewerber in der Lage einem in die Augen zu sehen? Wie kommt der Bewerber rüber?

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@Kessie1

Wenn würde ich nicht alles, sondern nur das Wichtigste nennen, reicht doch oder?

Was beinhaltet:

  • Warum ich diese Ausbildung machen möchte
  • Das ich eine kaufmännische BaE Ausbildung erfolgreich abschließen konnte und das ich dabei umfangreiche kaufmännische Kenntnisse und den Umgang mit den Kunden erlernen konnte (sollte ich da auch meine Verantwortung für Praktikanten erwähnen?)
  • Das ich danach aufgrund meines Berufswunsches meinen Realschulabschluss auf der Abendrealschule nachgemacht habe
  • einige Praktika in verschiedenen Arzt-und Facharztpraxen und was ich da machen durfte

Das ist jetzt nur ein Beispiel!

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@herzilein35

Ja, genau so! Du musst nicht mit der Geburt anfangen, sondern grob umreißen was im Lebenslauf steht und das in Bezug setzen zu der eventuell neuen Stelle.

Deine Verantwortung für Praktikanten solltest du auf jeden Fall erwähnen! Denn damit signalisierst du schon, dass du Verantwortung übernehmen kannst, eine Ausbilderbefähigung evtl. hast, du mit Menschen umgehen kannst etc.

Wenn die Frage kommt:"Was machen Sie so in Ihrer Freizeit?", dann lässt du deine Hobbys einfließen. Aber ja nicht betonen, dass du jedes Wochenende Extremsport machst ;-).

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@Kessie1

Ausbilderbefähigung habe ich lange nicht. Der Chef hat mir die Praktikanten anvertraut, aufgrund meiner Zuverlässigkeit

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@herzilein35

Bei der schulischen Ausbildung konzentrierst du dich am Besten auf den letzten höchsten Abschluss.

Mehr interessiert es den Ausbilder auch, was du bis jetzt so beruflich gemacht hast.

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@Realist111

Also die Mittlere Reife, die ich ja auch deswegen nachgemacht habe

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@herzilein35

ja, wenn das der höchste Abschluss ist. Grundschule etc. interessiert keinen.

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@Kessie1

Wie lange ist die Praktikantenbetreuung her? Wenn das schon lange her ist (also einige Jahre), dann nicht mehr erwähnen. Danach kannst du gefragt werden und Einzelheiten wirst du nicht mehr groß wissen. Wenn du die Ausbilereignungsprüfung hast, dann steht das sicher in deiner Bewerbung. Damit kann der neue Chef etwas anfangen.

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@Realist111

Ich bin nicht FS :-). Aber ich würde es dennoch einfließen lassen, da man sich schon damit von der Masse abhebt. Und bei der Gelegenheit gleich erwähnen, dass man Interesse daran hätte die Ausbildereignungsprüfung zu machen, wenn der Betrieb dies anbietet und man selbst natürlich auch Interesse daran hat.

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@Kessie1

Ja, dann darf die Praktikantenbetreuung aber nicht schon Jahrzehnte her sein. Das interessiert die Personaler dann nicht mehr, ob da ein Schülerpraktikant betreut wurde.

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