Was tun bei unkonzentriert sein in der 1. Klasse?

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9 Antworten

Es ist schon eine Umstellung vom Kindergarten in die Schule. Manche Kinder sind tatsächlich noch nicht reif genug, aber Du wirst Dein Kind wohl am besten kennen und es einschätzen können. Druck wäre die schlechteste Methode, da man dem Kind schon zu Anfang die Schule vermiest. Vielleicht versuchst Du es jetzt zu Anfang über positive Motivation. Stelle Deinem Kind eine kleine Belohnung in Aussicht, wenn es konzentrierter an seine Aufgaben geht, das beeinhaltet ja auch die Hausaufgaben, die es vermutlich auch nciht mit der nötigen Ernsthaftigkeit erledigt. Vielleicht kannst Du es auch spielerisch versuchen. Z. B. wenn es darum geht, Buchstaben zu schreiben, dass Du mitmachst und sie dabei ermunterst: Wer macht die schöneren Buchstaben von uns beiden.

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Gibt es in der Schule keine Vorklasse? Also ein Auffangbecken für die Kleinen, die noch nicht ganz schulreif sind, deren Eltern es aber als "Schande" empfinden würden, dass das Junggenie zurück in den Kindergarten müsste. Lass dem Kind doch noch ein Jahr Reifezeit. Warum soll es sich schon in der ersten Klasse quälen und schon früh lernen, dass es "hinterherhinkt". Mein Sohn, der auch so eine Vorklasse besuchen musste, steckt mittlerweile im Master-Studium, trotz - oder wegen - des Jahres Nachreifung.

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Wenn ein Lehrer nach so kurzer Zeit schon über "zurück in den Kindergarten" spricht, solltest du dich an den Gedanken gewöhnen, dass deine Tochter vielleicht WIRKLICH noch nicht bereit für die Schule ist... Rede mit ihr! Und vermeide es, ihr die Antworten in den Mund zu legen, die du gerne hören würdest!

Wie gefällt es ihr in der Schule? Was gefällt ihr? Was gefällt ihr nicht? Wie findet sie den Unterricht? Was findet sie daran gut, was findet sie doof? Versteht sie, worüber der Lehrer redet? Wenn nicht: was genau versteht sie nicht oder versteht sie eigentlich fast gar nichts?

Eltern können die eigenen Kinder nicht immer richtig einschätzen - möglicherweise hilft ja ein Gespräch mit der Erzieherin, die sie früher betreut hat oder mit dem Kinderarzt. Ihre Probleme könnten auch tatsächlich daran liegen, dass es für die Kleine bisher keine verbindlichen Regeln gab.

Wenn auch die "Experten" meinen, dass sie schon reif genug für die Schule ist: die Konzentrationsfähigkeit kannst du zuhause fördern! "Zwing" sie, anderen zuzuhören! Mama und Papa erzählen - und das Töchterchen hat Sendepause! Der Fernseher bleibt aus - stattdessen wird eine längere Geschichte vorgelesen. Ihr bastelt etwas zusammen, backt einen Kuchen oder spielt Mensch-ärgere-dich-nicht - macht einfach Sachen, bei denen sie "dabeibleiben" muss. Und achtet darauf, dass sie die Dinge mit euch zusammen zu Ende bringt! Aufhören, wann immer sie keine Lust mehr hat, geht einfach nicht... (Auch wenn es euch am Anfang sehr hart vorkommt - auf Dauer tut ihr ihr damit einen Gefallen!)

Natürlich sind Ferndiagnosen hier völlig fehl am Platz, aber ich würde dir raten, erst mal diese Punkte "abzuarbeiten", bevor du überhaupt über Lernstörungen, ADS usw. nachdenkst.

Alles Gute schon mal. Und tu das, was für deine Tochter am besten ist - lieber jetzt noch ein Jahr Kindergarten als schon in der Grundschule wiederholen müssen!!!

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Ja, meine Kinder konnten der Schule auch nie was abgewinnen..........

Allerdings muss man nach 4 Wochen noch nicht die Pferde scheu machen. Vielen Kindern fällt die Umstellung von Kindergarten auf Schule schwer.

Das Spielen und Puzzeln sollte bei dir jetzt nicht unter den Tisch fallen. Ansonsten ist es kein Wunder, dass die Schule als Feind gesehen wird.

Lerne mit ihr maximal eine Stunde, wenn sie sich nach der Schule ausgeruht hat. Ich nenne das immer Abschlappzeit. Dann frage sie, was sie am Tag gemacht haben, lasse es dir zeigen und gehe es mit ihr nochmal durch. Mehr sollte nicht sein.

Sie soll weiter Kind sein dürfen, wozu dringend spielen dazugehört. Man kann auch im Spiel mit ihr lernen. Zum Beispiel "Wieviel Puppen hast du?" Oder ein Rätsel: "Schreibe mal alle Buchstaben auf, die du schon kennst. Können wir daraus ein Tier "basteln"?" Wenn sie zum Beispiel ein M, A, U und S schreibt, kannst du sie fragen, ob sie das schon zu einem Wort zusammenziehen kann.

Lies ihr viel vor.

Und lerne, konsequent zu sein. Kinder brauchen eine Richtung. Lobe sie, wenn sie ihre Sache gut macht. Und überfordere sie wie gesagt nicht. Lieber kurze Zeiten was für die Schule machen, als stundenlang.

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Hallo,

also da kann ich dir nur den Tipp geben: Lass deine Tochter so lange Kind sein wie sie es bracht!! Ich denke das ist super wichtig, um sich voll zu entwickeln. Ist doch nicht schlimm, wenn sie ein Jahr länger im Kindergarten bleibt. So kann sie sich in ruhe entwickeln und ihre Fantasie und Kreativität festigen. Ich denke wenn man Kinder zu früh auf lernen und Schule trimmt und diese einfach noch nicht bereit dazu sind, geht das später nach hinten los. Sie haben keine Lust auf Schule und haben viel mehr Probleme als die Konzentration jetzt in der ersten Klasse. Sie verlieren ihre Kreativität und können sich später nur mit Videospielen, Handy etc. beschäftigen. Jeder Mensch ist anders und braucht seine individuelle Zeit für die jeweiligen Entwicklungsstufen Kindergarten, Schule, Studium, Beruf etc. Deshalb gib deiner Tochter die Zeit die sie braucht. Sie wird sich auf ihren eigenen Weg toll entwickeln und sie wird es dir später ein mal ganz besonders danken.

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Du hast gesagt sie ist nicht wirklich konzentriert und wird leicht abgelenkt. Hast du schonmal nachgedacht das es vielleicht eine ADS (Aufmerksamkeitsdefizitstörung) sein könnte? Dazu kann man auch viel im Internet lesen. Vielleicht schaust du einfach mal nach! Wenn die Punkte die dort genannt werden bei deiner Tochter zutreffen würde ich dir raten mal mit ihr zum Arzt zu gehen, dieser kann das dann feststellen indem er einpaar Übungen mit ihr macht (für Kinder öfters spielerisch) und wenn dies der Fall sein sollte, solltest du unbedingt mit der Schulleitung darüber sprechen (mit ärztlichem Attest). Denn AD(H)S ist eine Krankheit (nicht erschrecken) und die Lehrer werfen sofort ein anderes Auge auf deine Tochter.
Wenn du überzeugt davon bist das sie nicht davon betroffen ist würde ich dir auch nur raten es mit Belohnungen oder Herrausforderungen zu versuchen.
Liebe Grüße 

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Kommentar von leena500
27.10.2015, 10:54

Hier sind einpaar Symptome:

Kinder mit ADS sind auffallend unkonzentriert. Typische Verhaltensweisen für Unaufmerksamkeit sind:

Das Kind:

- achtet nicht auf Einzelheiten oder macht viele Flüchtigkeitsfehler

- schafft es oft nicht, bei Aufgaben und Spielen bei der Sache zu bleiben

- scheint häufig nicht zuzuhören, wenn andere mit ihm sprechen

- hat Schwierigkeiten, Aufträge zu Ende zu bringen

hat Probleme beim Organisieren von Aufgaben

- beschäftigt sich ungern mit Dingen, bei denen längere geistige Anstrengung erforderlich ist

- verliert und vergisst oft Dinge

- kann schlecht Ordnung halten

- lässt sich leicht ablenken

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Auch wenn es hinlänglich bekannt ist, beweist Dein Kommentar zur Frage, dass dieses Wissen bei den wenigsten Menschen bekannt ist:

SPIELEN IST LERNEN

Lernen ist nicht, mit 20 Gleichaltrigen in einen Klassenraum gesperrt zu werden und zu tun, was andere einem vorschreiben. Insofern ist die Schule kein Lernort, sondern eine Belehrungs- und Erziehungsanstalt. Wer das nicht versteht, wird Probleme mit solchen Kindern kriegen, die nicht einsehen, mit dem Spielen, und damit mit dem Lernen, aufzuhören.

Lehrer wollen Dein Kind belehren. Das ist etwas völlig anderes, als zu lernen. Lernen bedeutet, Fragen zu stellen und nicht sie zu beantworten. Logisch, dass die Lehrer zu Dir kommen und sich beschweren, dass Dein Kind sich nicht belehren lassen will.

Dein Problem ist, dass Du Deinem Kind nicht vertraust und der Ansicht bist, Es sei auf dieser Welt, um die Erwartungen anderer Menschen zu erfüllen.

Gruß Matti

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Kommentar von violatedsoul
27.10.2015, 14:26

Schule heißt, etwas gelehrt zu bekommen. Ausbildung heißt, was gelehrt zu bekommen. Das Leben heißt, etwas gelehrt zu bekommen. Von wem hast du deinen Expertensternchen?

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45 Minuten am Stück stinklangweiligem Unterricht folgen? Da wäre meine Konzentration auch am flöten gehen. 

Erziehung? Sollte wie der Zwangsschulbesuch abgeschafft werden.

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Kommentar von violatedsoul
27.10.2015, 14:23

Warst du nie in der Schule? Deine Antworten sind immer wieder leicht irrational...........

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Ehrlich? Bei dir kommt auch nicht so viel rum, oder?

Leider nur mit anhaltender Freude.

Na, ist doch toll, wenn die Freude weiterhin ANHÄLT.

Außerdem kannst du ihr nicht viel beibringen, weil du selbst genau diese Defizite ausweist. Lass die Schule sie doch zurück stellen. Ist doch kein Drama. Das Elternhaus spielt eine wichtige Rolle. Alles, was sie jetzt ist, hast DU aus ihr gemacht. Was denkst du, könntest DU in einem Monat oder einem weiteren Jahr leisten?

Gruß S.

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Kommentar von andeo09
27.10.2015, 09:40

Hallo, ich habe mich Vllt nicht ganz klar ausgedrückt.Was ich damit sagen wollte ist einfach das es mir in der Seele weh getan hat das die Lehrerin mit diesem Thema kommt. Natürlich freue ich mich jeden Tag aufs Neue das sie lernt und mit Ehrgeiz dabei ist. Mein Ex und ich leben seid ein Jahr in Trennung ich kann mir denken das das die Auswirkungen sind dass sie so unkonzentriert ist. Er holt sie nicht mehr regelmäßig und das lässt an ihr auch Spuren zu sehen. So zu hause läuft alles super sie hat ihren geregelten Ablauf und kommt auch super mit meinem jetzigen freund klar. Sie sind ein super Team die 2. Ich werde auf jeden Fall dann bleiben und sie mit jeder Hilfe stützen die ich ihr bieten kann.. LG andeo09

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