Was sind Elektronenhüllen,Elektronenschalen und Außenelektronen? Und wie kann ich sie aus dem Periodensystem rauslesen?

3 Antworten

Die Elektronenhüllen ist der umgebene, räumlichgedachte Raum der den Kern umgibt und besteht aus den Elektronen. Die Elektronen hierbei sind (Bohrsches Atommodell) dabei in verschiedenen energetischen Zuständen angeordnet in der die Elektronen sich in Orbitalen sich um den Kern bewegen, diese Energiezustände sind die Elektronenschalen. Sie besitzen eine maximale Menge an Elektronen die in einer Schale sich "bewegen können", in der untersten Schale 2, jede weitere je 8. Die Senkrechte Zahl (Schalen K,L,M,N, ...-Schalen) gibt an welches Element in Atomarform wie viele Elektronen in der jeweiligen Schale hat. Wasserstoff hat 1 Elektron in der ersten Schale, Helium 2, dan ist die erste Schale voll. In der zweiten Schale besitzt Lithium ein weiteres Elektron, Beryllium 2, das kann man so ablesen durchgehend bis Calcium (Element 20) und bei allen mit Außnahme der Übergangsmetallen, bzw. Actiniden und Lanthiniden, hier ist die Aussagekraft des Bohrschen Atommodells erschöpft. Calcium besitzt z.B. in der 4ten Schale 2 Valenzelektronen somit.

Die Elektronen der jeweils höchsten vorhandenen Schalen nennt man Valenzelektronen (oder Bindungselektronen). Jedes Atom besitzt das Bestreben einer nach außenhin möglicht hohen energetischen Stabilität, diese ist vorhanden bei einer vollen "Außenschale", auch genannt Edelgaskonfiguration, da die Edelgase (Elemente ganz rechts im PSE) eben diese volle Außenschale haben, daher sind diese auch so reaktionsträge. Die Chemie ist nichts anderes, als die Lehre der Valenzelektronen. Elemente gehen mit anderen Elementen deshalb Bindungen (das Teilen von Bindungselektronen) ein um volle Schalen zu erhalten . Aus dem PSE lässt sich die Menge dieser Ablesen. Die Elemente der ersten Gruppe (Alkalimetalle und Wasserstoff, senkrechte Zeile) haben ein Valenzelektron, sie wollen dieses loswerden, da es am energetisch einfachsten ist eines los zu werden um die Elektronenkonfiguration vom nächsten Edelgas zu erhalten, dementsprechend bei Erdalkalimetallen (2 Haupt-Gruppe) 2, die 13 Gruppe entspricht der 3ten Hauptgruppe und gibt ebenwieder 3 auf oder nimmt 5 Elektronen auf, usw. Bishin zu den Halogenen, die wegen ihrer Nähe zur Edelgaskonfiguration das stärkste verlangen zu weiteren Elektronen haben und am meisten "daran setzen" noch ein weiteres zu erhalten.

Die Elemente einer selben senkrechten Spalte teilen sich die selbe Anzahl an Außenelektronen. (z.B. Fluor, Chlor, Brom, Iod usw.)

Die Elemente der waagrechten Zeile teilen sich die selbe Anzahl der Schalen (z.B. Natrium, Magnesium,Aluminium, Silicium,Phosphor, Schwefel usw.)

Du würfelst da locker Periode und Schale durcheinander.

Wenn dann die Übergangsmetalle drankommen, geht der Fragesteller mit einem Missverständnis an die Sache ran.

Genau wie gestern ein anderer Fragesteller, der nach genau deiner Regel für Zink eine Vierwertigkeit berechnete.

Rechne es doch mal selbst durch: Blei ist ein Edelgas mit 11 Schalen. Man lernt halt nie aus.

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@ThomasJNewton

Ich erhalte bei Blei abzüglich Übergangsmetallen und Lanthanoiden auf 4 Valenzelektronen in der sechsten Periode (Schale), wie alle anderen Elemente der Kohlenstoffgruppe

Die Periode umfasst alle Elemente, der selben Anzahl an Schalen

Ich hab diese Frage nicht gelesen, umso weiger kann ich dir nachvollziehen was du meinst ...

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Schalen oder Energiestufen findet man im Periodensystem zeilenweise.

  1. Zeile = 1 Schale
  2. Zeile = 2 Schalen
  3. Zeile = 3 Schalen.

Die Valenz-Elektronen werden von links nach rechts langsam mehr. 1 bis 8 (ohne Nebengruppenelementen).

Nimm ein Periodensystem zur hand:

Na: Element Nr. 11.

Es hat 11 Elektronen in 3 Schalen, wobei 1 Valenzelektron vorliegt.

N ist Element Nr. 7, hat 7 Elektronen in 2 Schalen, wobei die erste Schale 2 Elektronen enthält und die Valenzschale 5.

alles klar?

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Gelernt ist gelernt

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