Was sind die Vorteile einer Kupferpfanne?

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Es gibt unterschiedliche Kupferpfannen, einige sind inwendig verzinnt, andere mit Edelstahl ausstaffiert. Beiden ist gemeinsam, besser als jedes andere Metall Wärme (Hitze) zu leiten, unumgänglich bspw. beim Kochen von Marmeladen, Konfitüren, Bonbons. Die verzinnten haben den Nachteil einer höheren Hitzeempfindlichkeit, weil die Verzinnung bei Temperaturen ab etwa 220 Grad C. zu schmelzen beginnt. Sie leiten jedoch die Hitze noch besser als die mit edelstählernem Einsatz, die dafür weniger hitzeempfindlich und pflegeleichter sind. Für den Hausgebrauch werden Kupferpfannen eigentlich nicht benötigt, sie spielen ihre spezifischen Vorteile auf einem Niveau aus, welches eigentlich Profis vorbehalten ist. Auch bei Kuperpfannen spielt der Preis eine wichtige Rolle, sind sie billig, sind sie leicht, verziehen sich schnell, taugen weder für Induktions- noch Ceranfelder. Sind sie teuer, sind sie schwer, haben einen guten Planboden. Sie sind Spezialisten für bestimmte Einsatzgebiete, für Laien und Gelegenheitskocher reicht gewiß eine gute gußeiserne und eine weitere edelstählerne Pfanne, bewährt haben sich Le Croiset, Spring, iittala, WMF Gourmet u.a., schmiedeiserne Pfannen sind besten s für z.B. Bratkartoffeln.

Also ich konnte mal mit ner Kupfer-Sauteuse arbeiten und konnte im Vergleich zu einer anderen Stahl Pfanne keinen grossen Unterschied spüren. Aber hübscher sa sie auf jeden Fall aus :) Ich bin gerade beim nachgoogeln über die Erklärung gestossen: Laut www.kupferpfanne.net leitet die Kupferpfanne einfach besser, aber diese Unterschiede sind wohl eher nicht so gross, dass sich nur deswegen der Preisaufschlag lohnt..

Sie nimmt aussergewöhnlich schnell Hitze auf. Kupfer ist nach Silber der beste Wärmeleiter. Allerdings erfordert sie einen erhöhten Pflegebedarf.

Dankeschön, das ist schon mal gut :-) Pflege inwiefern? Was braucht sie speziell außer spülen?

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@Zeno10

Zum einen sind Kupferpfannen stoßempfindlich; logisch, Kupfer ist ein sehr weiches Metall.

Zudem anderen ist die Innenseite von Kupferpfannen üblicherweise verzinnt. Die Temperatur darf also nicht zu hoch sein, weil die Verzinnung sonst darunter leidet (es gibt allerdings spezialisierte Betriebe, die solche Pfannen neu verzinnen).

Weiterhin läuft reines Kupfer an, sie muss also gelegentlich poliert werden.

Alles in allem: Kupferpfannen machen mehr Arbeit als etwa eine Edelstahlpfanne. Dafür revanchieren sie sich aber mit exzellenten Brateigenschaften.

Die Hitze wird schneller und gleichmäßiger verteilt, Temperaturerhöhungen wirken sich schneller aus, Garzeiten werden reduziert, Energie wird gespart - und die Teile sehen einfach Klasse aus.

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"...Kupfer: Kupfer hat die beste Wärmeleitfähigkeit der bei Pfannen gebräuchlichen Materialien. Daher übertragen sich auch kleine Temperaturänderungen sehr schnell auf die Speisen. Weil sich die Hitze so gut dosieren lässt, sind Kupferpfannen vor allem für empfindliche Speisen gut geeignet. Weil chemische Reaktionen des Kupfers mit den Speisen auftreten können, werden die Pfannen in der Regel mit Edelstahl oder Zinn beschichtet..."

aus http://www.konsumo.de/ratgeber/158/Pfanne

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