was passiert bei einer unterzuckerung?

4 Antworten

Echter Unterzucker, kann unter Umständen auch (lebens-)bedrohliche Zustände, bis hin zur Bewusstlosigkeit hervorrufen

Sinkt zum Beispiel der Blutzuckerspiegel situationsbedingt ab (besonders Stress, Sport oder sonstiger körperlicher / geistiger Anstrengungen) und das Gehirn bekommt zu wenig Zucker, fordert es diesen vehement ein. Botenstoffe werden ausgeschüttet, die uns über Symptome wie Zittern und Heißhunger warnen und signalisieren: Iss Kohlenhydrate. Gleichzeitig aktiviert der Organismus bestimmte Mechanismen, die Zucker, genauer gesagt Glucose, aus körpereigenen Depots freisetzen. Diese Vorgänge springen nicht erst bei einem "echten" Unterzucker an, sondern schon viel früher. Ab welchem Wert genau, unterscheidet sich von Mensch zu Mensch.

Bei einem Nicht-Diabetiker spricht man normalerweise von einer Unterzuckerung, wenn der Blutzuckerspiegel auf 50 Milligramm pro Deziliter fällt. Doch manche Menschen verspüren bereits Symptome, wenn die Blutglucose zum Beispiel unter 70 mg/dl fällt. Solche Werte liegen bei Nicht-Diabetikern viel öfter vor als ein echter Unterzucker – medizinisch Hypoglykämie genannt. Wer Diabetes hat und damit unter Umständen an höhere Glucosespiegel gewöhnt ist, kann ebenfalls schon bei Werten, die deutlich über einer Unterzuckerung liegen, Probleme bekommen.

Also situationsbedingt empfiehlt es sich dann tatsächlich schon, etwas Traubenzucker pur einzunehmen oder eben beispielsweise etwas Limo mit Zucker und ohne Süßstoff zu trinken. Danach geht es dann meist auch schnell wieder besser.

Hallihallo,

ich weiß nicht was du meinst ... meinst du bei einem Nicht-Diabetiker eine leichte Unterzuckerung? ...oder bei einem
Typ1,- o. Typ2-Diabetiker eine starke Unterzuckerung (Hypoglykämie)?

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Bei einem Nicht-Diabetiker kann nicht viel passieren. Jedenfalls nichts dramatisches wie Ohnmacht, Krampfanfälle, oder gar ein hypoglykämischer Schock mit Todesfolge.
Er kann lediglich leichte Unterzuckerungssymptome haben. Auch wenn er nichts dagegen macht, gleicht der Körper den Glukosemangel wieder alleine mit der Glykogenese wieder aus.

Einen sogenannten "Zuckerschock“ = Hypo kann ein Nicht-Diabetiker nicht bekommen.

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Typ1-Diabetiker haben das größte Risiko einer schweren/starken Unterzuckerung mit dramatischen Folgen wie Krampfanfälle, Ohnmacht, hypoglykämischer Schock (sogenannter Zuckerschock) + Tod..wenn keine Hilfe in Form einer Glykogen-Spritze oder - Infusion gegeben wird.

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lG ✌️🙋🏻‍♀️

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Seit 2006 tägliches berechnen von allen Kohlenhydraten.

Ich habe Diabetes und spritze ich Insulin. Ich hatte schon des öfteren Unterzuckerungen, ich merke das z.B. wenn ich nicht mehr richtig gucken kann.

Es ist alles verschwommen, dann messe ich Zucker und sehe, dass ich unterzuckert bin. Manchmal hatte ich schon 44 oder 65 und das ist Unterzuckerung.

Danach musst Du aber was Süßes essen, oder Cola trinken, was den Zucker wieder hochtreiben lässt.

Ganz so schlimm ist es nicht man merkt das auf jeden Fall.

So war das jedenfalls bei mir und nachdem ich dann etwas Süßes gegessen hat ging der Zucker wieder hoch und alles war okay.

Viel passiert ist nie, weil man merkt das ja. Der eine zittert, ich habe halt verschwommen gesehen.

Ist natürlich nicht gut so eine Unterzuckerung, aber manchmal lässt es sich nicht vermeiden wenn man sich nicht an die Regeln hält.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Hey,

solche Symptome kann man haben:

  • schneller Puls.
  • kalter Schweiß
  • blasse Gesichtsfarbe.
  • Kopfschmerzen.
  • Heißhunger.
  • Zittern, weiche Knie.
  • Unruhe und Nervosität, Angstgefühle.
  • Konzentrationsstörungen bis zu Verwirrtheit.

Ich hatte es mal ohne Absicht und es war nicht schön aber einfach etwas Süßes essen oder Traubenzuckerbonbons und einem sollte es nach einiger Zeit wieder gut gehen :D

MFG

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