Was macht eine Biene, wenn ihr Zuhause plötzlich weg ist?

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5 Antworten

Hallo kappe619, es sind schon viele richtige Antworten dabei gewesen. Daher nur ein paar Ergänzungen von mir. Es stimmt der Imker bereitet eine Wanderung mit den Bienen am Tag vor und verschießt die Beuten in den frühen Morgenstunden. Dann muß es zügig gehen, denn lange darf das Flugloch nicht verschlossen sein. Die Bienen würden in Panik geraten und "verbrausen". Es würde so eine Wärme entstehen das der gesammte Wabenbau schmelzen würde und Bienen,Wachs,Honig und Brut würden ein einziger matschiger Klumpen ergeben. Das Volk würde sterben. Bienen die nicht im Stock sind können ich in ein benachbares Volk "einbetteln", wenn sie mit einem vollen Honigmagen an einem fremden Stock ankommen gewähren ihnn die Wächterinnen Einlass. Somit sind die Heimatlosen nicht verloren! MfG

Mit Bestechung geht alles! ;-)

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@Rheinflip

Stimmt Rheinflip, ist halt wie im richtigen Leben, eine Hand wäscht die andere. oder Beziehungen sind das halbe Leben, sorry das heisst ja Heute " connection"! ;-)

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@Imker2306

Finde das ein lustiges Wortspiel. Bestechung :) Ola.. will seine Bienen bestechen, und wird dabei durch Unachtsamkeit be.- gestochen ...lol Fast wie in einer Ehe : )

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@Malawiwolf

Ahh, Wolfi, der Brüller! Man könnte auch sagen,: "der Imker hat nen Stich"
Aber, Frauen die "Bienen fleißig" sind dürfen auch einen Stachel haben! alte Imkerweissheit. :-)))

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@Imker2306

Solange der Imker weiss, wem er Honig ums Maul schmieren muss, un einen Stich zu kriegen...;-)

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Bienen "nisten" nicht irgendwo, sondern bauen einen Stock auf bzw. beziehen einen Bienenkasten den ihnen der Imker anbietet. Oder der Imker "vermehrt" seinen Bienenstock, indem er das sog. "Schwärmen" also die natürich Vermehrung, vorwegnimmt.

Einzelne Bienen, die beim Versetzen eines nahezug kompletten Stockes, denn natürlich nimmt man den Bienenkasten weg, wenn möglichst alle Bienen im Stock sind, nicht "zu Hause" waren, kommen dann wohl um.

Allein leben kann die normale Honig-Biene nicht.

Es gibt aber alleinlebende Wildbienen, sog. Solitärbienen.

Wenn Du Dich für Bienen interessierst, besorg Dir mal Literatur - das ist wirklich sehr, sehr interessant.

Die Bienenstöcke werden immer bis abends am Standort gelassen, dann erst verschlossen.

Falls Bienen nachts nicht nach hause kommen, haben sie sowieso keine Überlebenschance.

...... und falls sie nach Hause kommen und nach Alkohol riechen, werden sie gar nicht eingelassen (im Ernst!).

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Eine Biene am Tag, ohne Stock, wird sterben. Ohne Volk wird jede Ameise, jede Wespe, jede Hornisse und jede Hummel sterben. Außnahmen sind Arten die ohne Volk leben, wie zum Beispiel viele Wildbienenarten. Imker die ein Umzug vorhaben, , werden ihre Völker in der Nacht verschließen, denn nur dann sind alle im Stock und heizen , oder kühlen das Volk und die Brut.

Angenommen jemand findet ein Wildbienenvolk welches an oder in einem Baum ein Staat gebildet hat, entfernt es um es privat zu nutzen / pflegen, würde er die König entnehmen, denn die sendet Pheromone aus, um ihre ganzen Arbeiterinen an sich zu binden. Egal ob sich nun 50 oder 70 % aller Bienen einfinden, der verlorene Teil ist egal, denn Bienen leben nicht lange. Warum auf eine einzelne Biene warten, die nur wenige Wochen lebt. Hab gerade eine gute Seite gefunden, war selbst mir neu. http://www.harz-imkerei.de/wissen.htm

Gruß Wolf

Meine Bienen werden meistens abends umgesiedelt, also wenn ''alle da'' sind. Übrig gebliebene Bienen können sich auch in andere Völker eingliedern. Ansonsten sterben sie. Aber eine Sommerbiene wird sowieso nur 4 Wochen alt, ein Bienensterben gibt es also jeden Sommer...

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