Was mache ich beim Tapetenkleister nur falsch?

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9 Antworten

Normal steht auf der Packung, wieviel Wasser bei welchem Mauergefüge zu verwenden ist.

Wenn Du eine offenporige, rauhe Wand hast, muss der Kleister dicker angerührt werden.

Ich kenn das, wie gesagt, nicht anders, als dass auf der Packung mehrere Angaben stehen und Du Dir in Abhängigkeit der Wandbeschaffenheit die richtige (zutreffende) Menge rauspickst.

Allerdings nehme ich auch nur Kleister von Metylan, da weiß man, was man hat.

Wenn es so sein soll, dann nimmst Du etwas weniger Kleister auf den Quast und verteilst ihn so gut es geht auf der Wand.

Wenn Du die Tapete nachher auf die Wand pappst und da sind massig Beulen hinter, die sich auch nicht wegbürsten /-rollern lassen, noch weniger Kleister auf den Quast oder noch besser verteilen.

Grüße, ------>

Hallo
Der Puding ist normal. Der ist für eine Rolle gemacht nicht für den Quast. Mit der Rolle kannst du den Kleister gleichmäßiger verteilen. Der ist so dick weil die Tapete im Kleister "eingebettet" werden soll. Soll heißen Kleister gleichmäßig ausreichend verteilen und Tapete blasen frei andrücken.

Dick wie Pudding ist richtig. Bitte nicht verdünnen, damit wird die Klebkraft gesenkt. Mische den Kleister genau nach Vorgabe an.

Wenn man mit dünnem Kleister eine schwere Tapete kleben will, rutscht oder fällt die in kurzer Zeit runter. Das ist vor allem bei Vliestapeten, aber erst recht bei teuren Textiltapeten so.

Wenn Du Kleister "herausdrücken" kannst, hast Du ihn ungleichmäßig aufgetragen oder zu dünn angerührt.

Du solltest dem Hersteller des Kleisters und seinen Verarbeitungsempfehlungen vertrauen. Der verkauft nicht das erste Päckchen Tapetenkleber.

dass der dick wird wie Pudding ist normal. Der soll ja an der Wand haften und nicht die Tapete durchnässen. Du musst den Kleister auch wirklich sehr gut durchrühren, da dürfen keine Klümpchen drin sein.

ABer auch wenn du den Kleister mit 5l Wasser anrührst passiert nix. Der hält!

Der Kleister muss wie Pudding sein. Wenn du den nicht richtig auftragen kannst, musst du deine Technik verbessern und ihn dünner auftragen. Es darf kein überschüssiger Kleister vorhanden sein, dann hast du viel zu dick aufgetragen. Der Kleister wird sowohl von der Tapete als auch von der Wand aufgesaugt, da darf nichts mehr übrig bleiben, was herausquillt.

Kommentar von Solrak
12.10.2016, 15:35

Also kann das auftragen mit der Bürste das Problem sein?
So dick lässt er sich nämlich garnicht verteilen und würde nicht mal verlaufen, wenn man ihn an die Wand klatscht..

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Kleister für Vliestapete wird nicht auf der Tapete sondern auf der Wand aufgetragen und dann die trockene Tapete in das Kleisterbett gelegt. Den Kleister solltest du mit einem Kleisterroller für Vliestapete auftragen, so ist das dann auch richtig gleichmäßig.

Kommentar von Spiff123
12.10.2016, 23:43

Der Kleister kann bei Vliestapeten sowohl auf die Wand als auch auf die Tapete aufgebracht werden. Je nachdem, auf welche Art und Weise man gerner arbeitet. Beim Auftrag auf die Tapete kann eine Kleistermaschine verwendet werden. Das sorgt für einen gleichmäßigen Auftrag und spart Zeit.

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Ich bin jetzt zwar keine Expertin, aber ich würde ihn nicht so dünn machen. Ich habe beim Kleistern mehrfach zugesehen und die Konsistenz war puddingähnlich. Der, dem ich zusah, war Meister. Also gehe ich davon aus, dass dies korrekt ist. 

Ich denke ja. Die Tapete kann sich lösen. Du musst dir eine spezielle Rolle für Vlieskleber kaufen.Da muss der Kleber so dick sein. Bei mir funktioniert das immer.

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