Was lernt man in der Hundeschule?

8 Antworten

Also ichlerne da immer mehr , als der Hund. Man lernt dort das Wesen eines Hundes besser zu verstehen und angemessener und logischer zu reagieren. Ich habe dort gelernt, wie man einen Hund ordentlich an der Leine führt, dass er nicht zieht, wie er sich anderen Hunden annähert und wie er das macht.Worauf man achten muss bei Hundekontakten an der Leine. Ob fremder Hund oder nicht etc.Wie man einem Hund abgewöhnt auf der Strasse jeden Müll zu verspeisen. Vorallendingen, wie ein Belohnungssystem funktioniert, wie wichtig Ignorieren und Zuwendung ist und welche Auswirkungen es im Zusammenleben hat. Mir hat das sehr geholfen und ich empfehle jedem , der einen neuen Hund hat in eine Hundeschule zu gehen.Meiner ist aus dem Tierheim, schon etwas älter. Jeder Hund kann lernen. Ich habe meinen ersten Hund und mir hat es enorm geholfen, zu erfahren, was ich flsch und was ich richtig mache. Ich gehe regelmässig auf einen freien Hundeplatz und ab und zu immer mal wieder in die Hundeschule. Mich hat es sicherer gemacht und ich habe enorm viel gelernt über mich und meinen Hund.

Das klingt super :) Ich find es gut, dass man sowas als Halter lernt. Ist ja wichtig! Vor allem ist er auch mein erster "eigener" Hund, den ich eig. erziehen soll. Bisher hatte ich da nicht so einen Erfolg :(

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naja, man lernt halt wie man den hund erzieht (; zb sitz, platz, fuß usw. der hund kann außerdem soziale kontakte aufbauen, zu fremden hunden wie auch zu fremden menschen, was insofern gut ist, dass er dann keine oder geringere angst hat, wenn er neue hunde/menschen kennenlernt. die hundetrainer können dir meistens auch genauer sagen, was du vielleicht falsch machst beim training. und man lernt auch, wie man den hund richtig belohnt wenn er etwas richtig gemacht hat! außerdem kann man in der hundeschule hundesport betreiben, das nennt sich agility und macht jede menge spaß :D

Also mit der Angst vor neuen Kontakten ... da müssen wir uns glaub ich keine Sorgen machen... das müssen wir eher eindämmen. Er dreht immer total ab wenn wir Hunde treffen und hört dann überhaupt nicht mehr ... Hoffentlich kann man sowas da auch in den Griff bekommen ...

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Leider kann ich nicht über Hundeschulen im Allgemeinen berichten, sondern nur über eine einzige, nämlich die, die ich kennengelernt habe.

In der "Hundeschule", die ich kenne, werden Hunde zuerst im gemischten Rudel unterrichtet.

Danach bekommt der Mensch Unterricht. Dem Menschen wird das Lesen und das Interpretieren der Körpersprache der Hunde vermittelt. Danach wird man geschult, Körpersprache für die Verständigung mit dem Hund einzusetzen. Das beinhaltet die Unterweisung, wie man sich den Respekt des eigenen Hundes erarbeitet, damit der "seinen" Menschen als Rudelführer anerkennt.

Als Letztes kommt das Training von Halter und Hund gemeinsam, damit Hund und Halter ein "Team" werden.

Dazu gehört, unter Anderem, Leinenführung, das Führen an der "mündlichen" Leine und vieles mehr.

Die "Hundeschule" zu absolvieren, macht es nicht allein. Der Lernprozess von Hund und Halter setzt sich (aneinander) fort. Das ganze Leben lang.

Das ist je nach Hundeschule unterschiedlich. Eigentlich sollte ja eher der Halter über den Hund was lernen als der Hund.

Ich hatte mal eine Freundin, die hatte einen Kampfhund, der hyperaktiv war. Nicht agressiv oder sowas aber der sprang den ganzen Tag durch die Wohnung und haute Tische und Stühle um. Dann brachte sie ihn in die Hundeschule. Sie selber durfte leider nicht dabei sein, aber der Hund war so ca. 3 Wochen dort und ihm wurden einfache Befehle wie Sitz, Platz, Bei Fuss usw. beigebracht. Als sie den Hund dann wieder abholen wollte, wurde ihr erst mal eine Standpauke gehalten. Weil sie nicht genug diszipliniert bei der Erziehung war. Dann hat sie ihn mal auf das Sofa gelassen und dann mal wieder nicht usw., das hat er natürlich nicht kapiert. Hunde brauchen kontinuelle Befehle, die immer gelten. Es kann nicht sein, dass er mal etwas darf und ein anderes Mal wieder nicht, dann wird er hippelig, weil er´s nicht versteht. Und das hat sie vorher eben die ganze Zeit mit ihm gemacht.

Weil sie nicht genug Zeit für den Hund hatte, haben wir ihn dann bekommen. Und wir haben uns streng an die Befehle gehalten. Der Hund war auf einmal so lernbereit und später so gut erzogen, dass draussen immer die Leute gestaunt haben. Es lag also eindeutig am Halter oder die Art der Haltung.

Sowas lernt man in der Hundeschule. Aber ich würde eine aussuchen, wo du auch dabei sein kannst und die dir gleich auch erklären, was und wie sie es ihm beibringen.

Ja also dabei sein kann ich auf jeden Fall. Das sind erst einmal zwei Einzelstunden und dann gehen wir in eine Junghundgruppe der Hundeschule, wo die Hunde dann gemeinsam lernen :)

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@Loona1794

Ach das wird bestimmt interessant. Freu dich drauf, da kannst du ne Menge über deinen Schatzi lernen. ;)

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wenn es eine gute hundeschule ist, lernt eigtl eher der besitzer. und der lernt dann, wie er seinem hund den grundgehorsam anerziehen kann. also sachen wie "sitz", "platz", "komm her" und solcherlei. ich rate dir DRINGENDST, dir auch noch ein buch über hunde-erziehung zu kaufen und zu lesen. vieles geht ohne hundeschule bzw muss auch ausserhalb der hundeschule trainiert und verinnerlicht werden. noch besser wäre, mehrere bücher über hundeerziehung zu lesen. GANZ WICHTIG: sobald in der hundeschule vom trainer zu gewalt geraten wird (hund mit der leine schlagen, ihn würgen, auf die pfoten treten oder sowas), solltest du UMGEHEND die hundeschule wechseln.

Okay danke :) Ich hab schon ein paar Bücher über Erziehung gelesen, konnte das meiste aber nicht wirklich verwenden, weil es meinem Hund (auf gut Deutsch gesagt) am A**** vorbei geht, wenn ich versuche mit ihm zu üben :/

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@Loona1794

meine freundin hat nur mit solchen hundebüchern gearbeitet und gute erfolge erzielt (also, soll keine kritik sein; lediglich information). ist dein hund eher einer, der gerne spielt oder ist er ganz wild auf fressen? unser hund mag leckerlies. wenn man "sitz" sagt und er macht es, dann sagt sie "fein!" (wichtig ist auch eine positive betonung des begriffes) und dann bekommt er ein leckerli. aber NIE ohne grund (vllt weil er so süß guckt oder man "einfach mal was gutes tun will") leckerlies geben. wenn er böse war, kann man auch den schnauzgriff anwenden: man packt ihn an der schnauze und umfasst ober- und unterkiefer. dabei sollte man in scharfem ton (lautstärke ist nicht wichtig, man muss nicht schreien) sowas wie "böse" oder "falsch" sagen. WICHTIG: der schnauzgriff sollte nur bei echt bösen sachen erfolgen und dann auch nie brutal angewandt werden. ein einfaches umfassen genügt. auch kann man den hund auf den boden drücken (wieder: keine kompromisslose gewalt; schmerzen sollte er nicht haben) und sich über ihn beugen. falls jemand andere erfahrungen gemacht haben sollte, kann er das gerne unter meinen beitrag schreiben, aber bitte keine "so ein quatsch"-antworten. wir haben einen sehr gut erzogenen, sozialen hund und der ist mehr als genug beweis dafür, dass es klappt. aber manchmal führen eben viele wege nach rom.

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