Was kann man arbeiten, nachdem man Japanologie studiert hat?

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6 Antworten

So viele Jobs gibt es da nicht.

Am Begehrtesten sind derzeit Simultanübersetzer japanisch / deutsch. Ein sehr anstrengender Job, für den man wirklich sehr gut die Sprache beherrschen muss und dann vor allem sich Fachvokabular einarbeiten muss. Konsekutivübersetzer werden auch gesucht, aber da gibt es schon etliche auf dem Arbeitsmarkt. D.h. es sind vor allem die Sprachkenntnisse, die gesucht sind - möglichst kombiniert mit Fachwissen der verschiedensten Art. Kannst ja mal nach Jobs suchen mit Japanologie, dann wirst du selbst sehen, das gibts nicht viele.

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Ich denke, das ist ein bisschen so wie mit Philosophie oder Latein. Ich bin mir sicher, dass die, die das studieren, es aus innerer Überzeugung und mit vollem Herzblut machen. Sie haben danach aber kaum Chancen auf Arbeit und wenn, ist sie wahrscheinlich ziemlich schlecht bezahlt. Vielleicht bekommt man als Übersetzer hin und wieder mal was zum Übersetzen, glaube aber nicht, dass man davon super leben kann. Ich denke es ist besser, falls man das unbedingt studieren will, das als Nebenfach zu machen und vielleicht BWL als Hauptfach zu studieren. Inwiefern das so möglich ist, kann ich aber leider nicht sagen. Alles Gute.

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Wessen "Noten" und "Kompetenzen" gut genug sind, der wird immer gebraucht und immer eine Arbeit finden. Es kommt auf dein persönliches Engagement an. Man muss auch Abstriche machen. Versuche eine Uni zu finden, die eine Haupt-/nebenfach-gewichtung hat und versuche ein methodisches Fach für das Nebenfach zu finden. 

Ich studiere derzeit Koreanistik im Haupt- und Medienwissenschaften im Nebenfach. 

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Ich habs studiert und finde nichts. Man muss sich da wirklich im Klaren sein, dass man nichts außer einer Sprache und der Kultur des Landes kann. Das sind alles Fähigkeiten, die in der Wirtschaft nicht allzu wichtig ist, wenn man sich nicht gut verkaufen kann. Außerdem muss man sich darauf einstellen, mindestens ein halbes Jahr in Japan zu verbringen, um die Sprache überhaupt richtig zu können. Kriegt man den Austausch nicht hin, wirds hart mit der Sprache. Und ohne die Sprachkenntnisse wirds noch schwerer. :/

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Kommentar von DragonBallZet
28.10.2015, 15:39

Also ist das für dich jetzt eher zum privaten Nuten gut?

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Kommentar von M1603
29.10.2015, 02:47

Ich habs studiert und finde nichts.

Dann bist du schlecht ausgebildet.

Hast du den JLPT N1 gemacht und auch entsprechend aktive Sprachkenntnisse, die dich in allen beruflichen und privaten Situationen auf hohem Niveau auf Japanisch agieren lassen?

Was hast du waehrend des Studiums fuer fachbezogene Praktika und Nebenjobs gemacht?

Wo, wie lange und mit welchen Zielen warst du in Japan? An welcher Uni hast du in Japan studiert?

Man muss sich da wirklich im Klaren sein, dass man nichts außer einer Sprache und der Kultur des Landes kann.

Das kann man so nicht stehen lassen. Die Sprache ist in diesem Fall an sich nur Mittel zum Zweck. Die Aneignung der Sprache hat mit Japanologie nicht viel zu tun, da diese eigentlich vorausgesetzt werden muss, bevor man das Studium anfaengt. Geht in Europa aber eher schlecht, weswegen man zusaetzliche Sprachkurse anbietet.

Wie in vielen anderen (vor allem geisteswissenschaftlichen) Studiengaengen auch, lernt man insbesondere Mittel zum wissenschaftlichen Arbeiten und der eigenstaendigen Problemloesung (hier mit Schwerpunkt Japan und Japanisch) kennen und das kann man in vielen Bereichen und Berufen anwenden. Gepaart mit einem guten Nebenfach, sowie oben erwaehnten Sprachkenntnissen und Arbeitserfahrungen, ist es zwar sicherlich schwieriger, als mit anderen Faechern, aber arbeitslos sollte man eigentlich nicht werden.

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Du kannst ueberall da arbeiten, wo es wichtig ist, dass jemand neben der eigenen Sprache (und Englisch) auch noch eine asiatische Sprache beherrscht und mit/in der entsprechenden Kultur arbeiten kann.

Wenn man Experte fuer eine Sprache sein moechte, dann ist man immer auch Verbindungsstueck zwischen den betroffenen Laendern. Zwar wird es niemanden geben, der nur uebersetzt oder dolmetscht, aber das wird immer dazugehoeren.

Wo und wie sich dein moeglicher Job dann gestaltet, haengt von deinen Faehigkeiten, deinen Kontakten, deinen Arbeitserfahrungen (Praktika, Auslandsaufenthalte), deinem Zweitfach und nicht zuletzt deiner Kreativitaet, Hartnaeckigkeit und Lernbereitschaft ab.

Wichtig ist allerdings, dass du die betroffenen Sprachen alle (inkl. der eigenen Muttersprache und Englisch) auf einem sehr hohen, im Beruf verwendbaren und mit einem Muttersprachler nahezu gleichzusetzenden Niveau beherrschst. Dazu musst du zu den besten Absolventen deines Jahrgangs gehoeren -- und das schaffen nicht viele.

Aus meinem Abschlussjahr haben ALLE Abgaenger, die die oberen Bedingungen erfuellen, einen Job mit (in diesem Fall) Japanbezug -- ob in Deutschland oder Japan. Der ganz grosse Rest macht irgendwas anderes, was teilweise noch nicht einmal mit dem Zweitfach zu tun hat. ; )

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Diese frage wurde schon so oft gestelkt, google das bitte einfach.

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