Japanologie mit Fachabi studieren?

2 Antworten

Japanologie ist eine Geisteswissenschaft und Geisteswissenschaften werden praktisch ausschließlich an Universitäten angeboten. Für den Universitätszugang genügt die Fachhochschulreife üblicherweise aber nicht, sondern es wird das Abitur bzw. die Allgemeine Hochschulreife benötigt.

Allerdings ist es möglich, an Universitäten in Hessen und Brandenburg ein Bachelorstudium auch mit Fachhochschulreife aufnehmen zu können. In Niedersachsen geht das auch, aber da muss der Schwerpunkt der Fachhochschulreife dem Studienfach entsprechen, was hier schwer werden könnte. Aber auch da soll sie sich mal informieren, denn letztendlich entscheidet das die einzelne Uni. Und in Baden-Württemberg gibt es noch die so genannte Delta-Prüfung, nach der man ebenfalls an Unis in BW studieren kann.

Was sie auch noch wissen sollte, ist, dass Japanologie üblicherweise in Kombination mit einem anderen Fach studiert werden muss. Nur, damit sie das beachtet und sich vlt. schon einmal etwas dazu überlegt.

Beste Grüße!

Wenn du eine Tätigkeit als Taxifahrer oder so etwas anstrebst solltest du Japanologie studieren, wenn du realistische Arbeitsaussichten haben willst, wähle lieber ein anderes Studienfach. Davon abgesehen ist Japanonolgie in der Regel ein Hochschulstudium und erfordert das Vollabi. Und ganz allgemein kannst du mit jeder Fachhochschulreife auch jedes Fachhochschulstudium aufnehmen- die Fachrichtungen müssen nicht identisch sein.

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Behaupte doch bitte nicht so einen Stuss. Wer sein Fach beherrscht, findet immer fachbezogene Arbeit (hier in Deutschland, Japan oder anderswo). Ich, ebenso wie Kollegen haben nach, teils während des Studiums immer japanologiebezogen gearbeitet und das wird sich so schnell auch nicht ändern. Möglichkeiten gibt es da wirklich genug.

Wenn du schon die langweilige Taxifahrer-Geschichte bringen musst, dann bezieht doch bitte auch die mittelmäßigen, sehr schlechten und profillosen Abgänger aus anderen Fächern mit ein. Die werden auch nicht den Job mit den vielen Dollarzeichen bekommen und sich bestimmt fragen, ob sie mit einer Ausbildung nicht besser dagestanden wären; egal ob nun Geisteswissenschaft oder BWL.

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@M1603

Tatsächlich behaupte ich das, da ich zahlreiche Absolventen aus speziellen geisteswissenschaftlichen Fächern kenne, die da alle große Probleme am Arbeitsmarkt haben. Mit enorm großer Flexibilität was den Arbeitsort anbelangt wird man da sicherlich schon was finden können aber ich lasse mir hier nicht erzählen, dass der Arbeitsmarkt da auch nur annähernd wirklich gut aussehen würde. Das mit dem Taxifahren, war natürlich zugespitzt ich wette aber, dass auch die meisten Japanologie-Absolventen fachfremd arbeiten werden.

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