Was kann man alles mit einem 2 Jährigen Pferd machen, außer spazieren gehen und putzen. Was kann man machen, damit er seinen Kopf anstrengen muss :D?

14 Antworten

Ich persönlich würde lediglich Sachen üben, die immer mal vorkommen können, sonst gar nichts. Ein junges Pferd braucht keine Kopfarbeit - solange es ausreichend gleichaltrige Kumpels hat, denkt es schon genug den ganzen Tag.

Putzen, Hufe geben, Hänger fahren, anbinden, Spritzen simulieren, sowas in etwa. Dass eben Sachen wie Tierarztbesuche reine Routine sind.

Als Faustregel gilt übrigens für die Kopfarbeit mit Jungpferden: Dem Alter entsprechend - in diesem Fall bei einem 2jährigen max. 2 Tage die Woche - ich würde hier á max. 20 Minuten einstufen, vll. auch weniger.

Das, was viele heute nicht mehr kennen: Alle Dinge der Menschenwelt.

Leg´ Dir ein Programm zurecht und verteile es auf die nächsten Monate.

Angefangen bei simplen Dingen wie Putzlappen, Seile und Besen bis zu Wasserschlauch, Planen, Klappersäcken und Treckern.

Nie überfordern und immer mit einem positiven Erlebnis aufhören (Wenn mal etwas neues absolut nicht klappen will, mach´ das was ihr vorher gemacht habt und was sie gut kann und beende es damit für den Tag.

Anfangen mit 10 Minuten. Langsam (über 2-3Monate) steigern auf 30 Minuten. Die Zeitvorgabe nicht als muss ansehen, sondern nur als Richtwert für die maximale Dauer. Wenn der Erfolg früher da ist, dann auch früher aufhören.

Ab 2 1/2 Jahren kann man das Jungpferd auch als Handpferd mitnehmen. Das werden anfangs sehr kurze und langsame Ausritte, aber das muss man ja auch steigern.

LG Calimero

Hallo @Nana15122110!

Gerade in dem Alter von 2 Jahren ist es wichtig, dass Pferd nicht zu überlasten, jedoch es schon auf alles vor zu bereiten, sprich es langsam(!) an die Longe heran führen, Bodenarbeit zu machen und es mit Dingen zu konfrontieren, wie z.B., falls es zu einem Springpferd ausgebildet werden soll, mit Stangen, andererseits z.B. mit Dressurgattern, etc. 

Achte allerdings darauf, dass du nicht das Gegenteil bewirkst und ihm Angst machst, statt sie ihm zu nehmen. 

An sich, falls du dein Pferd behalten möchtest, könntest du, beispielsweise, wie ich schon genannt hatte, durch Bodenarbeit, Vertrauen aufbauen und es an ,später einmal, typische Situationen gewöhnen.

Auch, falls dein Pferd Stute oder Wallach ist, empfinde ich den sozialen Kontakt mit anderen Pferde sehr wichtig! Selbst für Hengste gibt es Geeignetes, wie z.B. eine Hengstherde, um dein Pferd zu fördern und ihm keine psychischen Probleme zu bereiten.

Ich hoffe ich konnte helfen! 

LG! :)

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