Ich sehe da ganz prinzipiell überhaupt kein Problem.

Viele behaupten man müsse Futterquelle sein für Rangordnung oder sonstigen Blödsinn, aber wenn du dadurch keine Probleme hast, ist das doch völlig okay.

Mein Hund ist ebenfalls ein schlechter Esser, wenn er nicht hungrig ist, frisst er nicht. Und ich finde das ziemlich gut so, weil er so auch nichts frisst was er nicht fressen sollte.

Ist der Hund vormittags allein? Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein Hund nicht frisst (oder sogar trinkt) wenn er allein ist oder weiß das er jetzt allein bleiben wird. Kann Stress sein - muss es aber nicht. Wenn das das einzige Indiz ist, ist das nicht alles überhaupt nicht dramatisch.

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Hallo astoriapaw,

es ist schwierig zu erklären woher das Verhalten kommt wenn man es nicht sehen kann.

Frage Nummer 1, wo schläft sie und wo schläfst du?

Frage Nummer 2, wann gehst du das letzte Mal mit ihr raus und wann wird sie normalerweise gefüttert (und womit)?

Von aversiven Methoden wie du sie oben beschrieben hast würde ich dir ganz klar abraten. Nicht nur, dass sie meist nicht den gewünschten Effekt bringen, gerade mit so sensiblen Hunden läuft man da ganz schnell Gefahr es sich ordentlich zu versauen. Und Border sind in der Regel extrem sensibel.

"Meistens ist es schwer am richtigen Zeitpunkt auch was zu machen, da ich meistens noch schlafe wenn sie bellt, und wenn ich dann mal aufstehe und zu ihr gehe, guckt sie beschämt, legt die Ohren an und geht schnell in ihre Box als ob sie wüsste, dass sie was falsch gemacht hat."
Ja, da den richtig Zeitpunkt für eine Strafe zu erwischen ist nahezu unmöglich und ganz abgesehen davon, wahrscheinlich auch nicht zielführend. Sie wird nicht wissen, dass sie etwas falsch gemacht hat (sonst würde sie es wahrscheinlich gar nicht erst tun). Sie weiß vermutlich einfach dass es Ärger gibt wenn du morgens zu ihr kommst. Völlig unabhängig davon, dass sie vorher gebellt hat. Was sie da zeigt ist beschwichtigendes Verhalten, sie weiß, dass es Ärger gibt - aber eben nicht warum.
Border sind zwar Hunde, die sehr reaktiv und aufmerksam sind, aber in der Regel absolut keine Wachhunde. Das mit irgendwelchen "Trieben" zu begründen, halte ich hier für unwahrscheinlich. Ich würde nicht empfehlen das einfach so zu lassen wie es jetzt ist, sondern eben auf Ursachenforschung zu gehen. Ich halte das nicht für typisches BC-Verhalten.

LG

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Ich denke du gehst von Selbstversorgung aus?

Wir machen das seit Jahren und ja, die Kosten halten sich im Gegensatz zum Einstellen (zumindest monatlich) stark in Grenzen. Wie viel du an Pacht zahlen muss, hängt stark davon ab wie viel Land du brauchst und vor Allem wo. Hier zahlt man (ganz grob) 100€/Monat auf einen Hektar. Strom und Wasser kommen hinzu, wobei es ja meist Grundwasser ist. Teurer sind tatsächlich die ganzen Anschaffungen vorher und Dinge die man bauen oder zumindest planen muss.

Hier sind nur die offensichtlichsten:

  • Unterstand
  • Box für Krankheitsfälle
  • Tränke
  • ggf. Zaun - Teilung in Paddock und Wiese
  • Reitplatz? Roundpen? ggf. mit gutem Sand?
  • etwas wo du dein Heu trocken lagern kannst
  • etwas wo du Sattel/Decken/Futter lagern kannst

Außerdem müssen auch diese Sachen ständig in Schuss gehalten werden, Zäune repariert etc. Wenn du wirklich nur eine Wiese bekommst und das ganze drumherum selbst aufbaust, kannst du dafür insgesamt zwischen 5 und 10 tausend Euro einplanen.

Emotional gesehen, finde ich, lohnt es sich schon. Ich würde nie wieder zu einem großen Stall wechseln, höchstens im Notfall. Aber es ist eine Menge Arbeit und man muss erstmal eine Menge Geld in die Hand nehmen.

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Hier waren ja schon einige Antworten, deswegen gebe ich nur nochmal schnell Denkanstöße in eine andere Richtung.

Starker Juckreiz und allergie-ähnliche Symptome können auch auf einen Zinkmangel hinweisen.

Starkes Pfotenlecken und/oder Hecheln kann auch ein Hinweis auf Sodbrennen sein.

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Ich finde das zu viel. Mein Border ist 10cm größer und 14kg leichter. Er ist schlank und ein Kilo mehr würde ihm nicht weh tun. Aber 14??

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Schweizer Schäferhund oder Tamaskan?

Ganz kurz bevor ich anfange...diese Frage stelle ich nur aus interesse und für die "Zukunft".

Welcher der oben genannten Rassen würde zu unserer Familie passen?

Zu mir & meiner Familie

- Ich bin 15 Jahre alt und interessiere mich schon seid Jahren für Hunderassen.( ich vermute das kommt daher,dass meine Familie eigentlich schon immer Hunde hatte und ich finde Hunde machen einem das Leben schöner)

-Wir wohnen in einer Wohnung jedoch Ländlich, vor unserer Haustür ist zum Glück ein riesiger Stadtwald mit meheren Wiesen, die sich nicht nur für Spatziergänge lohnen sondern auch zum Fahrrad fahren oder zum Trainieren mit dem Hund

- 200m weiter ist eine Hundeschule/Welpenschule die ich höchstwahrscheinlich besuchen werde

- Außerdem haben wir uns seid knapp einem Monat uns einen Garten gemietet da die Hunde bei so einem Wetter sich dort bestimmt wohler Fühlen als Zuhause

- Wir haben einen 8 Jährigen Haverneser der zum Glück top in Form ist und andere Hunde toleriert.

- Ich persönlich bin ein Ruhiger und Sportlicher Mensch was vor 2 Jahren noch ganz anders war (ich war übergewichtig) jedoch mag ich es Ziele zu setzten und diese auch zu Meistern wie beispielsweise abzunehmen und sportlich werden.

-Wir haben zwar Hunde Erfahrung aber nicht solche wo man sagen könnte ,,Hier nehmt euch alle ein Beispiel an mir"

Außerdem ist mir bewusst wieviel Zeit ich für einen Hund einplanen muss und ich fühle mich für diese "Umstellung" im Leben bereit.

Mit Freundlichen grüßen

David

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Hallo David, ich kenne beide Hunderassen, auch persönlich.

Körperlich tun die sich gar nicht so viel. Ein Tamaskan ist kein Husky aus Leistungszucht und dementsprechend auch nicht per se ein Schlittenhund. Es gibt natürlich welche, denen das Spaß macht und die auch gut darin sind. Aber zu denken jeder Tamaskan gehört in den Zugsport ist totaler Quatsch. Sie sollen in erster Linie Familien- und Begleithunde sein und keine hochspezialisierten Sportler. Wo hingegen sehr viel vom nordischen Typ durchkommt ist die "Arbeitsmoral" wenn wir es mal so nennen wollen ;) Ein BBS hat will to please, er ist ein Schäferhund. Er arbeitet gerne mit dir zusammen und muss auch nicht alles zwangsläufig hinterfragen. Das sieht beim Tamaskan oft anders aus. Es gibt welche, die gut trainierbar sind, und welche die da mal so gar keine Lust drauf haben und sich nur schwer motivieren lassen. Ist mitunter auch sehr Tagesformabhängig. Wenn du einen Hund möchtest, mit dem du auch mal Hundesort machen kannst, vielleicht eine Begleithundeprüfung oder THS, solltest du dich eher zum BBS orientieren. Alles das kann man mit einem Tamaskan auch erreichen - aber dafür muss man 1. wissen was man tut und 2. das Glück haben einen Hund zu haben, dem das auch Spaß macht. Da die Rasse nicht anerkannt und die Zuchtbücher nicht geschlossen sind, sind die meisten Hunde da noch sehr sehr unterschiedlich. Wenn man weiß, was genau man möchte, muss man sich da sehr intensiv mit Linien, Abstammung und auch den Züchtern auseinander setzen.

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Weil Menschenbabys nach Pampers stinken und den ganzen Tag unerträgliche Geräusche von sich geben.

Und das dauert Jahre bis die stubenrein werden.

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Wie gesagt uns ignoriert sie total, und das tut bisschen weh. Sie war immer der ur kuschelhund und mir fehlt das bisschen. Ist das normal?

Gut möglich, dass es ihr gerade genauso geht ;) Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein Ersthund zu Anfang ein bisschen einknickt, sich verletzt fühlt und sich deswegen erstmal zurück zieht. Für sie ist das ja auch eine völlig neue Situation. Stell dir vor, dein bester Freund bringt auf einmal jemand Neues mit und erzählt dir, ihr seid ab sofort immer zu dritt. Das würde dich auch verletzen und du müsstest dich damit erstmal zurecht finden.

Versuch, ihr genau so viel Aufmerksamkeit zu schenken wie vorher. Sie soll nicht bewusst zu kurz kommen. Aber zwing sie auch nicht dazu, wenn sie es gerade nicht möchte. Lass sie ruhig erstmal ein paar Tage das Ganze verarbeiten und sich arrangieren. Oft spielt sich das dann schnell wieder ein.

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Ich wäre bei der Rasse vorsichtig. Großartige Hunde - durch und durch. Aber stark ingezüchtet weil die Rasse sehr populationsarm ist. Das ist ein Problem, mit dem leider mittlerweile sehr viele Rassenzu kämpfen haben, dennoch züchten viele Rasseliebhaber munter weiter, "der Reinheit wegen". Solltest du einen guten Züchter finden, lass dir auf jeden Fall die errechneten Inzuchtwerte zeigen, mindestens über 10 Generationen. Auch andere Rassen haben mittlerweile im Durchschnitt (!) eine genetische Diversität die noch schlechter ist als eine Bruder-Schwester-Verpaarung, weil es so wenig Gründungstiere gibt bzw. gab und niemand drauf geachtet hat. Ich denke, auch als absoluter Biologie-Laie kann man sich vorstellen dass das nicht ohne Konsequenzen für die Tiere bleibt.

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an wann beginnt flooding?Ab wann ist man denn so Tierquäler?

Liebe Hundehalter und Besitzer , ab wann beginnt denn bei Euch Flooding?

Also ein jemand der angeblichen Flooding betreibt ist er ein Tierquäler laut Trainigsmethoden .

Es bedeutet , einem Hund bewußt Angst zu lassen , bis er sich von alleine beruhigt.

Ist es denn dann nicht Flooding und Tierquälerei , wenn ein Großer Hund Angst hat eine Straße mit einer Ampel zu überqueren , und man den Hund trotzdem über die Straße zieht ?

Ist man dann wirklich ein Tierquäler?

Ist es nicht dann auch Flooding , wenn ein Hund nicht vom Tierarzt in Angst sich die Spritze abholen will?

Ist es nicht ein flooding , wenn Hunde gerettet werden, die verängstigt sind , und trotzdem in die Hundebox gesteckt werden? wenn die Hunde da gar nicht reinwollen?

Ist das nicht Tierquälerei, oder ist es , ein Muss , damit der Hund ein Gutes Leben führen kann?

Ist es nicht flooding , wenn ein Hund allein kurz Zuhause bleibt ?

Ein Hund will im Normalfall nicht freiwillig alleine bleiben. Ist man dann nicht ein Tierquäler?

Ein Hund der Zuhause die Krallen geschnitten kriegt , der es nicht will .., ist das nicht flooding ?

Man ist doch dann eigentlich Tierquäler , oder ? wir Quälen doch in solchen Momenten Tiere .

eigentlich Quälen wir ja schon Hunde , wenn sie an die Leine kürzer gehalten laufen müssen ? Eigentlich würden sie doch dann gerne ab von der Leine.

Jeder Angsthund erlebt doch durch den Menschen Flooding. Angsthunde finde ich oft ängstlich hinter ihren Besitzer , Rute eingezogen . Und der Mensch trainiert Angst weg , in der Trainingszeit ist es Flooding , schon ab da , wo der Hund unfreiwillig an die Leine soll ?

lieben Gruß

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Hallo Sternfunzel,

Als erstes muss man hier glaube ich mal klar definieren, was Flooding ist. Für viele der von dir genannten Beispiele ist der Begriff eigentlich nicht zutreffend.

Flooding ist eine Reizüberflutung, bei der ein phobischer Patient dem Reiz solange ausgesetzt wird, bis der Körper die Angst- und Stressymptome abstellt.

Wenn du also an der Ampel stehst und den Hund irgendwo hin ziehst oder trägst oder was auch immer, hat das mit Flooding eigentlich nichts zu tun, weil weder dein Ziel war die Angst zu therapieren (wobei hier natürlich die Frage auftaucht was genau überhaupt die Angst auslöst) noch hat er die Angst "überwunden". Das Ziel ist, dass der Körper quasi aus Überlebensdrang die Symptome wieder abstellt, da es sonst zu schwerwiegenden Schäden kommen kann. Es ist übrigens bewiesen, dass es zu sowohl körperlichen als auch psychischen Schäden kommen kann, ganz besonders bei falscher Anwendung.

Flooding wird für wirklich phobische Ängste benutzt. Das ist ein ganz ganz anderes Kaliber als Unsicherheit an der Straße. Also für gewöhnlich muss schon ein wirklich schweres Trauma o.Ä. vorliegen um im Alltag in eine solche Situation zu kommen.

Ich halte Flooding insbesondere bei Hunden und Tieren allgemein für völlig unangebracht. Eben weil (wie oben gesagt) es dabei auch zu körperlichen Schäden kommen kann. Ein Mensch kann das ganze immer noch abbrechen, aber der Hund sucht sich das nicht aus. Es kann durchaus passieren dass Hund oder Mensch dabei einen Herzinfarkt bekommt. Ich würde immer zur klassischen Desensibilisierung raten.

Wenn der Hund noch ansprechbar ist und noch von sich aus nach Möglichkeiten sucht der Situation aus dem Weg zu gehen (sei es Aggression oder Flucht) ist man noch nicht im super kritischen Bereich wo das Flooding ansetzt.

Dass ein Hund das Krallen schneiden nicht mag, ist nicht ungewöhnlich. Aber dass er dabei stocksteif wird und akute Todesangst bekommt, schon. Das sind zwei verschiedene Dinge. Allerdings soll das nicht heißen, dass man nicht trotzdem mit Gewöhnung und Vorsicht an die Sache ran gehen sollte!

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Das ist von Hund zu Hund sehr unterschiedlich. Frust ist oft auch mit Stress verbunden und äußert sich bisweilen auch recht ähnlich.

Es gibt Hunde, die dazu neigen das eher nach außen zu tragen, also bspw. Möbel zerstören (oder sogar gegen andere Hunde oder Menschen gerichtet) und auch welche, die das eher "mit sich selbst ausmachen" und selbstverletzendes Verhalten zeigen. Hunde können, genau wie Menschen auch, allerlei Verhaltensauffälligkeiten und auch Zwangsstörungen entwickeln. Die eigene Rute zu jagen ist oft so eine Störung...

In den meisten Fällen merkt man es daran, dass der Hund für den Halter "anstrengend" wird - wie auch immer sich das äußert.

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Also die Aussage, dass man kein Geschirr verwenden sollte wenn der Hund an der Leine zieht ist absoluter Unsinn. 

Genau das Gegenteil ist der Fall! 

Starker Zug am Halsband ist extrem ungesund! Das schnürt nicht nur die Luft ab, sondern kann auch zu Problemen an der Wirbelsäule führen. Damit ist nicht zu Spaßen. Es fällt dem Hund sogar schwerer am Halsband das an der Leine laufen zu lernen, weil in das Halsband viel mehr einschränkt und wenn es Schmerzen verursacht (was es unter Zug IMMER tut) den Hund auch einfach davon abhält wieder runter zu fahren und zu lernen bzw sich zu konzentrieren. 

Ob ein Hund an der Leine zieht oder nicht hängt davon ab, ob man ihm anständig erklärt, dass er das nicht tun soll. Das gewöhnt man nicht ab in dem man einfach alles so lange noch unangenehmer und schmerzhafter macht, bis er wohl freiwillig klein bei gibt - das wird nämlich nicht passieren und ist auch nicht der Sinn anständiger Hundeerziehung. Zumal das Ganze echt kein Hexenwerk ist...

Das Problem ist ja ein anderes, dazu will ich hier gar nicht viel mehr sagen. Ein Geschirr das ich selbst benutze und von dem ich auch weiß, dass es bei vielen Huskys und anderen Zughunden sehr gut sitzt ist das Safety Geschirr von Uwe Radant bzw. Zero DC. Auch AnnyX Geschirre passen oft sehr gut. 


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Labrador-Boxer klingt nach nem tyischen "hau-drauf"-Kaliber :D Solche Hunde sind in ihrem Sozialverhalten und auch in der Kommunikation oft wesentlich gröber bzw vor Allem grobmotorischer als "zierliche" Hunde wie Border Collies. Auch bei der Arbeit dauert es manchmal etwas länger bis es zündet, dafür verlieren sie nicht so schnell die gute Laune und sind weniger schnell frustriert und verkopfen sich nicht. 

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Google mal nach Puppy Culture. Das ist eine "Anleitung" für die Aufzucht von Welpen und wurde von einer Dame verfasst, die selbst Bullterrier züchtet, allerdings in den USA. Jedenfalls findest du da alles was du über die Rasse, die Zucht und die korrekte Aufzucht dieser Hunde wissen musst. 

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Eigentlich ist weder Hüten noch echtes Spielen sondern eher eine Kombination aus beidem und vor Allem Jagen. 

Hunde sehen Dinge die sich bewegen deutlich besser als statische und das Hinterherrennen und Beißen macht Spaß bzw. schüttet Endorphine und Adrenalin aus. Das kommt vom Jagen, was ein Hund (oder ganz früher ein Wolf) zum überleben braucht und was fleißig geübt werden muss um erfolgreich zu sein. Das zu Trainieren ist also überlebenswichtig und deshalb wird der Hund (durch Hormone und Glücksgefühl) von seinem Gehirn dafür belohnt. Das klassische Stöckchen oder Ball Spielen ist für den Hund eigentlich Jagdtraining und kein "echtes" Spiel. 

Der Unterschied zum Spielen beim Hund besteht darin, dass beim Spiel vor Allem soziale Interaktion geübt wird. Also "spielt" ein Hund zwar mit anderen Hunden und auch mit Menschen, aber nicht nur mit einem Spielzeug im eigentlichen Sinne. Der Trieb der hier geweckt wird, ist vor Allem der Jagdtrieb. Natürlich ist er aber nicht richtig auf der Jagd sondern das ganze hat eine sehr spielerische Komponente, aber es ist eine Mischung aus Beidem. 

Der Hütetrieb ist eigentlich Jadtrieb, zumindest bei "echten" Hüterassen. Jagen setzt sich aus verschiedenen Phasen zusammen. Vorstehen, Anpirschen, Hetzen, Reißen. Ein Hütehund steht vor und pirscht sich an (bei Border Collies z.B. sehr anschaulich zu beobachten) aber er hetzt nicht und er reißt nicht, weil Züchter diese Aspekte ausselektiert und dafür die anderen hervorgehoben haben. Bei einem Windhund ist z.B. das Hetzen verstärkt, bei einem Viszla das Vorstehen. 

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Natürlich ist für ihn kochen eine Lösung. 

Ich würde vermuten, dass er eine Unverträglichkeit hat, wenn er vom Trockenfutter erbricht. In Vielen TroFus sind auch jede Menge Abfallprodukte drin. Außerdem ist der Cavalier auch dafür bekannt, nicht gerade zu den gesündesten Hunderassen zu gehören, was den Verdacht eher bestätigen würde. 

Ich würde einfach ein gutes, wahrscheinlich für ihn getreidefreies Nassfutter füttern. 

Es gibt auch für Allergiker geeignetes Trockenfutter, z.B. Platinum. Vielleicht hat er auch Probleme mit den Zähnen und das Kauen ist ihm unangenehm oder schmerzt. Habt ihr probiert das Futter einzuweichen?

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