Hündin aus dem Tierheim, im Vertrag steht kastriert werden/ Welpen?

17 Antworten

Klingt mir irgendwie sehr profilgeil.. Und als könnten die das nachweisen, ob du dich daran halten würdest, was im Vertrag steht. Das gleiche hatte ich mal mit einem Vogelpärchen aus einem Tierfachgeschäft. Habe die Anforderungen ignoriert und das ist nun über 20 Jahre her. :-)

Kann sein das im Vertrag sogar steht das du die kastra nachweisen musst bis zum Alter von xy

Machst du das nicht und die haben zb (im Technik Zeitalter ja möglich) im Pc bei sich eine Erinnerung und finden dadurch deinen Vertragsbruch raus - bist du deinen Hund schnell wieder los

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@Repwf

Tierheime und Schutzvereine versuchen das zwar immer wieder, aber vor Gericht haben sie keine Chance damit.

Sie DÜRFEN die Tiere nicht wieder mit nehmen, wenn welche das bei mir versuchen würden, würde ich sofort die Polizei rufen!

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@Repwf

https://dognet.de/article/kastration-rechtens

Das Amtsgericht Alzey (Az.: 22 C 903/95) hat entschieden, dass eine Vertragsklausel über eine zwingend vorzunehmende Kastration eines Tieres in einem »Tierheimvertrag« unwirksam ist. Das Gericht stellte fest:

Wer einen Hund oder eine Katze aus dem Tierheim übernehmen will, muß sich oft in einem Vertrag verpflichten, das Tier kastrieren zu lassen. Der Überpopulation von Hunden und Katzen soll damit vorgebeugt werden. Eine derartige Vertragsklausel ist unwirksam. Die Durchführung der Kastration bei einem Hund widerspricht § 1 des Tierschutzgesetzes, da ohne vernünftigen Grund dem Tier Schmerzen, Leiden oder Schäden nicht zugefügt werden dürfen. Liegt für das Tier zusätzlich noch ein Narkose- oder Eingriffsrisiko vor, so verbietet sich ein solcher Eingriff ohnehin.

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Nein ist es nicht, diese "Schutz oder Abgabeverträge" sind das Papier nicht wert auf dem sie gedruckt sind.

Ein Tier wird was Besitzrecht angeht wie eine Sache behandelt, und wenn diese verkauft wurde, geht sie den Verkäufer nichts mehr an.

Natürlich solltest du dennoch deinen Hund kastrieren lassen, und keinen sinnlosen Nachwuchs in die Welt setzen ;)

https://dognet.de/article/kastration-rechtens

Das Amtsgericht Alzey (Az.: 22 C 903/95) hat entschieden, dass eine Vertragsklausel über eine zwingend vorzunehmende Kastration eines Tieres in einem »Tierheimvertrag« unwirksam ist. Das Gericht stellte fest:

Wer einen Hund oder eine Katze aus dem Tierheim übernehmen will, muß sich oft in einem Vertrag verpflichten, das Tier kastrieren zu lassen. Der Überpopulation von Hunden und Katzen soll damit vorgebeugt werden. Eine derartige Vertragsklausel ist unwirksam. Die Durchführung der Kastration bei einem Hund widerspricht § 1 des Tierschutzgesetzes, da ohne vernünftigen Grund dem Tier Schmerzen, Leiden oder Schäden nicht zugefügt werden dürfen. Liegt für das Tier zusätzlich noch ein Narkose- oder Eingriffsrisiko vor, so verbietet sich ein solcher Eingriff ohnehin.

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Erstens ist diese Bestimmung nicht einklagbar, weil sie dem TierschutzG widerspricht und zweitens sind die ganzen Schutzverträge ebenfalls kaum einklagbar, weil sie geltendem Recht widersprechen.

Nur, wenn du den Hund als Pflegehund übernimmst, dabei das Eigentum beim Tierschutzverband verbleibt, dann wären solche Bestimmungen rechtlich haltbar. Das ist aber fast niemals der Fall.

Ansonsten ist es ein regulärer Kaufvertrag, bei dem das Eigentum des Hundes und damit das Bestimmungsrecht über ihn, auf dich als Käufer übergeht.

Von den Begriffen "Tierschutz, Eigentum, einklagbar, Kaufvertrag bis hin zu Eigentum" - alles große Worte...

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@Honeysuckle18

Große Worte, die aber rechtlich genau so haltbar sind, wenn es "hart auf hart" kommt.

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@dsupper

"Recht" in Deutschland - sowohl für Tiere als auch für Menschen ?

Dein Ernst ? :(:(

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@Honeysuckle18

"Recht" richtet sich leider (oder zum Glück?) nicht nach eigenen Meinungen und Befindlichkeiten - sonst wäre Anarchie die Folge. Magst du lieber in einem anderen Land leben, in dem es kein "Recht" gibt - oder sich das "Recht" nach einer fragwürdigen Religion richtet - oder nach deinem Geldbeutel - oder nach deinen politischen Ansichten - oder nach deinem Status - oder nach deinen "Freunden"???

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@dsupper

"Recht" bedeutet für mich auch "Recht " !

Danach lebe, liebe - und handle - ich.

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@Honeysuckle18

Trotzdem richtet sich das Recht eben nicht nach deiner Defintion und deiner Beliebigkeit ....

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@Honeysuckle18

"mein" Recht richtet sich ausschließlich nach den geltenden Gesetzen - ein eigenes Recht kann ich für mich nicht in Anspruch nehmen - möchte es auch gar nicht. Merkwürdige Vorstellungen die du hast ..... glaubst du tatsächlich, in Deutschland würde es für jeden ein eigenes Recht geben oder für jeden eines, wie es ihm gefällt?

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@dsupper

Das wäre ein anderes Fass - mach ich hier an dieser Stelle sicher nicht auf !

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Rüde oder Hündin? Welpen-Abgabe mit 14 Wochen zu spät?

Haben uns entschieden: es soll wieder ein Hund bei uns einziehen. Nach fast 2 Jahren ohne Hund ist die Sehnsucht groß. Hatte aber bis jetzt nur 1 Welpen, eine Leonberger-Hündin ( vor 15 Jahren, bin also wieder Anfänger). Die anderen Hunde kamen jeweils aus dem Tierheim, waren schon älter und hatten meist eine Grunderziehung. Habe einen Züchter gefunden der einen jungen Labrador abzugeben hat, im Haus mit Katzen groß geworden. (Habe selbst zwei Katzen) Ein Rüde ist noch aus dem letzten Wurf da, ein etwas zurückhaltender ruhiger Kerl. Würde also passen, er ist aber bereits 14 Wochen alt, meist werden die Welpen ja früher abgegeben. Bin jetzt etwas unsicher. Soll ich lieber auf den nächsten Wurf warten? Ist es ein Problem einen Welpen am Ende der Prägungsphase zu bekommen? Und generell: lieber einen Rüden oder eine Hündin?

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