Was ist das Problem an Schrödingers Katze?
Hi, Ich habe auf Youtube und im Internet dieses Gedankenexperiment mit Schrödingers Katze gesehen und ich kapier nicht, was das Problem daran ist. Soweit ich weiß bedeutet, dass ein Teilchen in nem quantenmechanischen Zustand ist nur, dass es überall sein könnte, bis man es betrachtet. Man weiß also einfach nur nicht, wo. Und demzufolge weiß man halt auch nicht ob die Katze lebendig oder tot ist. Aber man weiß ja, dass sie nur eins von Beidem und nicht beides gleichzeitig ist.
P.S. Ich hatte das Thema noch nicht in der Schule.
9 Antworten
Das Problem mit der Katze ist, daß sie von Allen halb tot geredet wird. Daß sie das überhaupt aushält.
Schau mal hier: https://www.gutefrage.net/frage/hilfe-schroedingers-katze
Die Frage ist, wo du da das "Betracheten" ansetzt.
Auch eine Katze ist durchaus in der Lage, Dinge zu betrachten. Oder zu beobachten.
Stell dir Schrödingers Assistenten vor, der so dumm ist, dass er nicht beurteilen kann, ob eine Katze tot ist oder nur schläft.
Wenn er Alf heißt und gerne Katzen isst, ist er dann so lange im Schwebezustand zwischen satt und Fleischvergiftung, bis Schrödinger seinen Assistenten beobachtet hat?
Schrödingers Katzte war ein Versuch, die Kopenhagener Interpretation der Quantenphysik ad absurdum zu führen.
Die war von Anfang an absurd, hat sich aber lange gehalten. Und ist bis heute noch in Laienkreisen verbreitet, auch wenn es inzwischen gute Interpretationen gibt.
Schlechte hatte es noch nie gegeben, nach meiner Meinung eine der größten Peinlichkeiten der modernen Naturwissenschaften.
Irgendwamm wird sicher das Stichwort "Dissipativ" fallen, und ein Name.
Schrögingers Katze ist eben gleichzeitig tot und lebendig, bis du nachsiehst.
Daher eben absurd, aber sowas wurde lange gelehrt, an Unis.
So wie ich das verstanden habe:
Das Teilchen kann überall sein, aber in dem Moment, in dem wir es beobachten, beeinflussen wir es. Wir können also nicht beobachten ohne zu manipulieren.
Die Katze kann entweder tot sein oder lebendig (und je nach dem, wie lange sie schon in der Kitze sitzt, ist das sogar gleich wahrscheinlich), aber wir können das nicht überprüfen, ohne dabei das Ergebnis zu verändern. Würden wir eine Messreihe mit 1000 Katzen machen, würden wir als Ergebnis bekommen, dass alle Katzen in diesen Kisten tot sind. (Und es gäbe mächtig Ärger mit Greenpeace)
Das Ergebnis wäre aber eben unbrauchbar, weil die Beobachtung es verfälscht hat.
Ich glaub, ich habs verstanden... Es geht nur um die physikalische Lösung und die ist eben beides. Aber warum beeinflussen wir denn das Ergebnis? Wir "filtern" doch nur alle nicht zutreffenden Lösungen raus.
Durch das Messen wird das Ergebnis verfälscht, deshalb kann man es nicht genau bestimmen. Wodurch ein theoretisch beide Zustände zutreffen.
Aber man weiß ja, dass sie nur eins von Beidem und nicht beides gleichzeitig ist.
Das ist genau der springende Punkt: vor die Kiste geöffnet wird, ist die Katze eben beides gleichzeitig: lebendig und tot.
und wieder einer ohne Ahnung, der den Pfeil nach unten setzt.... schade, dass das anonym geht.