Was ist das Problem an Schrödingers Katze?

11 Antworten

Das Thema mit der Katze wird auch häufig falsch verstanden.

Man versteht dieses Gedankenexperiement vielleicht, wenn man es versucht als Gleichnis oder als Paradoxon zu verstehen.

Ich versuche das Gedankenexperiement mal in kurzform zu beschreiben.

  • In einer verschlossenenen Kiste sitzt eine Katze.
  • Neben der Katze (in der Kiste) eine Apparatur, die die Katze töten kann.
  • Der Tötungsmechanismus der Apparatur wird durch einen Quantenmechanischen Vorgang ausgelöst.

Zu der Zeit als dieses Gedankenexperiement seine Runde machte dikutierte man darüber warum der Zustand eines Teilchens so lange unbestimmt ist bis man seinen Zustand misst.

Es ist also nicht so, das man nichts über den Zustand weis weil man es nicht gemessen hat, sondern erst durch "hinsehen" (die Messeung) entsteht der Zustand den Wir messen können. Man kann auch nach der Messsung keine Rückschlüsse daraus ziehen welchen Zustand das Teilchen vor der Messung hatte.

Und jetzt kommt  Schrödingers Haustier in´s Spiel:

Man kann bei verschlossener Kiste zwar nicht wissen welchen Zustand die Katze hat. Wenn man die Kiste aufmacht (Messung) kann man aber  sehr wohl etwas über den Zustand der Katze unmittelbar vor der Messung sagen.

  • Ist die Katze Tor war sie vorher auch Tod
  • Lebt die Katze, lebte sie vorher auch
  • Stirbt die Katze im moment des öffnens war sie vorher lebendig.

Wir können zwar nicht sagen wann die Katze getötet wurde, wir können aber etwas über deren Zustand unmittelbar vor dem öffnen der Kiste sagen.

Und genau das geht bei dem Quantenmechanischen Vorgang, der ebenfalls in der Kiste abläuft eben nicht.

Wenn das Teilchen den Zustand Tod oder Lebendig haben könnte ist es so lange beides, bis wir eine Messung vornehmen.

Die Messung nimmt aber in diesem Falle die Apparatur vor.

So wie ich das verstanden habe:

Das Teilchen kann überall sein, aber in dem Moment, in dem wir es beobachten, beeinflussen wir es. Wir können also nicht beobachten ohne zu manipulieren.

Die Katze kann entweder tot sein oder lebendig (und je nach dem, wie lange sie schon in der Kitze sitzt, ist das sogar gleich wahrscheinlich), aber wir können das nicht überprüfen, ohne dabei das Ergebnis zu verändern. Würden wir eine Messreihe mit 1000 Katzen machen, würden wir als Ergebnis bekommen, dass alle Katzen in diesen Kisten tot sind. (Und es gäbe mächtig Ärger mit Greenpeace)
Das Ergebnis wäre aber eben unbrauchbar, weil die Beobachtung es verfälscht hat.

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Ich glaub, ich habs verstanden... Es geht nur um die physikalische Lösung und die ist eben beides. Aber warum beeinflussen wir denn das Ergebnis? Wir "filtern" doch nur alle nicht zutreffenden Lösungen raus.

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Die Katze ist doch nach dieser Stunde entweder tot oder lebendig, wir wissen es nur erst, wenn wir die Kammer öffnen. Aber bloß weil wir es vorher noch nicht wissen, heißt das ja nicht, dass die Katze beides gleichzeitig ist.

In der Quantenphysik können Quantenobjekte ja zwei Zustände gleichzeitig haben, und erst wenn wir sie nachmessen, nehmen sie einen der Zustände an und sind dann entweder oder, obwohl sie vorher beides waren.

Der Vergleich mit Schrödingers Katze hinkt dann ja total, da es sich ja dabei nur um Wahrscheinlichkeiten handelt und nicht um die Realität, wie es bei der Quantenphysik der Fall ist.

Danke für Antworten. Ich kenne mich übrigens so gut wie gar nicht mit Physik aus, wäre nett, wenn ihr also leicht verständlich antworten könntet :D

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