Was habt ihr im Rettungsdienst/kats immer bei euch?

5 Antworten

Hi,

im Grunde genommen braucht man "am Mann" nur das, was unmittelbar für den Erstangriff im Primary Survey benötigt wird.

Im meinem Fall sind das

  • Einmalhandschuhe,
  • Fahrzeugschlüssel,
  • Diagnostikleuchte,
  • Stethoskop,
  • DME,
  • Diensthandy,
  • Kugelschreiber und
  • Edding.

Mehr "braucht" man erstmal nicht unmittelbar mit sich herumzutragen - dafür gibt es Notfallkoffer bzw. -rucksäcke.

"Viel mit sich herumtragen" bietet einsatztaktisch kaum einen Vorteil, dafür allerdings eine regelhafte Abstempelung der Kollegen. Und man sollte sich auch stets den Sinn des Materials vor Augen führen, welches man mit sich herumträgt: ein Holster, Hosen- und Jackentaschen, die vor Material überquellen, welches man weder braucht noch benennen kann, ist einfach nur ein Störfaktor.

LG

Woher ich das weiß:Beruf – Ausbildung und hauptamtliche Tätigkeit als NFS
"Viel mit sich herumtragen" bietet einsatztaktisch kaum einen Vorteil, dafür allerdings eine regelhafte Abstempelung der Kollegen. Und man sollte sich auch stets den Sinn des Materials vor Augen führen, welches man mit sich herumträgt: ein Holster, Hosen- und Jackentaschen, die vor Material überquellen, welches man weder braucht noch benennen kann, ist einfach nur ein Störfaktor.

Da widerspricht keiner, bloß über die Definition von ,,viel'' und ,,brauchen'' wird gestritten ;-)

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Hallo King,

gratuliere zu Deiner Entscheidung! Weil Nähe zählt.

Was ich "am Mann" trage ist je Einsatz immer ein bisschen unterschiedlich. Das von Dir genannte und meist auch ein kleines Multitool (ähnlich wie ein Leatherman).

Dabei habe ich auch immer einen kleinen aber stabilen Karabiner-Haken. Und wenn ich den nur brauche um die schwere Jacke aufzuhängen 😅.

Eine einfache- wirklich einfache - LED-Taschenlampe ist auch dabei. Und was ich persönlich immer Tasche links unten am Hosenbein habe: 2 Notfall-Einmal-Beatmungsmaske.

Es grüsst s'Fjolnir

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Man braucht eigentlich nicht vieles am Körper zu tragen und sollte diesbezüglich gerade als Neuling auch wirklich Zurückhaltung walten lassen, da unter manchen Rettungsdienst'lern die Ansicht vertreten wird: "umso mehr einer am Gürtel trägt, umso weniger fachkompetent ist er".

Ich persönlich habe immer zwei paar Einmalhandschuhe in der Tasche, einen Kugelschreiber und ein Stethoskop. Im Spät-/ Nachtdienst, kann immer eine Taschenlampe ein sehr hilfreiches Utensil sein, ich stand schon in einer Wohnung, wo es kein funktionierendes Licht gegeben hat und man von außen aber überhaupt nicht damit gerechnet hatte, somit blieb die Fahrzeugtaschenlampe im RTW. Die Patientin war kritisch und wir mussten uns mit dem Fotoblitz vom Handy irgendwie behelfen.

Am Gürtel nur die Gürtelsirene und ein Multitool, nachts noch eine leuchtstarke Taschenlampe

Hosentaschen:

  • Rechts die gerade erforderlichen Schlüssel (Wache/Unterkunft, Einsatzfahrzeug - der private Schlüssel bleibt im Spind), Ü- Ei mit 1 Paar Einmal- Handschuhen
  • Links Taschentücher und Einweg- Feuerzeug
  • Beintasche rechts: Kugelschreiber, wasserfester Faserschreiber, Leatherman Raptor, Rettungsdecke, Baumwoll- Dreiecktuch
  • Beintasche links: Stethoskop, ein Beutel mit Einmal- Handschuhen, dazu die sogenannte "Soldaten- Brieftasche": die Hülle eines großen Bundeswehr- Verbandpäckchen mit verschiedenen Taschenkarten und Meldeblock

Jacke:

  • Rechte Tasche: Einmal- Handschuhe
  • Linke Tasche: eine kleine Montageleuchte, die sich auf Verschiedene Arten fast überall befestigen lässt
  • Napoleontasche: Zigaretten
  • Innentasche: Kartenetui mit Personalausweis, Führerschein, Dienstausweis

Portemonnaie und Handy bleiben im Spind, in der Meldertasche habe ich aber immer nen Zwanni als Notgroschen dabei.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Am Gürtel eine Taschenlampe und ein Schlüsselband.

In den Hosentaschen Kuli/Tabletstift, Edding, Erstatzhandschuhe, Pfefferspray und halt die üblichen privaten Dinge: Handy, Kaugummi.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

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