Was glaubt ihr mehr? Wissenschaft oder Religion?

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26 Antworten

Die Frage baut schon in ihrer Formulierung einen Gegensatz auf, dem man nun folgen kann oder auch nicht. Ich persönlich folge diesem Gegensatz nun nicht, weil ich denke, dass beides nicht gegeneinander ausgespielt werden sollte.

Die Zielsetzung der Wissenschaft ist eine andere als die der Religion. Da beide nun aber verschiedene Ziele haben, wäre es meiner Ansicht nach nicht fair, nur eines von beiden "zuzulassen". Die Frage klingt für mich so wie "Wem glaubt ihr mehr? Eurem Navi oder eurem Kochbuch?"

Die meisten werden dann denken, blöde Frage, das eine hat mit dem anderen doch gar nichts zu tun. Eben. Ein Navi brauche ich beim Autofahren (mir hilft das Kochbuch nicht, eine Straße in Berlin zu finden), und ein Kochbuch brauche ich beim Kochen (mir hilft das Navi nicht, wenn ich ein Omelett machen will). 

Die Wissenschaften beschreiben bestimmte Dinge, die Physik beschreibt die Kräfte und Wechselwirkungen von Materie und Nicht-Materie (Strahlung usw.), die Chemie beschreibt die Stoffe und ihre Umwandlungen und Wirkungen, die Biologie beschreibt die Lebewesen. Aus diesen Beschreibungen können Folgerungen erstellt werden. Mithilfe dieser Folgerungen konnten viele technische Errungenschaften gemacht werden.

Die Religion hat aber ein anderes Ziel, sie spricht zum einen den Menschen in seiner "Wechselwirkung" mit anderen an (und die Wechselwirkung mit seinen eigenen Gedanken, siehe Gewissen usw.), und sie bringt in aller Regel einen historischen Bezug hinein (die meisten Religionen berufen sich auf alte, meist schriftlich hinterlegte Überlieferungen). Somit hat sie Überschneidungen mit den Sozialwissenschaften, der Philosophie und der Geschichte. Das Konzept eines Gottes unterscheidet sie jedoch von diesen (wobei auch das nicht so trivial ist, denn es gibt auch Religionen ohne Gott, zumindest jenseits unserer Gottesvorstellung, z.B. der Buddhismus).

Natürlich hat es oft Spannungen zwischen diesen beiden Phänomenen gegeben (z.B. im Bereich der "Schöpfungslehre"), das ist nun auch nicht so überraschend. Dennoch sind die Ziele stets andere gewesen.

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Kommentar von Nadelwald75
23.10.2016, 11:47

Hallo OlliBjoern,

sehr gute, wertfreie Darstellung!

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Die Naturwissenschaften haben für ihre Aussagen entweder Beweise, oder aber Theorien, die aufgrund bestätigter Fakten als sehr wahrscheinlich gelten können. Die Wissenschaften sind somit rational

Religionen sind dagegen ausschließlich eine Frage des Glaubens und sprechen emotionale Bedürfnisse des Menschen an. Ihre Lehren werden von Gläubigen auch ohne Belege für wahr erachtet. Damit haben sie eine Tendenz zum Irrationalen.

Außerdem ist die Welt der Wissenschaft flexibel und kann sich neuen Erkenntnissen anpassen, während viele Religionen festgelegte Lehren haben, an denen dann mitunter auch dogmatisch festgehalten wird.

Wenn es also eines Tages wissenschaftlich haltbare Indizien für die Existenz Gottes geben sollte, hätte dies möglicherweise die Schaffung einer neuen wissenschaftlichen Disziplin zur Folge.

Für die meisten Religionen würde die bewiesene Nichtexistenz Gottes dagegen einen kompletten Wegfall der Glaubensgrundlage bedeuten - und viele Gläubige diese Beweise ignorieren und weiterhin glauben.

Daher bin ich als Buddhist zwar religiös, aber dennoch wissenschaftlich orientiert.

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Zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe, die du einem da vor die Füße schmeißt. 

Die Wissenschaft erforscht das, was man mit empirischen Methoden überprüfen kann. Das Wort "Wissen" steckt hier nicht unsonst drin: hier werden Fakten zusammengetragen und mit Belegen untermauert. Zwar ändern sich auch wissenschaftliche Sichtweisen ständig, aber das ist ja auch ihr Sinn: der Wissensstand ist nicht statisch oder irgenwann bei ihm ein Punkt erreicht, wo man alles weiß. Es geht immer noch ein klein wenig genauer. Und niemals wird man absolut alles herausfinden, egal um welchen Bereich der Wissenschaft es geht. Das macht einzelne Aspekte innerhalb der Wissenschaft hinterfragbar. Aber nicht die Wissenschaft im ganzen, denn die Wissenschaft ist ja keine Religion: sie braucht keine Angst davor zu haben, dass ihr die Gläubigen weglaufen oder ihr Weltbild zusammenbricht, wenn einer dieser Aspekte mal umfällt und etwas Neues das Althergebrachte ersetzt.

Der Glaube (ich verwende mal diesen Begriff, denn Religion ist es nicht, was du hier meinst) befasst sich dagegen mit den Dingen, bei denen man mit der Wissenschaft nicht weiterkommt. Hier geht es um Annahmen, um Fürwahrhalten, aber ohne jeden Anspruch auf die Wahrheit. Glaube - und damit auch jede Religion - kann nicht wahr sein, weil man eben nur glauben, aber nie wissen kann. 

Aber sehr wohl kann ein Glaube für wahr gehalten werden. Jeder Mensch hat seine eigenen Überzeugungen und somit auch Glaubensvorstellungen. Die Religionen geben diesen Überzeugungen ein gemeinsames Muster, eine Fassungsform, innerhalb derer eine Gemeinschaft entsteht. In diesen Gemeinschaften braucht es Regeln und feste Lehren, deren Ziel immer ein friedliches Miteinander zumidest innerhalb der Glaubensgemeinschaft ist.

Kritisch wird es erst, wenn Menschen beginnen, die Begriffe Glauben und Wissen miteinander zu verwechseln. Diese naive Dummheit ist es, die viele Menschen jeden Tag begehen: sie bilden sich Wissen ein. Sie sind so stark von ihrem Standpunkt überzeugt, dass sie andere Standpunkte als falsch ansehen und ihre Existenz nicht dulden. Und sie begegnen ihnen sogar mit Gewalt, wenn nötig. Also schmeiße die beiden Begriffe nicht in einen Topf. Da passen sie nicht zusammen rein. 

Die anderen Fragen verstehe ich nicht ganz. Wieso sollte es Wissenschaft nicht geben? Der Mensch hat eine natürliche Neugier und möchte, um sein Leben durch Erkenntnisse zu bereichern, schon seit jeher seinen Wissensstand vermehren. Deshalb gibt es die Wissenschaft. Wenn du das aber nicht meintest, sondern wissen willst, warum es die Naturgesetze gibt und wir diese erforschen, dann lautet die Antwort: weil wir es eben können. Angenommen, es gibt einen Gott, dann hat er uns die Wissenschaft nicht zukommen lassen oder sie erfunden, er hat uns höchstens intelligent genug gemacht und uns Augen und Ohren gegeben, um die Welt nicht nur wahrzunehmen, sondern auch begreifen zu können. Die Wissenschaft hat der Mensch aus seinen gottgegebenen Ressourcen selbst hervorgebracht.

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Wissenschaft beantwortet die frage "WIE" und religion beantwortet die Frage "WARUM" daher stehen sich die dinger nur im weg, wenn zb die religion anfängt auch das wie zu erklären, oder umgekehrt! Die wissenschaft ist keine frage des glaubens, sie liefert präzise ergebnisse und anhand dieser kommen modellvorstellungen zustande, die unser universum erklären! Es geht dabei also nicht um meinungen, sondern um überprüfbare dokumentierte fakten! Es ist faktisch ausgeschlossen, dass die welt in 7 tagen geschaffen wurde, dass es eine sintflut gab, etc etc. Das hat auch nichts mit "der wissenschaft glauben" zu tun, denn die genetik, geologie, paleontologie, physik und wer nicht noch alles dran beteiligt ist haben ganz klare, dokumentierte nachprüfbare fakten vorgelegt, warum das niemals so passiert sein könnte! Das heißt die religion, die erklärungsversuche für unseren ursprung den leuten anbot, als es diese gesicherten fakten nicht gab muss sich mit den erkenntnissen abfinden und mithilfe des neuen wissensstandes die frage warum beantworten, denn die wissenschaft hat keine aussage darüber gemacht, warum es den menschen gibt, ob es einen gott gibt und warum wir hier sind, da es nicht ihr job ist! Und das machen einige religionen auch, sie erkennen das wie an und beantworten nur noch das warum!
Dann gibt es natürlich die ganzen leute, wo ich zugeben muss, mal einer von denen gewesen zu sein, die nicht in der lage sind selbstständig zu denken, was übrigens, falls es gott gibt ein geschenk seinerseits war (selbstständiges denken) sie werfen fakten die ihnen nicht passen über bord und diskreditieren wissenschaftler als teil von verschwörern, trainieren sich das selbständige logische denken sowie kritisches denken ab und machen sich selbst ignorant, sie loben sich gegenseitig auch noch für die ignoranz, da sie glauben mit ignoranz verwechseln (kreationisten)! Lg

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Wissenschaft hat mit Glauben erstmal gar nichts zu tun. Wissenschaft an sich behauptet niemals, dass nichts mit Gott zu tun hat. Es geht nur meist nicht um Gott (außer in der Theologie oder Philosophie zB) sondern um die Welt. Und nur weil es vielleicht einen Gott gibt heißt das noch lange nicht, dass Wissenschaft überflüssig ist oder unnötig.

Selbst wenn es einen Schöpfer gibt, wieso sollte der Mensch dann aufhören Jura, Medizin, Philosophie, Physik, Informatik, Soziologie, Psychologie oder Amerikanistik zu betreiben? Das würde mich mal interessieren.

Die Frage macht also in sich keinen Sinn und ist nicht logisch zu beantworten.

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Wissenschaft gibt es weil ein Teil der Gesellschaft sagt "Ich glaube nur das was ich sehe!". Religion gibt es weil ein Teil der Gesellschaft sagt "Von nichts kommt nichts!" das heißt das alles irgentwie entstanden sein muss. Auch der Urknall und lezteres ist meine Meinung!

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Beides hat seine Berechtigung.

Wissenschaft versucht, unsere Welt zu ergründen und Zusammenhänge wie Ursache und Wirkung zu verstehen und dazu möglichst gute Theorien zu entwickeln.

Wenn es überhaupt Sinn macht, von Gott zu sprechen, dann kann er nich Teil dieser Wissenschaft sein. Welchen Sinn soll es ergeben, jemanden oder etwas "Gott" zu nennen, den/das ich in meine Experimente und Versuchsanordnungen zwingen und z.B. chemisch analysieren kann? Ich halte es für völlig sinnlos, so etwas Gott zu nennen.

Wenn es Gott gibt, kann er niemals Gegenstand von Wissenschaft sein. Die Wissenschaft kann über Gott keinerlei Aussagen machen.

Umgekehrt gibt es immer gute Gründe für die Annahme, dass die Welt nicht vollständig erforschbar ist. Nicht, weil es es von der Anzahl der erforschbaren Dinge immer eine Grenze geben wird, sondern aus prinzipiellen erkenntnistheoretischen Gründen.

Mir tut es gut, dass sozusagen auf wissenschaftlicher Seite damit ein sinnvoller Raum für das Reden von Gott denkbar ist.

Wissenschaft gibt es, weil Menschen neugierig sind und die Welt verstehen wollen. So sind wir. So ist die Welt geschaffen - wenn sie geschaffen ist.
So ist die Welt - auch wenn sie nicht geschaffen wäre.

Gläubige und Ungläubige sollten das kritische Denken nicht abschalten.

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Die Wissenschaft und G'tt sind doch keine Erfindungen, sondern, vielmehr "Entstehungen" (so würde ich es nennen)

Der Glaube zu G'tt ist aus dem selben Grund in enstandanden wie das "wissen" der Wissenschaft, aus Fragen und Verunsicherungen.

Der Unterscheid zur Wissenschaft und der Religion ist der, das die Wisschaft Tatsachen beweisen kann, was die Religion nicht kann. Aber die Religion soll auch nichts beweisen. Auf der andern Seite wäre die Wissenschaft ziemlich überflüssig wenn sie Tataschen nicht beweisen könnte bzw keinen Versuch unternimmt, diees zu Beweisen.

Wissenschaft und Religion, ergänzen viel mehr, das eine hat was das andere nicht hat. Die Wissenschaft versucht die Religion zuergründen. Es gibt einige Ansätze über die Plagen oder den Auszug aus Ägypten, der Teilung des Meeres.

Wissenschaft und Religion sind in manchen Bereichen, gar nicht oder schwer voneinader trennbar.

Ich glaube an beides, ich habe meinen Glauben, den jüdischen, an den ich auch festhalte, aber ich bin auch im 21 Jahrhundert angekommen und weiß durchaus, dass die Erde rund ist und sich um die Sonne dreht.

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Kommentar von needhelp1212
23.10.2016, 19:34

Jüdisch?

Wie ist das so?

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Kommentar von needhelp1212
23.10.2016, 19:39

Atheistisch.. Ähm ohne Regeln
Muslimisch.. Ähm gefangen
Christlich.. Ähm ohne Sinn

Ehrlich gesagt hab ich keine Ahnung. :D
Nur das Judentum interessiert mich ^^

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Kommentar von needhelp1212
23.10.2016, 19:57

Die wichtigsten Regeln/Gebote/Verbote😍😅😇😂

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Wissenschaft hat nichts mit Glauben zu tun. Da wird geforscht, was wie ist.

Die haben das gelernt und entwickelt und aus deren Ergebnise kann man handfestes tun - z.B.. nur dass selbsta uch die Quantenphysik zu was zu gebrauchen ist, jede Festplatte eines Rechners über 60 GB beruht auf den Ergebnissen der Quantenphysik.

Da gibt es nichts zu glauben, fahre einfach Deinen Rechner hoch, dann siehst Du, was Sache ist.

Das von Dir erwähnte Gott, was auch immer das sein soll, woraus es besteht, von dem Ding gibt es zwar nette Geschichten, einige eher unnette auch, jedoch ist das derzeit noch mit keinem Beleg untermauert. Alles nur Behauptungen.

Glauben bedeutet "nicht Wissen". Letztlich nur eine Meinung. Meinungen kann man haben, soviel man will, nur sollte man doch schon trennen zwischen Meinungen und Fakten.

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Als Mann der Wissenschaft glaube ich grundsätzlich nicht.

Wenn eine Behauptung aufgestellt wird, muss diese Bewiesen werden, ansonsten gibt es keinen Grund sie als Wahrheit anzusehen.

Tatsache ist dass Religionen in all den Jahrtausenden nicht einen Beweis für ihre Aussagen liefern konnten, während die Wissenschaft ausschließlich auf dem Prinzip der Beweisbarkeit arbeitet.

Ist also nicht schwer sich zu entscheiden wer von beiden Recht hat.

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Kommentar von Yosoy
22.10.2016, 23:17

anzumerken ist allerdings, dass es 1. auch wissenschaftliche Bereiche gibt, wo wenig bewiesen werden kann und folglich auch wenig bewiesen wird und 2.Glaube eben keine Wissenschaft ist und auch nicht sein will bzw. muss.

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ich kann diese Fragen und Diskussionen langsam nicht mehr hören...es gibt genug Wissenschaftler, die in irgendeiner Form gläubig sind. Warum wird immer so getan, als ob das völlige Gegensätze wären. Und laut welcher Wissenschaft hat was alles nichts mit Gott zu tun? Je nach Fach können ja mehr oder weniger "Probleme" auftreten...

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Kommentar von needhelp1212
22.10.2016, 23:10

Welche Diskussionen? Ich glaube zum Teil selber an eine Verbindung zwischen Natur und Gott.

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Kommentar von needhelp1212
22.10.2016, 23:15

Ich habe nichtmal eine Diskussion angefangen

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Ich glaube nicht an Gott und darauf resultierenden Theorien. Aber jeder kann da ja seine eigene Meinung haben.

Tja... das kann ich dir nicht sagen. Meine Religionslehrerin hat immer gesagt, alles sei gottgewollt... und bei der Frage "Wo war Gott in Auschwitz?" trägt laut ihren Aussagen plötzlich nur der Mensch Verantwortung. Also habe ich einfach aufgehört sowas zu hinterfragen, da man eh nie eine wirkliche Antwort bekommen wird, sondern nur Hypothesen aufstellen kann, deren Be- bzw Widerlegung wohl niemals vollständig geschehen wird.

Für mich sind die Ansätze der Evolutionstheorien plausibler... auch wenn diese immer noch nur Theorien sind... woran soll man schon glauben. Solange es nicht so ausartet wie bei den Creationisten in den USA...

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Kommentar von yougotananswer
31.10.2016, 21:54

Interessante Antwort 👍🏻

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Du ziehst hier m.E. ein paar falsche Umkehrschlüsse bzw. du kannst dir wohl nicht vorstellen dass auch "beides" geht.

Die Wissenschaft hat ja die Welt nicht erfunden, sie erforscht sie einfach. Sie findet sozusagen die Regeln heraus, nach denen Gott die Welt erschaffen hat.

Die Wissenschaftler erforschen die Welt, versuchen sie (mehr oder weniger) logisch zu erklären. Religion kann dem Leben (welches auch erforscht werden kann) einen Sinn geben, der über das Sichtbare hinausgeht. Wissenschaftler vermögen das nicht. Sie stoßen an ihre Grenzen, so gut sie auch arbeiten.

Problematisch finde ich dass die Menschheit meint, alles müsse beweisbar sein - so funktioniert Religion aber nicht.

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Kommentar von needhelp1212
22.10.2016, 23:17

Hab ich das geschrieben? Ich glaube an eine Verbindung zwischen Gott und Wissenschaft. Nur kann ich nicht gläubig sein. Das geht nicht.

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Kommentar von needhelp1212
22.10.2016, 23:23

Ja weil sich eh keiner für meine Theorie interessiert.. Dann muss man es ja auch nicht genau ausschreiben.. Ist ja dann umsonst..

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Kommentar von Franz1957
23.10.2016, 05:22

Problematisch finde ich dass die Menschheit meint, alles müsse beweisbar sein - so funktioniert Religion aber nicht.

Auch Wissenschaft funktioniert so nicht. (Noch nicht einmal die Mathematik und formale Logik, die als einzige Wissenschaften überhaupt Beweise führen können.)

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Bitte lies https://www.gutefrage.net/frage/wissenschaft-und-religion-#answer-144379668 .

Wer sich nicht selbst gedankliche Scheuklappen verpassen möchte, dem sollte klar sein:

Auch als Wissenschaftler darf man glauben. Wichtig ist nur, dass man sich bei jeder Aussage klar ist, ob sie beweisbar ist (also wahr) oder nicht beweisbar (und damit nicht mehr als Vermutung, vielleicht sogar Überzeugung, auf jeden Fall aber nur Glaube sein kann).

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Hallo needhelp1212,

grundsätzlich sind Glaube und Wissenschaft aus meiner Sicht miteinander zu vereinbaren, sofern sich jede der beiden Richtungen ihrer Grenzen bewusst ist.

Unglaubwürdig werden Vertreter des Glaubens , wenn sie eindeutige wissenschaftliche Erkenntnisse, die unwiderlegbar bewiesen sind, einfach ignorieren und sogar glauben, "wissenschaftliche Beweise" für ihren irrigen Standpunkt gefunden zu haben. Das beraubt sie nur jeder Glaubwürdigkeit und spielt eher denen in die Hände, die gegen die Existenz Gottes argumentieren. Leider haben das einige fundamentalistische Gruppen, wie z.B. die Kreationisten, getan, und haben dadurch der Glaubwürdigkeit der Bibel einen schlechten Dienst erwiesen.

Wissenschaftler bewegen sich grundsätzlich auf einem anderen Terrain als ein Verfechter des Glaubens. Ein Wissenschaftler hält sich bei seinen Forschungen an empirisch belegbare Tatsachen. Da jedoch die Existenz Gottes in diesem Sinn nicht belegbar ist, ziehen viele Wissenschaftler daraus den Schluss, dass es keinen Gott gibt. Hierbei sollte jedoch der Wissenschaftler wieder an seine Grenzen denken. Wenn er glaubt, dass nur das existieren kann, was wissenschaftlich belegbar ist, überschreitet er eindeutig seine Grenzen. Wissenschaft kann nicht die gesamte Welt erklären, sondern immer nur einen Teil daraus. Die Frage nach Gott liegt eindeutig jenseits dessen, was ein Wissenschaftler erforschen kann. Aus diesem Grund kann auch niemals der Glaube an einen Gott widerlegt werden.

Andererseits kann gerade das naturwissenschaftliche Forschen dazu führen, dass auch ein Wissenschaftler an Gott glaubt. Zum Beispiel zeigt das immer weitere Vordringen in den molekularen Aufbau der Strukturen des Lebens, dass überragende Intelligenz mit im Spiel ist. Dabei geht es nicht darum, in einem Schöpfer eine Erklärung für das Unerklärbare zu suchen. Es geht einfach darum, anzuerkennen, dass der Zufall keine zufriedenstellende Antwort auf die Frage ist, wie das Leben in all seinen vielfältigen Formen entstehen konnte. Auch können die Gesetzmäßigkeiten in der Natur allein nicht erklären, wie die komplexen Strukturen von lebenden Organismen mitsamt ihren komplizierten Bauplänen entstanden sein könnten.

Daher gab und gibt es viele Wissenschaftler, die ihre Überzeugung zum Ausdruck gebracht haben, dass es einen Gott gibt. Sie sehen also in der Wissenschaft einerseits und dem Glauben an Gott andererseits keinen Widerspruch.

LG Philipp

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lustige frage..............*g*

religionen = glauben wollen = NICHT wissen wollen

wissenschaften = erst glauben = dann forschen = dann wissen

der unterschied bei beiden ist, dass die wissenschaft wissen schaft, denn sie hinterfragt alles und glaubt es nicht nur stumpfsinnig, während die gläubigen alle an ihre märchen glauben und jeden, der diese märchen in gefahr bringt, bestraft.......... denn gläubige wollen die schönen märchen von auferstehung, widergeburt und unsterblichkeit in verbindung mit einem paradies als lebenssinn glauben, denn sie wollen nicht hinnehmen, dass nach dem körperlichen tod nichts mehr kommt.............:)

die wissenschaft hat schon längst bewiesen, dass es keine märchenfiguren gibt und die letzte glaubens-bastion wird dann fallen, wenn großprojekte wie CERN endlich den beweis erbringen, dass auch ein universum OHNE märchenfiguren entstehen kann..........

im übrigen kann sich jeder gläubige selbst schlau machen und muss dafür nur die geschichte der religionen bis zu den anfängen mal zurück verfolgen, denn dann wird er mit schrecken feststellen, dass nicht gott den menschen, sondern der mensch sich selbst alle märchenfiguren erschaffen hat........und der hauptgrund war die unkenntnis über die naturgewalten, die heute schon längst erklärt sind............. nur glauben wollen die gläubigen immer noch.........an schöne märchen, die sie sich selbst erschaffen haben........:)

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laut der wissenschaft ist gott nur eine von vielen möglichkeiten... und es gibt wohl nicht zuwenige wissenschaftler die gottesfürchtig sind... die meisten lehnen wohl nur das prinzip einer kirche ab... was sich für mich als nicht wissenschaftler relativ schnell als logisch erschließt, wenn man davon ausgeht, dass sämtliche religösen schriften von menschen verfasst wurden (edit: und die verfasser vllt von allzu menschlichen trieben wie der gier nach macht geleitet wurden)

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Ein Göttliches wesen wird vermutlich nicht Existieren. Das Problem ist, man die die Nichtexistenz nicht beweisen.

Würde man allerdings die existenz von Gott beweisen, würde das dazu führen, das Gott seine göttlichen eigenschaften verliert und sich in reiner Logik auflöst.

Glauben ist für viele Menschen eine stütze, aber man sollte es nicht überteiben mit dem Glauben.

Die Wissenschaft hingegen ist zum allergößten Teil beweisbar und sehr gut verstanden.

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Kommentar von 0TomKlaar0
22.10.2016, 23:13

Es gibt keine Absolute Wahrheit sondern nur eine "An Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit!".

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Kommentar von mindlessbreit
22.10.2016, 23:25

das liegt nen bissl daran wie man gott definiert und was du als wesen bezeichnest... wenn man eine formel findet die alles beschreibt, dann ist die zugrundeliegende logik oder tatsache göttlich oder gottgleich

da diese letztlich mit gott als unabdingbare logik gleichzusetzen ist, wäre die formel gottgleich nur die ganzen formalitäten wie genesis etc müssten angepasst werden 

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Glaube und Wissenschaft müssen sich nicht immer ausschließen. Du kannst Dich mit der Meinung der Kirche zur Wissenschaft beschäftigen (einfach im Internet danach suchen.)

Ich glaube an Gott. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

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Du kannst beiden nicht glauben, weil keiner von ihnen dir die Wahrheit sagt, nicht einmal ein wenig, damit du dich selbst zurecht findest.

Du musst in dir selbst hineinhorchen, was stimmig ist oder nicht.

Um dich von deiner Wahrheit wegzubringen, tuen beide dasselbe: Dich von dir selbst wegzubringen und dort draussen nach der Wahrheit zu suchen.

DIe Wahrheit bist du selbst, aber das sagt dir keiner. Dort draussen findest du nur grosses Hollywood Drama, damit du nicht in dir selbst nach der Wahrheit suchst.

Es gibt alles was wir wollen und dazu gehoert die Wissenschaft genauso wie die Religionen. Alles pure Ablenkung. Der Tenor lautet: Wir wissen noch nichts, aber morgen bestimmt und das wird ewig weiter so gehen.

Keine Antworten auf die alles entscheidene Fragen: Wer bist Du, wer sind wir, woher sind wir gekommen, wo werden wir hingehen, was soll das eigentlich alles?

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