Was für Erfahrungen habt ihr mit Adventisten gemacht... Eher gute oder eher nicht so gute... Sind die nicht sehr streng vom Glauben her oder würdet ihr abraten?

11 Antworten

Hallo,

überleg mal, du würdest in Deiner Frage das Wort "Adventisten" gegen "katholische Kirche" austauschen. Was würdest Du da für Antworten bekommen?  Ähnlich ist es doch auch mit den Adventisten oder jeder anderen Glaubensgemeinschaft.  Du würst von guten wie von schlechten Erfahrungen hören.

Nun die Adventisten lieben Jesus, und die Bibel. Sie halten den Sabbat und freuen sich über jeden, der zu Ihnen kommt und auch Jesus liebt oder kennen lernen möchte. Wenn für dich das beachten des Wortes Gottes streng bedeutet, dann sind sie streng. Aber wie alle anderen Nachfolger Jesu, wissen sie hoffentlich, dass keiner perfekt und sündlos ist. Wenn du also auf eine Gemeinde stößt, die jemanden ablehnen der seine Schwächen hat, dann solltest du die Finger davon lassen oder gerade dann erst dort hingehen und denen "die Köpfe waschen".

Gruß

Wir (meine Familie) haben zumindest mit einer Person der Siebentags-Adventisten sehr gute Erfahrung gemacht. Eine Kindergärtnerin unseres Sohnes gehörte dieser Religionsgemeinschaft an. Diese Frau war eine hervorragende Pädagogin. Unser Sohn mochte sie sehr und denkt heute (nach 25 Jahren) noch immer gerne an diese, seine Lieblingskindergärtnerin zurück. Auch wir anderen mochten diese Frau in ihrer ganzen Art sehr. Natürlich kann man nicht automatisch auf alle Mitglieder dieser Gemeinschaft schließen.

Gute Erfahrung: waren spontan bereit, mit mir zu beten. Das heißt, sie erkannten an, dass wir zu demselben Gott unterwegs sind.

Ansonsten liegt mir keine strenge Glaubensgemeinschaft, ich bin innerhalb der katholischen Kirche sehr liberal, fühle mich in meiner kath. Gemeinde (und der ev. Geschwistergemeinde) zu Hause und werde nicht wegen abweichender Glaubensmeinungen diskriminiert. Das kann man empfehlen.

Eindeutig: Na - ja!

Ich (kath.) habe einige Adventisten (STA) in meiner Umgebung. Generell kann und will ich nichts Schlechtes über sie sagen. Sind halt auch nur Menschen und kochen mit Wasser.

Streng sind sie schon!

Die Bibel ist bei ihnen das Höchste überhaupt. Das geht soweit, dass sie (gelegentlich) über dem Buchstaben den Sinn aus den Augen verloren zu haben scheinen.

Sie sagen zum Beispiel von sich, dass sie die wahren Gläubigen seien (und andere nicht), weil sie die GEBOTE HALTEN. Na schön, denkt sich der kleine Mann, das tut doch bald einer. Gefehlt:

Gebote verstehen sie im Sinne des englischen „commandments“ (die STA kommen ja aus den USA).

Ob jemand gläubig ist, lässt sich ihrer Meinung nach listenmäßig mit den 10 Geboten abhaken.

Und das Sabbatgebot ist als solches einzuhalten, Sie feiern am Samstag Gottesdienst und Ruhetag. Ein Adventist hats im Arbeitsleben schwer, weil arbeiten am Sabbat - Fehlanzeige.

Sie essen kein Schweinefleisch, rauchen nicht, enthalten sich des Alkohols, legen überhaupt auf Gesundheitsthemen großen Wert, …

Angenehm fällt mir bei ihnen auf, dass sie keine großen Hierarchien haben, sie sind also nicht klerikal. Oft steht irgendwer aus der Gemeinde auf, geht nach vor und hält eine kleine Predigt, Vorstellung oder so. Auch (no na) sind sie in der Exegese recht bewandert. Diejenigen, mit denen ich Kontakt hatte, waren auch in einem Streitgespräch fair und meinen Ansichten gegenüber nicht generell ablehnend. Trotzdem tun sie sich mit Ökumene schwer - klar, wenn man selber die Wahrheit hat und die anderen nicht …

Von den in Amerika grassierenden Ansichten des Kreationismus (die Erde wurde von Gott genauso geschaffen, wie’s in der Bibel steht - Punkt) sind sie schon angetan, Evolution ist pfui.

Allgemein und überhaupt möchte ich anmerken, dass es bei einer Glaubensentscheidung schon anders zugehen sollte als bei der Entscheidung für ein bestimmtes Fruchtjoghurt im Supermarkt.

Dass sie den Sabbat halten ist nicht richtig, denn durch Jesus ist etwas neues gekommen. Die Gesetze und Satzungen, die im alten Testament für die Juden galten, gelten für uns deshalb nicht mehr. Für uns gilt:

Jesus aber sprach zu ihm: "Du sollst lieben Gott, deinen HERRN, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte." Dies ist das vornehmste und größte Gebot. Das andere aber ist ihm gleich: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."   Matt.22, 37-39

Wichtig ist auch, ein neues Leben mit Christus, ein sündenfreies Leben, nach der Reue und Buße der Sünden, die man in seinem Leben getan hat, denn das verlangt die Bibel, Gottes Wort von uns. Hier dazu einige Bibelstellen:

1. Joh 3, 3-10

Hebräer 3, 12-14

Heb

räer

 

6, 4-8

2. Petrus 2, 20-22

Jakobus 5, 19-20

Matthäus 18, 17

Apg. 1,25

2 Timotheus 4,10

1 Timotheus 1, 18-20

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Und Jesus hat damit das jüdische Glaubensbekenntnis, das Schema Israel, zitiert.

Nichts Neues also!

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