Was fasziniert euch an eurem Beruf?

24 Antworten

Studiert habe ich Sprachen, aber in dem Bereich hat man beruflich quasi keine Möglichkeiten. Ich bin dann als Quereinsteiger in eine andere Branche geraten: Ich arbeite als Anwaltssekretärin. 

Erst war das nur eine Notlösung, aber mittlerweile bin ich da sehr zufrieden mit. Faszinierend finde ich diesen Job nicht gerade, aber er macht meistens Spaß. Ich arbeite in einer kleinen Kanzlei mit nur 8 Anwälten, wo das Arbeitsklima sehr angenehm ist, das ist mir sehr wichtig. Die Aufgaben sind recht abwechslungsreich und mir gefällt, daß man sowohl so simple Dinge wie Kaffee kochen oder Kopieren macht als auch z.B. komplexe Dokumente erstellt und sorgfältig und genau beim Schreiben von Texten arbeiten muß. Da wir international ausgerichtet sind, habe ich auch genug mit  Fremdsprachen zu tun. 

Generell paßt die Arbeit hier gut zu meiner Persönlichkeit. Ich kann hier auf der einen Seite sehr eigenverantwortlich arbeiten und mir vieles selber einteilen, auf der anderen Seite habe ich aber auch klare Aufgaben, ich muß selbst keine wichtigen Entscheidungen treffen. Da ich auch ein eher zurückgenommener Mensch bin, arbeite ich gerne im Hintergrund und unterstütze den Anwalt, damit er seine eigene Arbeit bestmöglich erledigen kann. Zudem mag ich es, in ein ruhiges Büro zu kommen, wo ich zwar auch mit Menschen zu tun habe (ich sitze am Empfang), aber eben nicht ständig Durchgangsverkehr herrscht. 

Die Bezahlung ist natürlich in der Branche auch nicht schlecht. 

Ich habe den größten Teil meines beruflichen Lebens bei der Deutschen Post AG verbracht. Habe dort gelernt als Fachkraft für Brief und Frachtverkehr, also in der Zustellung für Briefe, dann noch mein Postkaufmann direkt dran gehängt, also am Schalter gelernt. Habe dann einige Zeit in der Zustellung gearbeitet, wurde dann aber relativ schnell in die Verwaltung berufen und war dann dort einige Jahre beschäftigt. Mir wurde dann die Leitung einer Niederlassung für den Sektor Brief angeboten, also die Leitung eines kompletten Zentrums in NRW. Habe diese dann angenommen und auch hier lange gearbeitet, jedoch sind dann intern Dinge geschehen, die mich überlegen haben lassen, ob dieser Job doch der richtige für mich ist. 

Bin dann dort mit einer stolzen Abfindung ausgeschieden und habe mich mit einem Geschäftspartner selbstständig gemacht. Nun seit einiger Zeit im Vertrieb von Textilien tätig und die Belieferung von Großkunden, zudem Groß-Händler auf Amazon und Ebay. Einmal im Monat fahre ich mit Freunden an die Türkische Grenze mit 1-10 Tonnen Textilien, die ich nicht in den Handel bringe, da sie dafür nicht geeignet sind, und spende sie dort persönlich vor Ort in Flüchtlingslagern den armen Menschen.

Nebenbei mache ich ein Studium/Ausbildung zum Psychologische/r Berater/in / Personal Coach und habe ein abgeschlossenes Studium/Ausbildung als Suchtberater.

Ich hoffe ich konnte helfen und meine Antwort war hilfreich.

Wissensdurst84

Moin,

ich habe ursprünglich Kaufmann für Bürokommunikation gelernt - soll jetzt wohl anders heißen :-)

Das war mir aber zu blöde, also machte ich nochmal eine zweite Ausbildung zum Heilerziehungspfleger. Momentan arbeite ich in einer Einrichtung für Menschen mit Autismus und Prader-Willi-Syndrom.

In diesem Bereich ist eigentlich kein Tag wie der andere und es gibt immer wieder neue Situationen die man meistern muss, die man mit den Bewohnern zusammen erlebt und wo es jede Menge zu lachen gibt.

Seit einigen Jahren arbeite ich aber im Nachtdienst (hier in der gleichen Einrichtung). Sicherlich fährt man ruhiger, langweilig wird es aber trotzdem nie. Sei es durch nächtliche Spaziergänge von Bewohnern oder durch div. Polizei-Einsätze wenn wieder irgendwelche Kasperköppe einbrechen wollen :-)

ich bin fachinformatiker im gebiet anwendungsentwicklung - mach aber mittlerweile mehr systemintegration.

neben einigen "langweiligen" standard-tätigkeiten gibts auch viele interessante. faszinierend find ich wie man probleme allein durch logisches denken lösen kann. also manchmal komplexe aufgaben in kleinste schritte zu zerlegen um dann des eigentliche problem zu beheben. egal ob jetzt wirklich in der behebung von externen fehlern oder auch beim erstellen komplett neuer software.

Ich bin selbständig in der MPU Branche

Ich berate und vorbereite die Probanten auf die Prüfung vor. Was mich meistens an meiner Arbeit fasziniert ist, das es bei vielen wirklich Klick macht.

Sie merken, das es falsch ist Straftaten etc. getan zu haben. Klar, gibt es Leute bei mir, wo ich mir selbst wünsche ihm eine Kopfnuss verpassen zu dürfen, da er wirklich schlimme Dinge getan hat. Aber nach meiner Beratung, sind sie definitiv anders und sehen ihre Fehler ein.

lg sole03

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