Was bringt ein gutes Abitur?

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11 Antworten

Wenn du mit dem Schnitt zum Studiengang zugelassen wirst, hast du erstmal prinzipiell recht.

Nachdem Studium wird dich keiner mehr anch deinem Abischnitt fragen.

Dennoch halte ich es für Vorteilhaftt mit einem guten Abi ins Studium zu gehen. Ein Studium ist im Regelfall umfangreicher und es wird mehr Eigenständigkeit verlangt.

Ein guter Abischnitt kann einem hier durchaus Selbstbewusstsein geben, da man schonmal gezeigt hat dass man entsprechend Leistung erbringen kann und sich auch größere Mengen an Stoff aneignen kann.

Dies konnte jemand mit einem mittelmäßigen/unterdurchschnittlichen Abi nicht so stark unter Beweis stellen.

Für ein Mathe Studium (aber auch für die meisten anderen Studiengänge) sollte man im übrigen gewisse Voirkenntnisse mitbringen. Bei jemanden der eine 1 in Mathe hat, kann man sicherlich eher davon ausgehen, dass er mathematische Zusammenhänge erkennt und anwenden kann, als bei jemanden der "nur" mit einer 4 in Mathe abschließt.

Auch können sich Zukunftspläne ändern. Nicht wenige merken, dass ihnen dass Studium nicht zusagt. Mit einem guten Abi hat man dann injedemfall mehr Optionen offen.

Das ist nur der Notfallplan der meisten, ein gutes Abi zu schaffen, falls man am Studium scheitert und sich doch um eine Lehrstelle bewerben muss. In solch einem Fall wird in jedem Fall auf die Noten gesehen. Nach einem guten Uniabschluss fragt jedoch keiner mehr danach. Zumindest ist es nicht die Regel dann nochmal auf die Abiturnoten einzugehen.

wenn du mit 1,0 ein Jura Studium abschließt kannste Staatsanwalt oder Richter werden dann haste im Monat 6000 Netto auf der Hand

Es geht ums Abitur und nicht um das Staatsexamen, Bachelor, etc.

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Es ist eine gute Ausgangsposition und verschafft Dir bei allem, was du weiterhin machst, eine gute Grundlage.

Es ist ein Türöffner für so manche Sache, die Du ohne gutes Abi-Zeugnis erst gar nicht angeboten bekommen hättest. Du bist die erste Wahl, wenn es um besondere Förderung o. ä. geht.

Es erzeugt Aufmerksamkeit, es wirkt also indirekt auf Deine weiteren Ergebnisse.

Ich kenne Dozenten an der Uni, die mit 40 Jahren noch ihr Einserabitur auf der Homepage angeben. Bei der BASF und bei Bayer müssen auch 17jährige Naturwissenschaftler mit Dr-Titel ihren Abischnitt angeben.

In manchen Branchen ist das Abi irgendwann egal, wenn dann man Berufserfahrung vorhanden ist. In anderen Gebieten wiederum ist es gerade beim Einstieg in den Job noch mal relevant.

Gerade bei Mathe wollen viele gern an die Hochschule. Professuren werden über Kontakte vergeben, die meisten Dozenten sind Stipendiaten (Hochschulstiftung) und kennen sich darüber über Umwege.

Top-Abi --> Stipendium.

Ich würde sagen, das Abi ist keinesfalls immer irrelevant, streng dich an.

Mathematik ist vermutlich auch in Bonn wie üblich zulassungsfrei. Dann wird in Deinem Leben Deine Abiturnote bedeutungsloser sein als Deine Schuhgröße.

aber wenn du es drauf hast, dann mach dein abi mit 1,0, das ist auf jeden fall ein vorteil den anderen gegenüber. und du kannst dir aussuchen, was du studieren möchtest

Für ein Mathestudium brauchst eigentlich nur ein bestandenes Abitur. Nach dem Motto, dabei sein ist alles.

Wenn du dein Bachelor Zeugnis hast nicht mehr, vorher bei Praktika, Nebenjobs und Co allerdings schon. 

nicht unbedingt aber es gibt auch firmen die wollen alle zeignisse sehen...

entscheidend ist eigentlich nur - wie du deinen master machst

nö. Da hast du wohl recht !

Wenn du etwas NC- freies studieren möchtest, ---> kein Problem ;-)

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