Was braucht man für Hobbys wenn man Verkäuferin als Beruf haben möchte?

13 Antworten

Idealerweise sollten sich persönliche Interessen und Berufswahl in irgend einer Form decken. Es macht ja keinen Sinn, einen Job auszuüben, der einen total langweilt, bzw. mit dem man sich gar nicht identifizieren kann.

Als drastisches Beispiel könnte man hier den Veganer nennen, der als Metzger arbeitet.

Das heißt aber nicht, dass man für den Beruf gleich ein passendes Hobby braucht. Das eine hat in der Regel mit dem anderen wenig zu tun.

Mein Hobby ist beispielsweise Fußball und Musik. Mein Berufsalltag hat damit überhaupt nichts zu tun. Ich bin in der Immobilienbranche tätig, da mich Immobilien im weitesten Sinne interessieren. Mein Hobby ist das aber nicht.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn Du einen Beruf ausüben willst, dann "brauchst" Du hierfür überhaupt kein Hobby.

Willst Du im Einzelhandel als Verkäufer arbeiten willst, wäre es sinnvoll, wenn Du einfach daran Spaß hast, von Kunden umgeben zu sein und diese ggfs. zu beraten.

Woher ich das weiß:Beruf – Langjährige Tätigkeit als Ausbilder

Hobby sind gerade das, was die Arbeit nicht ist.

Mit der Arbeit verdiene ich meinen Lebensunterhalt und habe idealerweise Spaß dabei.

Mit dem Hobby habe ich Spaß, weil es etwas ist, das ich gern tue: Sport, Tanzen, Stricken, Paragliden, Kochen, Wrestling oder Fußballspielen.

Manche Glückspilze schaffen es, ihr Hobby zum Beruf zu machen. Die meisten haben als Hobby etwas, was gar nichts mit dem Beruf zu tun hat.

Wenn ein Elektromechaniker Geige spielt, dann, weil ihm das in seiner Freizeit Freude bereitet. Genausogut kann eine Verkäuferin bouldern gehen.

Da hier immer wieder danach gefragt wird, welches Hobby man für welchen Beruf angeben sollte, frage ich mich, wer so einen verdrehten Blödsinn verbreitet. Die Lehrer, die ohnehin oftmals keine Ahnung von Bewerbungsverfahren der heutigen Zeit haben, oder wer?

Grundsätzlich kann und sollte man nur Hobbys im Lebenslauf angeben, die man tatsächlich und regelmäßig ausübt. Alles andere nennt man Interessen.

Wenn ich also beispielsweise regelmäßig im Verein Tischtennis spiele, so ist das mein Hobby, es macht einen Teil meiner Persönlichkeit aus, unabhängig davon, ob ich mich als MFA oder Verkäuferin bewerbe. Ich kündige deshalb ja nicht die Mitgliedschaft im Verein und werde nun "Couchpotato", wenn du verstehst, was ich meine.

Personaler interessieren sich für Hobbys bei jungen Leuten, weil sie mehr über ihre Persönlichkeit aussagen als Schulzeugnisse und nutzen die Frage danach auch dafür, eine für den jungen und aufgeregten Bewerber entspanntere Gesprächsatmosphäre zu schaffen.

Wenn man allerdings keine Hobbys, sondern allenfalls Interessen hat, z.B. Fussball gucken statt Fussball zu spielen, so braucht man auch kein Hobby erfinden. Das merken Personaler sehr schnell.

Auch das oft rezitierte statement: " Hobbys müssen berufsrelevant sein" ist schlichtweg falsch, wird aber immer wieder unreflektiert nachgeplappert und verbreitet. Denn die Interessen sollten zum Beruf passen, nicht zwangsweise die Hobbys.

Ein Hobby aus dem Bereich Mannschaftssport zeigt eher, dass man mitunter teamfähig und sportlich ist, und das kann man in jedem Beruf gebrauchen...

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Bei mir haben das meine Lehrer gesagt das dies so sein muss. Lieder Habe ich dies dann auch ernst genommen und habe dann in einem Buchladen gearbeitet. Wo ich aber auch sagen muss das mir dieses auch gefallen hat. Aber dann kam ich halt auf die Idee das ich gerne mal ein Praktikum bei bei einem Einzehandel machen wurde und dann hieß es aber das ich dann auch solche Hobbys haben müsste. Weswegen ich hier dann auch nachgefragt habe. Aber ich habe dann hier Antworten bekommen die sehr Hilfreich waren so wie diese.

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manche sagen man braucht bzw muss zu seinem Traumberuf auch die Hobbys haben,

Muss man nicht. Es mag zwar schön sein, wenn man sein Hobby zum Beruf machen kann, aber in der Regel ist es nicht so.

Du brauchst kein bestimmtes Hobby um einen Beruf auszuüben.

Wenn sich junge Menschen über die Berufswahl Gedanken machen rät man oft dazu etwas zu machen, wo bereits Interesse besteht und in diese Richtung einen Beruf zu suchen. Es muss aber nicht zwingend sein, dass der angestrebte Beruf zu den Freizeitaktivitäten passt.

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