warumm muss man sich vor dem gebet waschen?

9 Antworten

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Zu jedem Treffen gehst Du hin, machst dich so schick wie möglich. Gesicht waschen, Zähen putzen, Kleigung wechseln, alles um ja nicht zu stinken. Und zum Treffen mit Deinem Schöpfer willst Du einfach so hin???

Unser Schöpfer ist am meisten WERT, mit nochmehr Respekt entgegen zu treten.   Sauberkeit kommt vom IMAN!   Mit Wasser machen wir uns rein von materiellen Dreck, von innerlichen reinigt uns das GEBET.

 

Die rituelle Waschung

Sobald wir den Gebetsruf gehört haben, bereiten wir uns auf das Gebet vor. Dass man sich vor dem Gebet waschen muss, wisst ihr ja bestimmt schon. Das fängt ja schon auf der Toilette an. Dann, bevor wir mit der rituellen Waschung beginnen, denken wir daran, wie wichtig doch die Sauberkeit für uns Menschen ist. Wenn man sich nicht wäscht, kann man ja leicht krank werden. Außerdem wäre es uns sicher auch unangenehm, wenn wir neben jemandem beten müssten, der nicht sauber ist. Im Gebet stehen wir doch vor Dem, der alles erschaffen hat, vor unserem Schöpfer. Und wenn wir eine wichtige Verabredung haben, ist es doch klar, dass wir uns vorher auch waschen und saubere Kleidung anziehen, oder? Wir nehmen uns also vor, uns richtig zu waschen.

Zuerst waschen wir uns also dreimal die Hände, und wir achten darauf, dass wir den Wasserhahn nicht zu stark aufgedreht haben. Das wäre ja Verschwendung.

Dann spülen wir uns dreimal den Mund aus. Dazu nehmen wir mit der rechten Hand Wasser in den Mund und fahren dabei mit dem Zeigefinger auch über die Zähne. (Wenn du deine Zahnbürste griffbereit hast, schadet es sicher auch nicht, wenn du dir gleich die Zähne putzt).

Nun schnäuzen wir dreimal die Nase aus, und zwar indem wir mit der rechten Hand Wasser aufnehmen, dieses mit der Nase ein Wenig einziehen - vorsicht, nicht zu fest - und es dann unter Zuhilfenahme der linken Hand ausschneuzen.

Dann waschen wir uns dreimal das Gesicht. Dabei achten wir darauf, dass das ganze Gesicht nass wird, von oben, wo die Haare anfangen, bis herunter zum Kinn.

Schließlich waschen wir unsere Arme, von den Fingerspitzen bis zu den Ellbogen, und zwar wieder dreimal. Dabei beginnen wir mit dem rechten Arm, und wenn wir mit dem fertig sind, waschen wir den linken. Dann streichen wir uns noch mit feuchten Händen über die Haare, waschen uns die Ohren und streichen mit den feuchten Fingern über den Nacken.

Zum Schluss waschen wir uns die Füße, und zwar zuerst den rechten und dann den linken. Dabei reinigen wir uns besonders auch zwischen den Zehen und hinterm Knöchel.

Wenn wir das alles gewissenhaft gemacht haben, dann sind wir damit bestens auf unser Gebet vorbereitet.

Eine Überlieferung von Al-Buchari und Muslim wird Wudu folgendermaßen durchgeführt: " Der dritte Khalif, Uthman Ibnu 'Affan, wusch seine Hände dreimal, dann sein Gesicht dreimal, danach wusch er seine rechte Hand und seinen Arm dreimal bis zum Ellenbogen, dann die linke Hand und den linken Arm bis zum Ellenbogen und strich über seinen Kopf. Zum Schluss wusch er seinen rechten Fuß dreimal bis zu den Knöcheln, dann seinen linken und sagte: " Ich habe den Propheten bei der Gebetswaschung zugesehen und er hat sie genauso durchgeführt, wie ich es soeben tat und gesagt: "Jeder der seine Gebetswaschung auf diese Weise durchführt und dann zwei Rak'a (Gebetseinheiten) betet, in denen er sich nur Allah widmet, dem werden seine vergangenen Sünden vergeben. "

Nu'aim Al-Mughmir berichtete:

”Ich stieg mit Abu Huraira auf das Dach der Moschee; er beendete dort seinen Wudhu und sagte anschließend: Ich hörte den Propheten, Allāhs Segen und Friede auf ihm, sagen: Die Angehörigen meiner Umma werden am Tage der Auferstehung aufgerufen, und sie werden mit einem Mal auf der Stirn und einem Reifen am Fußgelenk - als Spuren des Wudhu - erscheinen. Wer von euch dann die Dauer seiner Niederwerfung (arab.: Sudschud) verlängern kann, der soll es tun.“ (Buchari, Nr. 136)  

beste Antwort überhaupt hier gibts Mascha.Allah:-))

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@manal89

Warum haben eigentlich so viele gläubige Menschen eine Affinität zum "laut-seien"? Sei es von kanzeln zu rufen, oder in Foren fett zu schreiben?

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@varsinbirsin

sie meinte bestimmt meine schreiberei..es egal..die Inhalt ist doch besser für mich..diese menschen schwester sind so flächig Subhanallah

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@manal89

ich schreibe auch mal FETT, aber muss es als laut gedeutet werden? Warum kann man es nicht als, deutlich machen, wichtiges hervorheben sehen?

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@varsinbirsin

 

danke yxasqw

Das hab ich auch fett geschrieben, dass kannst Du als Freude deuten  pRiot. Also nicht laut.

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Sorry, wenn ich nochmal antworte, aber genau darum gehts mir ja:

Diese Frage solltest du dir stellen und nicht darauf hoffen, das jemand sich etwas scheinbar hochtrabendes ausdenkt. ich frage also dich: Wenn es einen guten Gott gibt, nimmt er dann Menschen mit gut gewaschenen Füßen ernster als die mit dreckigen Füßen? Ist das ein kriterium für einen allwissenden, verständnisvollen, gütigen Gott, ob die Füße sauber sind? Oder ist es wahrscheinlicher, dass sich menschen diese Regel ausgedacht haben, und sie eigentlich garnicht von Gott kommt? Ich behaupte nicht, ich wüsste, ob es einen Gott gibt, oder nicht, (So wie ein rabbie, ein priester oder ein Mullah), aber ich bin davon überzeugt, dass es ihm egal wäre, in welcher Art ein Mensch zu ihm spricht und wie ehrlich seine Absichten sind, und nicht wie dreckig seine Füße sind.

 

Was wichtig ist, dass du dich das alles selbst fragst und nicht auf Antworten wartest. Das ist mein Rat.

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Und bevor du solche Antworten von dir gibst, lass einfach jedem seinen Glauben und behalt den Rest für dich. 

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