Warum will der neue Arbeitgeber einen neuen Arbeitsvertrag?

6 Antworten

Dein Arbeitgeber wird versuchen, dich zu überreden/zu drängen den neuen Arbeitsvertrag zu unterschreiben und dir die Sache irgendwie schmackhaft zu machen. Er wird dir "all seine Vorteile " präsentieren. Warum sollte ein Arbeitgeber dir einen neuen Arbeitsvertrag anbieten, in dem nur Vorteile für dich als Arbeitnehmer sind? Das wäre total unwirtschaftlich! Es ist definitiv nur zum Vorteil deines Arbeitgebers. Er werden ein zwei Sachen drinstehen haben, die sich evt. für dich auszahlen. Aber Vorsicht! Auf lange Frist gesehen, oder in einzelnen Klauseln, weniger Bezahlung bei Krankheit oder Urlaub,oder weniger Urlaubstage ... Laß die Finger davon, das ist mein Rat. Sag deinem Arbeitgeber einmal mit fester Stimme, das du diesen Vertrag nicht unterschreiben wirst. Er muß die Konsequenz spüren, wenn du das sagst. Dann gibt er Ruhe.

Aus meiner Sicht: Grundsätzlich wird hier versucht, ein Versäumnis (von vor zwei Jahren) nachzuholen. Man versetze sich auch mal in den neuen Eigentümer...

Dass er sogar das Recht hat, in dieser Situation neue Verträge abzuschließen, unterstelle ich jetzt erst einmal. Denn: Würde man bereits hiergegen vorgehen, würde man letztendlich den damaligen (ordnungsgemäßen) Betriebsübergang in Frage stellen. Das klammere ich bei meinen folgenden Ausführungen einmal aus.

Wenn ein neuer Vertrag gezeichnet werden soll, dann müste er (außer dem neuen Eigentümer) m.E. insofern identisch sein, als dass insbesondere die Aufgabengebiete, der Arbeitsort, die Arbeitszeit, die Kündigungsfristen usw. unverändert bleiben. In einer Präambel müsste stehen, wie alles zu Stande kam bzw. warum der neue Vertrag geschlossen wird. Zusätzlich muss darin stehen, dass die erworbenen Anwartschaften (z.B. zeit der Betriebszugehörigkeit, ggf. Ansprüche aus einer betrieblichen Altersversorgung, Urlaubsansprüche usw.) vom ursprünglichen Vertragsbeginn an ohne Einschränkung übernommen werden.

Wenn nun alle diese Punkte berücksichtigt sind (auf jeden Fall müssen die beiden Verträge im wahrsten Sinne des Wortes nebeneinander gelegt werden), ist gegen eine Unterzeichnung eines neuen Vertrages m.E. nichts einzuwenden. Gruß Nightstick

Ich bin ganz Ihrer Meinung.

Ein neuer Vertrag könnte Nachteile haben.

Man kann natürlich einen Arbeitsvertrag prüfen lassen.

Sie können ja mal einen Vertrag zur zür Überprüfung anfordern.

Arbeitgeber kündigt unterschriebenen Arbeitsvertrag noch vor ich anfange zu arbeiten?

Ich habe vor einem Monat ein Vorstellungsgespräch gehabt mit erfolgreichen Ergebniss. Am nächsten Tag habe ich auch bei meinem jetzigen Arbeitgeber, mit gutem Grund und gutem gewissen gekündigt . Jetzt ca. eine Woche vor Arbeitsbeginn hat mich der neue Arbeitgeber informiert das er eine bessere Arbeitskraft gefunden hat und dass er mich unter einem neuen Arbeitsvertrag einstellen möchte, natürlich auch weniger Geld. Meine Frage ist ob der neue Arbeitgeber das Recht hat das zu machen? Kann man bei sowas entschädigt werden?

...zur Frage

Arbeitgeber erlaubt sich zu viel?

Guten Tag,

Seit längerer Zeit haben einige meiner Kollegen und ich immer häufiger Probleme mit unserem gemeinsamen Arbeitbeitgeber. Bezüglich mehrerer Punkte, welche ich nacheinander ausführlich auflisten werde, würden wir uns gerne erst einmal eine Meinung einholen, bevor wir evtl. den Schritt zum Arbeitsgericht nehmen.

Punkt Nr. 1.

Betriebsratsgründung: Diese hat unser Arbeitsgeber im Arbeitsvertrag verboten/untersagt. Ist diese Klausel im Arbeitsvertrag gültig? Ist eine Kündigung eines Mitarbeiters, welcher eine Betriebsratswahl (erstmalige) ins Leben ruft, rechtens und legitim? Oder handelt der Arbeitgeber dann rechtswidrig?

Punkt Nr. 2.

Stundenabzüge/Sanktionen: Unser Arbeitgeber zieht, bei Verstößen gegen den von Ihm aufgestellten "Maßnahmekatalog", seinen Mitarbeitern Stunden vom geleisteten Dienst ab.

Als Beispiel: Wir haben eine Arbeitszeit von 12 Stunden pro Schicht (Sicherheitsgewerbe). Hat ein Mitarbeiter nun zum Beispiel die vorgeschriebene Kleiderordnung nicht vollständig, sieht der Maßnahmekatalog vor, dass ihm 6 Stunden seines Dienstes nicht vergütet, also abgezogen werden.

Ist dies rechtens?

Punkt Nr. 3.

Lohn nicht zahlen: Diesen Fall haben wir momentan aktuell. Für unsere Arbeit verlangt der Arbeitgeber jährlich ein erweitertes Führungszeugnis (FZ). Ist das aktuelle FZ nun "veraltet" verlangt der Arbeitgeber die Beantragung eines neuen FZ, wofür er ein entsprechendes Schreiben für die Beantragung an den ArbeitNEHMER übermittelt. Wird dieses neue FZ, trotz Beantragung und einreichen der Quittung über die Beantragung und Bezahlung der zuständigen Behörde beim Arbeitgeber, nicht bis zur nächsten Lohnzahlung bei der Firma eingereicht, sperrt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer den Lohn und lässt die im Arbeitsvertrag festgesetzte Lohnzahlung aus. Lohn bekommt der Arbeitgeber erst mit einreichen des FZ beim Arbeitgeber. Meines Wissens nach ist das rechtwidrig. Ein Mitarbeiter musste, da nach der ersten Beantragung kein FZ bei ihm einging, sein FZ zweimal beantragen. Hier bitte beachten, bis zum Erhalt des FZ können zwei Wochen vertreichen.

Es wäre nett, wenn Sie mir jeden der Punkte bestätigen oder widerlegen könnten. Gerne mit Paragraphen oder was es sonst so gibt.

...zur Frage

Frage über einen Arbeitsvertrag

Ich bin Berufstätig, ich habe einen neuen Arbeitsvertrag von neuer Firma bekommen. Die neue Firma hat zwei Geschäftsführer, der neue Vertrag ist nur von einem unterschrieben,da der zweite im Urlaub ist. Ist der Vertrag Rechtsverbindlich? kann ich mein jetziges Arbeitsverhältnis ohne Risiko kündigen, wie werde vom AA unterstütz wenn die neue Firma die Meinung ändert und das Angebot wegen irgendwelcher Grund zurücksieht? Vielen Dank

...zur Frage

Arbeitsverhältnis kommt trotz Arbeitsvertrag nicht zustande?

Hallo! Ich habe mich bei einem Unternehmen beworben, bekam die Stelle zugesagt und einen vom Geschäftsführer unterschriebenen Arbeitsvertrag in doppelter Ausfertigung zugesandt. Ich habe meinerseits unterschrieben, schickte den Vertrag zurück und erhielt eine Eingangsbestätigung. Daraufhin habe ich mein aktuelles Arbeitsverhältnis bei meinem alten Arbeitgeber gekündigt. Nun rief mich mein neuer Arbeitgeber an und teilte mir zu seinem Bedauern mit, dass mein Arbeitsvertrag nicht von der Gesellschafterversammlung bewilligt worden sei, daher käme das Arbeitsverhältnis nun doch nicht zustande. Jetzt bin ich ziemlich sprachlos und ratlos, da ich m.E. einen gültigen Vertrag in den Händen halte. Natürlich will ich jetzt den Job bei dieser Firma nicht mehr antreten, weil das Vertrauensverhältnis schon im Voraus völlig zerrüttet ist, bzw. ich damit rechne, dass ich dann innerhalb kürzester Zeit in der Probezeit gekündigt werde. Ich habe leider auch keine Rechtsschutzversicherung...müßte also auch die Anwaltskosten erstmal vorstrecken. Ganz zu schweigen von den ausbleibenden Gehältern und dem fehlenden Arbeitslosengeld, da ich ja selbst gekündigt habe und daher erstmal gesperrt bin. Hat jemand hier Erfahrungen?

...zur Frage

Unbefristes Arbeitsverhältnis?

Hallo,

in meinem neuen Arbeitsvertrag steht nicht explizit drin, dass mein Vertrag unbefristet ist, aber auch nicht das es befristet ist.

Nur das die Kündigungsfrist zwei Monate beträgt.

Muss ein unbefristetes Arbeitsverhältnis explizit im Vertrag stehen?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?