Warum werden Kartoffeln nach der Ernte noch vergast?

4 Antworten

Kartoffeln werden nach der Ernte im Lager mit Chorpropham begast. Dieses Mittel gaukelt der Kartoffel vereinfacht gesagt, Frost vor. Das bewirkt, dass die Knollen weniger schnell keimen, was sie ansonsten altern  und somit vermarkungsunfähig werden lassen würde. 

Die einzige Möglichkeit, den gleichen Effekt ohne “Chemie“  zu erzielen, ist mit einer technischen Kühlung des Lagers. Diese ist jedoch sehr kostenintensiv (Anschaffung und Strom) - Diese Mehrkosten (ca. 3€pro 100kg und Jahr) werden vom Handel aber nicht gezahlt, daher lohnt es sich nicht.

Kartoffeln werden zu Antikeimbehandlung begast. Bei Temperaturen über 6°C schreitet die physiologische Alterung und der Keimprozess zu rasch voran. Die Begasung bewirkt eine dauerhafte Antikeimwirkung

Getreide, Trockenfrüchte, Gemüse und Nüsse werden leicht von kleinen Insekten befallen. Früher wurden diese Lebensmittel durch giftige Gase von Schädlingen befreit. Die Begasung schadete jedoch der Gesundheit derer, die in den Anlagen gearbeitet haben. Andere Gase zur Schädlingsbekämpfung trugen zur Zerstörung der Ozonschicht bei. Deswegen ist die Begasung heute in Europa, den USA und in den meisten anderen Ländern verboten.

Im Falle von Kartoffeln falsch! 

Kartoffeln werden zur Antikeimwirkung begast

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jede begasung mit antikeimwirkung tötet zugleich "lebenskraft" in den kartoffeln, und das ist der wesentliche teil der nahrungsmittel - nicht die kalorien! wenn du biokartoffeln von demeter oder bioland kaufst, kannst du voll vertrauen. schlimm ist, dass in einigen ländern um deutschland herum sogar radioaktive gammastrahlen eingesetzt werden, um gewürze und zwiebeln und teils auch kartoffeln völlig abzutöten.

hier ist eine internetseite, auf der man - weiter unten - sehen kann, dass in europa in vielen ländern lebensmittel bestrahlt werden, in meinen augen eine ganz ganz schlimme angelegenheit!

http://www.lebensmittel.org/lebensm/bestrahl.htm

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