Warum werden Atheisten oft schlecht geredet von gläubigen? Ist es Pflicht an Gott zu glauben oder wie?

17 Antworten

Niemand ist verpflichtet, an irgend etwas zu glauben!

Ich selbst bin seit Jahren bekennender Atheist und wer mich deswegen schlecht reden will - bitte sehr, ich laß' den Kindern die Banane(n)! Aber dann dürfen sich solche "Schlechtredner*innen" bitteschön nicht wundern, wenn ICH den Spieß auch mal umdrehe und diese dann schlechtrede!

atheisten stehen in den meisten fällen eben sehr sehr kritisch gegenüber religionen und es sind nunmal meistens personen die nur den europäischen christlichen glauben kennen und es bei diesem (meiner meinung nach) kalten, elitistischen von schlagzeilen geprägte glauben sehr einfach ist kritik rauszuziehen.

und es macht nur sinn dass gläubige sich in manchen fällen eben in ihrem glauben angegriffen fühlen (genauso andersherum)

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Wenn Menschen gegenseitig keinen Respekt aufbringen, dann reden sich beide Seiten zu gleichen Teilen schlecht und es ist einfach unnötig.
Ich bin agnostisch veranlagt und hab da auch schon oft genug Gegenwind und fehlenden Respekt erlebt :)

Mir egal. Jeder soll glauben was er will, solange er mich nicht nervt oder versucht, zu missionieren.

Und wenn ein Gläubiger meint, dass ich in die Hölle komme (die für mich zwar nicht existiert, aber egal), dann soll es eben so sein. Ich meine, was kümmer es ihn?

LG

Missioniert wirst du durch die Reklame ständig, aber vielleicht ist ja etwas Gutes dran: „Denn die Liebe des Christus drängt uns, da wir von diesem überzeugt sind: Wenn einer für alle gestorben ist, so sind sie alle gestorben; und er ist deshalb für alle gestorben, damit die, welche leben, nicht mehr für sich selbst leben, sondern für den, der für sie gestorben und auferstanden ist.“

‭‭2. Korinther‬ ‭5:14-15‬ ‭SCH2000‬‬ https://bible.com/bible/157/2co.5.14-15.SCH2000

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Viele Gläubige verstehen einfach nicht, wie man ohne Gott und den Glauben an ihn leben kann, weil SIE es nie getan haben. Also muss mit diesen "bedauernswerten Menschen, für die man natürlich trotzdem betet" ja irgendwas nicht stimmen. Ähnliche Gedanken liest man hier oft seitens der missionierenden Fanatiker. Sie outen sich damit als hochgradig intolerant, ignorant und heuchlerisch.

weil SIE es nie getan haben

Ich war Jahre lang Atheist und verstehe echt nicht wie man ohne eine echte lebendige beziehung zu Gott überleben kann.

Nicht ohne Religion oder ohne Glauben, sondern ohne einer echten Beziehung mit Gott.

Und ich weiß noch wie man so überlebt und ich erinnere mich an Tage an denen ich zufrieden war wie es ist, aber jetzt wo ich die Wahrheit erkannt habe ist selbst der beste Tag der Vergangenheit nur ein Lumpen und ich verstehe echt nicht warum Leute sich das antun.

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@Mondmayer

Du verklärst dein Jetzt und redest die Vergangenheit schlecht. Mag ja sein, dass sie für DICH tatsächlich ein Lumpen war, aber das lag dann sowohl an den Umständen, anderen Menschen als auch an DIR SELBST.

Ich TU mir nichts an, indem ich lebe, wie ich eben lebe. Mit genau denselben Worten, die DU benutzt hast, könnte ich fragen, wie man es sich antun kann, an Gott zu glauben und das Elend der Welt als seinen Willen zu akzeptieren. Nur tue ich es nicht, abgesehen von diesem einen Mal hier zu Demonstrationszwecken. Dein Glaube ist eine bequeme Zuflucht, die reale Ursachen und Zusammenhänge ignoriert und in die Verantwortung eines fiktionalen Zauberers abschiebt.

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@TMA01

Deine Antwort ist nur ein Abwehrmechanismus den du aufrecht erhalten musst, weil du tief in seinem Herzen weißt, dass es einen Gott gibt vor dem du dich wirst verantworten müssen.

Weil diese Wahrheit aber unangenehm für dich ist, weil du weiterhin Sünden nachgehen möchtest die du liegst und frei von Verantwortung sein möchtest , musst du alles versuchen wegzurationalisieren, was irgendwie auf Gott hindeuten könnte.

Und ich weiß selbst wie bequem es sein kann 8 Stunden am Tag Call of Duty zu spielen, in unehrlichen Beziehungen zu leben, zu lügen, sich anderen gegenüber verhalten wie man will usw., doch Gottes Gnade ist weit aus größer.

Und auch wenn ich mir wünschen würde, dass alle umkehren, erzähle ich natürlich von Gott, damit es keine Entschuldigung gibt für denjenigen der nicht glaubt. Aber wie gesagt anhand der Natur und dem Sinn für Moral den du von Gott empfangen hast, kannst du sehen, dass es einen Gott geben muss und wie gesagt, weil dir der Gedanke der Pflicht zur Rechenschaft nicht gefällt unterdrückst du dieses Wissen mit aller Kraft.

Und eines Tages wenn du nicht umkehrst wird all das aus dir raussprudeln und du wirst dir wünschen du hättest gehört, aber dann ist es zu spät.

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@Mondmayer

Definiere "Beziehung". Hilft der "lebendige Gott" nachweislich beim Umzug? Geht ihr mal ein Bier trinken? Wie unterscheidet sich deine "Beziehung" von Selbsttäuschung?

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@Mondmayer
Deine Antwort ist nur ein Abwehrmechanismus

Da geht es ja schon los mit der Fiktion. Nein, ich muss nichts abwehren.

Mein Herz ist ein Hohlmuskel. Mein rationaler Verstand weiß, dass es sowas wie Götter nicht geben kann und sie nur eine Erfindung bronzezeitlicher Menschen waren und sind.

Und eines Tages wenn du nicht umkehrst wird all das aus dir raussprudeln

Und da haben wir auch wieder diesen missionierenden Unsinn, von dem ich schrieb. Wenn etwas aus mir heraussprudelt, dann Essen, weil ich kotzen muss.

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@TMA01

Nun ja. Wie viel von allem weißt du? 50? 20? 1 Prozent? Noch weniger? Demnach ist deine Aussage du würdest „wissen“, dass es keine übernatürlichen Wesen, sowohl gute als böse natürlich vollkommener Unfug. Du weißt es nicht und glaubst blind.

Und natürlich wehrst du ab und ich kenne all diese Erklärungsmuster mit denen man versucht sich die Welt zurecht zu erklären. „Die Gläubigen nehmen nur selektiv wahr, dann verzerren sie was sie wahrgenommen haben und generalisieren das auch noch“.

Um beide Beiträge aufeinmal zu beantworten, ja, Gott hat wirklich eine gewaltige Mauer runter reißen müssen in meinem Leben, von Abwehrmechanismen die alles wegerklären, Dinge wo ich gesagt habe Zufall, Zufall, es muss eine andere Erklärung geben, Lüge, Lüge, Einbildung, Gerede und eine Beziehung mit Gott bedeutet am Ende tatsächlich, dass Gott dein Wegbegleiter ist und Probleme immer wieder in deinem Leben übernatürlich löst, dir Trost spendet und dich versorgt.

Was ist mit all den anderen Religionen? Der Muslim erzählt mir auch er hätte Gebetserhörungen gehabt und übernatürliche Erfahrungen gehabt. Wie gesagt ich verleugne übernatürliche Erfahrungen nicht, aber viele kommen nicht von Gott, einige sind auch nur Einbildung, was jedoch keine Einbildung ist sind die Millionen leben die von Jesus verändert wurden, Schwerverbrecher die plötzlich den Gott Israels lieben, Menschen die von ihrer Drogensucht befreit wurden, seelisch Kranke die von PTBS befreit wurden ...

Am Ende gibt es aber eine Frage die sich jeder stellen muss, nämlich ob unsere Existenz Zufall ist, wir sind wie die Tiere und wir in Vergessenheit geraten werden in Anbetracht der Ewigkeit oder ob es Gut und Böse gibt? Jeder ist dabei vollkommen frei zu sagen, es interessiert mich nicht, die Christen sind irrationale Träumer, Gott wird niemanden zwingen.

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@Mondmayer

Ich wehre hier nur deine Versuche ab, mir alles mögliche zu unterstellen.

Am Ende gibt es aber eine Frage die sich jeder stellen muss, nämlich ob unsere Existenz Zufall ist

Ganz einfach gelöst: Nein, sie ist kein Zufall. Evolution ist das Gegenteil von Zufall. Nur Leute, die Evolution inhaltlich nicht verstehen, brechen halbgare Aussagen dazu auf "Zufall" herunter.

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@Mondmayer

Wenn ich mir so durchlese was du geschrieben hast, dann erkenne ich vom schreiben her sofort was für ein Typ du bist, du bist genauso wie alle anderen auch.. Woher weißt ihr immer alles? Was gibt euch das Gefühl sicher zu sein, was zum Beispiel nach dem Tod passiert? Oder sonst was.. "Gott sprach zu mir, die Bibel ist der Schlüssel zur Jesus, Jesus bringt mich nach dem Tod zu Gott." Es gibt gläubige die bauen so viel Mist ohne es zu merken und gehen danach in die Kirche oder Moschee um zu beten? Ja 'ne ist klar! Ein Atheist ist nicht gleich ein schlechter Mensch, ein Atheist will nur seine Ruhe haben und einfach Leben wie er möchte und nicht was in Märchen-Bücher die schon oft von Menschen geschrieben/umgeschrieben haben.

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