Warum sind Experten so arrogant?

7 Antworten

Viele Experten werden auch hochgejubelt und verlieren selber die Bodenhaftung. Sie verlieren die normale Blickweise eines Menschen und können bzw. wollen sich auch nicht in die Gegebenheit des Gegenübers hineinversetzen. Von oben zu agieren ist für Unempathen um einiges einfacher. Es wird auch oft der bewährte Weg gegangen. Eine Therapie einem Patienten anzupassen ist leider etwas Zeitaufwändig und dieses wird dann auch von der Krankenkasse nicht extra bezahlt. Der Patient ist angehalten mit selber Entscheidungen zu treffen und keineswegs die Entscheidung den Ärzten und Therapeuten zu überlassen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

und zu meinen man selbst - in Behandlung und somit sowieso eingeschränkt - wisse besser was einem helfen kann als Menschen die die Psyche der Menschen jahrelang studiert haben und eventuell viele Jahre Berufserfahrung besitzen ist nicht arrogant? Vielleicht würden verschiedene Dinge dir ja tatsächlich helfen, wenn du dich darauf einlassen würdest. Die Herren und Damen können einem nur so sehr helfen wie man selbst es zulässt, daran ändert auch das Studium nichts, darüber können sie sich nicht hinwegsetzen.

Es geht nicht um Hilfe sondern um Geld. Besonders bei Medikamenten.

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@Parakari119

solange nicht zu befürchten ist, dass du dir oder anderen schaden zufügst wenn du keine nimmst kann dich niemand zwingen Medikamente zu nehmen. Sofern das also bei dir in Frage kommt und du was das angeht nicht entmündigt wurdest darfst du selbst entscheiden ob du diese nimmst. Wenn dein Geldbeutel bzw. Einkommen es nicht zulässt, kannst du bei der Krankenkasse einen Antrag auf Befreiung stellen, was ich unabhängig davon ob es finanziell möglich ist oder nicht empfehlen würde, da du dir so viel Geld sparen kannst wenn es genehmigt wird. Hoffe das hilft dir!

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Nun ja... wenn du zu einem Psychiater gehst, dann erklärst du dich ja quasi einverstanden damit, dass was in deinem leben geändert werden soll und möchtest es diesen Leuten entsprechend überlassen.

Abgesehen davon dass ich sowas noch nie erlebt habe... Fachleute haben halt eher Ahnung von ihrem Themengebiet, als der Durchschnittliche Laie, vor allem wenn es ein Themengebiet ist, das derart oft verkannt wird oder in dem derart mit den Begriffen 'Herumgespielt' wird, wie die Frage ob man eine psychische Krankheit hat oder nicht.

Die haben nicht mehr Macht, als normale Ärzte... es sind ja quasi Ärzte. Sie behandeln halt eben nur Leute, die psychisch Krank sind. Was genau jetzt der Fall war oder ob die Behandlung überhaupt unangemessen war kann ich nicht beurteilen... aber bei keiner Behandlung, auch bei keiner Allgemeinmedizinischen, hast du die Garantie, dass sich dein Zustand dadurch verbessert. Und das ist nicht zwingend dem Arzt anzulasten.

Psychiatrie ist aber keine wirkliche Wissenschaft, das ist der Unterschied.

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@Parakari119

Psychiatrie ist ein Teilbereich der Medizin. Ob du die nun als Wissenschaft sehen willst oder nicht ist deine Sache.

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@Parakari119

Ja, aber das ist halt so. Stell dich zu anderen Menschen, die auch falsch Diagnostiziert wurden. Das ist halt das Risiko in der Medizin; dass eine Diagnose eben auch mal falsch sein kann.
Das passiert. Das ist ärgerlich, aber es passiert und das ganz normal.
Gerade, weil manche Krankheiten eben seltener SInd als andere und NIEMAND allein wegen Husten und leichten Kopfschmerzen ein MRT, CT und LP spendiert bekommt, einfach mal so, weil man ja sonst nichts zu tun hat.

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@BeviBaby

Es genügt mir schon wenn sie zugeben würden, dass der Freitod in manchen umständen nunmal rational ist.

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@Parakari119

Warum sollten sie das? Selbstmordgedanken oder überhaupt der Wunsch nicht mehr leben zu wollen ist in der Regel entweder ausdruck einer akuten massiven Belastung (z.B. dem Entgegensehen einer grausamen EInnahme meines Schlosses, ich werde vergewaltigt udn dann umgebracht udn alle, die ich liebe werden ermordet) oder eine psychische Krankheit... letztere lässt sich oftmals behandeln, durch Medikamente, aber vor allem durch eine entsprechende Therapie mit einem Therapeuten. Medikamente wirken da in der Regel hier nicht heilend, sondern lindern und lenken einen nur, sodass es einem Leichter fällt die Ziele der Therapie umzusetzen.

Das erfordert aber auch, dass sich der Patient darauf einlässt.

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@BeviBaby

Oder wenn es keine Möglichkeit mehr gibt Lebensqualität zu erreichen durch eine Krankheit oder andere Probleme. Es geht mir darum, dass sie den freien Willen von Menschen nicht respektieren. Das macht sie bösartig.

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@Parakari119

Es gibt keine Möglichkeit mehr 100%ige Lebensqualität zu erreichen. Lebensqualität als solche wirst du immer erreichen, außer du liegst im Wachkoma oder so.
Und wenn du terminal krank bist, dann ist soweit ich weiß Sterbehilfe auch durchaus legal. Und das besprichst du am besten mit einem entsprechenden Mediziner.
Als Psychiater begegnet man in der Regel Menschen, die aufgrund einer psychischen Erkrankung nicht mehr leben wollen... und denen kann man meist helfen; auch indem man ihren freien Willen eben nicht akzeptiert, weil der im Endeffekt auch nicht mehr frei, sondern durch die gegenwärtige Situation oder eine Krankheit so eingeschränkt ist, wie oben erklärt.

Freitod ist dementsprechend in der Regel ein vollkommen falscher Begriff. Du entscheidest dich nicht 'freiwillig' für den Tod, du wirst immer durch irgendetwas dazu gedrängt. Seien es Schmerzen, Stress, Mobbing, Angst oder der Tod von Jaime Lannister. Doch wenn du deine Entscheidung danach richtest ist sie meist so gelenkt, dass man sie kaum mehr als frei betrachten kann.

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@BeviBaby

Und du findest es ok Menschen möglichst lange am Leben zu erhalten auch wenn sie dadurch nur stark leiden?

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@Parakari119

Das kommt auf den Einzelfall an. Aber solange es eine Basis zur Besserung gibt und die gibt es bei psychischen Krankheiten meist oder solange man noch genug Lebensqualität hat, sehe ich keinen Grund jemandem zum Selbstmord zu raten.

Klar, Jaime Lannister ist tot und er wird auch nicht wieder auferstehen und er wird für immer eine Lücke in meinem Leben hinterlassen... aber das Leben geht weiter. Auch wenn ich ganz ganz stark unter diesem Verlust leide.

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@Parakari119

Ich mag ja nicht Jamie. Ich mag Jaime.

Und außerdem ist er treu, sieht ganz gut aus (wenn er nicht grade wieder seine Obdachlosenphase hat), ist liebevoll, mag Kinder,...
Er ist halt nicht der klügste... aber sein Dad stand halt schon viel früher nicht mehr zur Verfügung und war mir, um ehrlich zu sein, auch etwas zu alt. Auch wenn das vielleicht wieder ansatzweise dadurch ausgeglichen wurde, dass er der einzig Kompetente Politiker in dem ganzen Ding war, der vielleicht eine Chance gehabt hätte das Land wirklich zu managen und seine Kinder sind immerhin (teilweise) die einzigen, die man noch ansatzweise als halbwegs passable Politiker ernstnehmen kann.

Abgesehen davon war es nur ein Beispiel.

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@BeviBaby

Ja ich meine Jaime Lannister, ist nur eine fiktive Person mein Gott.

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@Parakari119

Es war ein Beispiel. Ich bin nicht depressiv, weil Jaime Lannister gestorben ist.

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Was du beschreibst mag vereinzelt durchaus so sein, aber die Regel ist es sicherlich nicht. Zumindest kann ich das nicht Bestätigen. Abgesehen davon kommt es auch immer ein bisschen darauf an, wie man ihnen selbst gegenübertritt.