Warum sieht man auf Spiegelreflexkameras immer viel besser aus als auf einer Handykamera?

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9 Antworten

Das große Geheimnis liegt im Abstand von Kamera zum Motiv. Normalerweise fotografiert man mit einer üblichen DSLR zB ein Gesicht mit wenigstens einem 50mm Objektiv, um relativ "verzerrungsfrei" zu fotografieren.

Damit das Gesicht aber bei dieser Brennweite und dem daraus resultierenden kleinen Bildwinkel noch vollständig aufs Bild passt muss man einen gewissen Abstand einhalten.

Bei Smartphones ist die verbaute Optik allerdings sehr viel weitwinkliger, der Bildwinkel ist relativ groß und daher ist man immer geneigt etwas näher an das Motiv heranzugehen, was allerdings besagte Verzerrungen erhöht.

Um so näher man kommt um so größer wird immer das was der Kamera gerade am Nächsten ist und um so weiter weg etwas ist, um so kleiner wird es dargestellt. http://fotoblog.viktor-dite.de/wp-content/uploads/2012/01/Portrait-Brennweite-Vergleich.jpg

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Kommentar von nextreme
05.03.2017, 17:34

Also wenn Du mal schaust wo der Fotograf beim Passbildmachen steht und wo Du die Kamera hast beim Selfi wird es mehr als deutlich.

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Abgesehen von der verbauten Qualität der Optik... Oft kommt es auf die Perspektive an. Und davon hat  - vielleicht - jemand, der eine ordentliche Kamera handhabt mehr Ahnung als jemand, der einfach so Schnappschüsse macht.

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Smartphonekameras neigen oft zum Verzerren. Das muss man als solches nicht unbedingt warnehmen können allerdings reagiert das menschliche Gehirn sehr sensibel auf Gesichter, sonst könnten wir Mimik etc. gar nicht warnehmen. Ich denke mal, das da kleinste geometrische Abweichungen vom Original aussreichen um das Gesicht (unterbewusst) unnatürlich wirken zu lassen.

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Warum fährt man im Mercedes bequemer wie im einem Opel Corsa?

Spiegelreflex-Kameras haben gute und vergütete Objektive. Da können selbst die besten Handys nicht mithalten.

Was die verzerrten Gesichter betrifft, kommt es auf die Technik des Fotografierens an. Der Effekt kann sich auch bei einer Spiegelreflex ergeben, wenn man im Weitwinkel ein Foto von einem Gesicht macht, zu dem man nur wenig Abstand hat.

Man kann dem entgegen Wirken, in dem man etwa 5 bis 7 Meter Abstand hält und ein Zoom von etwa 70 mm (Kleinbildentsprechung) einstellt.

LG Lazarius

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Besserer Sensor, bessere SNR-Software, bessere Optik - im Großen und Ganzen ist das die Antwort der Frage vom Titel. Die Verzerrung gibt es auch wegen der Brennweite. Such' einfach nach "Porträt Brennweite" (oder auf Englisch "portrait focal lenght") und du siehst wie die Brennweite das Foto ändert. 

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Ich mache dir auch ein gutes Foto mit der Handykamera und ein Sch...Foto mit der DSLR. ;-)

Gut, es ist so herum anstrengender als so wie du es beobachtet hast; aber es geht. Im Wesentlichen ist es, wie nextreme es beschrieben hat, die Wahl der Perspektive, des Abstands.

Und den schoenen weichen Hintergrund bekommt man mit einem Handy tatsaechlich nicht hin.  

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Kurz und bündig, billowe...,
die Sensorgröße und die Optik dürften die Hauptrolle dabei spielen.
Die Auflösung weniger.

Außerdem, schau dir die Kamera an: Kiloweise beste Elektronik und Optik nur für Foto und Video. Dagegen die Handykamera, die sich diese geringe Gehäusegröße auch noch mit nem Telefon teilen muss. sagitaruius hatte es gesagt... okay? :- )  


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die auflösung ist bei einer guten kamera besser, der chip grösser, die optik besser.

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Bei Spiegelreflexkameras trägt oft die Hintergrundunschärfe bei!

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