Das Pocophone habe ich seit ca. 2 Monaten und bin damit sehr zufrieden. Meine Erfahrungen:

Positives:

  • Das MIUI ist viel näher an Stock Android im Vergleich zum UI der Xiaomi Handys.
  • Der Chipset ist sehr schnell. Vor dem Poco hatte ich das Nokia 8 (SD835, Stock Android) und der Leistungsunterschied ist ziemlich groß.
  • Die Kombination Starker Chipset + "Wasserkühlung" scheint gut zu funktionieren. Ich spiele hauptsächlich Real Racing 3 und das Gehäuse wird gar nicht heiß. "Wasserkühlung", weil es sich um ein Kupferrohr mit ein bisschen Dampf handelt.
  • Das Display ist hell genug. Allerdings habe ich im Sommer immer noch nicht benutzt.
  • Dual SIM funktioniert ausgezeichnet.
  • Die Gestures vom MIUI sind sehr bequem.
  • Auch mit der Kamera App von Xiaomi sind die Bilder erstaunlich gut für den Preis.
  • Man kann es jederzeit rooten und einen der vielen Custom ROMs installieren. Deswegen mag ich die Chipsets von Qualcomm - Open Source :)
  • Der Akku hält viel. Nach einem normalen Arbeitstag habe ich ca. 70% (!) mit ca. 2 Stunden SOT.

Neutral:

  • Netflix in 540p sieht eingetlich nicht so schlecht aus.
  • Ich warte auf LineageOS (die offizielle Version).

Negativ:

  • Stock Android ist mir immer noch lieber, aber ich weiß nicht, ob ich auf die Gestures verzichten will.
  • Widevine DRM Level 1 kriegt man nur mit Software Update nicht. Also man kann HD Streaming von vielen Anbietern vergessen. Xiaomi arbeitet speziell mit Netflix, damit das Pocophone F1 irgendwann auch HD streamen kann.

Es ist möglich, dass das Pocophone F2, das bald angekündigt wird, DRM Level 1 unterstützt und eventuell ein besseres Display hat.

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Die Hardware wird nicht abgenutzt. Die Linsen können verschmutzt werden, aber das merkt man leicht auf den Fotos. Die Software wäre in diesem Fall am wichtigsten. Ich hab' keine Ahnung, wie es bei Apple ist, aber generell sollte es keine Updates geben, die die Kameraqualität verschlechtern.

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Ich würde die Kombination Sigma 16mm f/1.4 + Sigma 56mm f/1.4. Ja, der Preis wäre wesentlich höher, aber zum Filmen sind die beiden sehr gut geeignet (natürlich für Fotos). Der Kauf lohnt sich, auch wenn man dafür ein bisschen sparen muss. Ein kurzes Review findest du hier: https://www.youtube.com/watch?v=P-j3iizSk8I Auf Youtube gibt es ansonsten schon viele andere Reviews.

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Das Bild vom iPhone sehe ich leider nicht.

So eine Kamera wie die A7R MkII kauft man nicht, um Bilder einfach hochzuladen :)

Wenn man das Geld für die Kamera und das entsprechende Glas hat, wäre es ein nettes System. Ob man sie wirklich braucht, ist eine andere Frage und die Antwort ist meistens "Nein". Auch Bilder, die mit billigeren Systemen gemacht worden sind, kann man in Social Media leicht erkennen, wenn man die Vorteile dieser Kameras und Objektive kennt und benutzt.

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Nikon d3500

Ich würde die Nikon nehmen. Canon hat in der niedrigsten Klasse derzeit keine echten Konkurrente, wenn man eine Fotokamera sucht:

  • Die Nikon D3500 liefert wesentlich bessere Ergebnisse in Low Light. Mir wäre es interessant sogar einen Vergleich zwischen der D3300 und der 200D in Low Light zu sehen.
  • Die D3500 hat keinen AA-Filter. Infolgedessen kriegt man schärfere Bilder im Vergleich zu allen Kameras von Canon in dieser Klasse, sofern man die gleiche Optik verwendet.
  • Die Nikon ist leichter (in dem Fall knapp 20% leichter) und der Akku hält länger.
  • Bei Nikon ist die Auswahl an Objektiven... vernünftiger. Wenn man wenig Geld ausgeben will, ist Canon vielleicht besser, weil es sehr billige Festbrennweiten gibt (das 50mm f/1.8 von Canon, sowie die 35, 50 und 100mm von Yongnuo). Weiter gibt es bei Canon das 24mm f/2.8 Pancake - so ein Objektiv fehlt bei Nikon. Das 10-18mm STM ist sehr gut für seinen Preis. ABER: wenn man hochwertige Objektive haben will, muss man bei Canon schon die L-Objektive anschauen und da sind die Preise sehr unangenehm. Bei Nikon gibt es mindestens die ganze Reihe von f/1.8 Festbrennweiten: 20, 24, 28, 35 (FX und DX), 50, 85mm. Wenn man Objektive der Dritthersteller kauft, fällt dieser Punkt aus.

Meine Go-to-Empfehlung für gutes und günstiges System in der Einstiegsklasse ist die Nikon D3300 + Sigma 17-50mm f/2.8 HSM OS. Die D3300 findet man nur 2. Hand und zwar extrem günstig für ihre Leistung. Der Leistungsunterschied im Vergleich zur D3500 ist nicht sehr groß (wenn wir die Verbindungsmöglichkeiten auslassen) und man kann mehr in Objektiven investieren. Wenn du auf Neukauf hältst, kannst du natürlich die D3500 nehmen, sie ist kein schlechtes Gerät. Das 17-50mm f/2.8 HSM OS ist ein sehr guter Ersatz der Kit-Objektive der beiden Marken. Es ist viel lichtstärker und hat die konstante Blende, bzw. ist es in mehreren Bereichen gut einsetzbar. Seine Optik ist auch besser und das Objektiv ist günstig (ca. 300€ neu). Man kann mit dieser Kombination anfangen und das System danach erweitern, aber der Vorteil bei dem Objektiv ist, dass es meistens bleibt (im Gegensatz zu den Kit-Objektiven), außer wenn man sich in Richtung Sigma 18-35mm f/1.8 ART orientiert oder schon auf Festbrennweiten umsteigt.

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Meine 2p zum Thema:

  1. Die DSLR-Kameras sind immer noch aktuell. Dass sie größer und schwerer sein können, ist es jedem klar. Allerdings gibt es Bereiche, in denen man mit einer DSLR-Kamera immer noch wesentlich besser ausgerüstet ist. Die neusten DSLM-Kameras dürfen schon mithalten können, allerdings fehlt immer noch das Glas, hauptsächlich im Supertelebereich.
  2. Hast du schon ein System? Falls ja, willst du beim gleichen Hersteller bleiben, bzw. hast du schon viel in Objektiven investiert? Warum willst du eventuell upgraden oder umsteigen?
  3. Wie viel willst du insgesamt ausgeben und was willst du fotografieren? Alle drei Geräte sind Systemkameras, bzw. brauchst du die passende Optik. Je nach Verwendugszweck kann das eine oder das andere System besser sein. Die oben genannten Kameras sind nicht billig, aber die Optik kann noch teurer sein.
  4. Warum hast du genau diese drei Modelle ins Auge gefasst?

Ohne die Antworten dieser Fragen zu wissen, würde ich die Nikon D500 vorschlagen:

  1. Offensichtlich hast du nichts gegen APS-C.
  2. Alle Modelle sind schnell und für Sports und Wildlife, bzw. auch für Events gut geeignet.
  3. Bei Nikon ist die Optik wesentlich günstiger und man kann auch viele Objektive der größten Dritthersteller verwenden.

Ich hab' keinen direkten Vergleich zwischen der D500 und den Fujis gesehen, aber im Vergleich zur D750 ist die D500 nicht so gut, wenn auch Landschaften oft in Frage kommen. Das ist meiner Meinung nach der einzige wesentliche Nachteil der D500.

ABER: Wenn das Geld für ein komplettes System reicht und der Supertelebereich gar nicht in Frage kommt, würde ich die X-T3 nehmen.

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Wenn es unbedingt ein Zoom sein muss, dann ja, du kannst das Objektiv an MFT nutzen, sofern dein Adapter Blendeneinstellung erlaubt. Ansonsten gibt es die älteren 19, 30 und 60mm f/2.8, sowie die neuen 16, 30 und 56m f/1.4 von Sigma auch mit MFT Anschluss. Meiner Meinung nach lohnt es sich, in zwei Festbrennweiten zu investieren. Der AF, die Blendensteuerung und die Lichtstärke sind meistens wichtiger als die Flexibilität der Zoom-Objektive.

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Das Problem ist, dass es fast keine sinnvollen Objektive im Supertelebereich für den E-Mount gibt und sie wesentlich teurer als 500€ sind. Eine günstige (nicht billige) Option wäre das Sigma 100-400mm f/5-6.3 Contemporary (mit Canon EF oder Sigma SA Anschluss) + Sigma MC-11. Die Bildqualität ist sehr gut für den Preis und mit dem Adapter sollte alles ordentlich funktionieren, seitdem es speziell für Objektive der Marke gedacht ist.

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