Warum sagen Österreicher zum Abschied "Baba"?

5 Antworten

Ich weiß es auch nicht. Es sagen aber auch nicht alle Österreicher. Ich persönlich kenne das nur aus Wien und Umgebung. Für mich (aus Vorarlberg) klingt das immer wie "Baby-Sprache".

Woher kommt es aber nun, das „Baba“?

Aus der Biedermeierzeit, meinen einige. Biedermeier beschreibt unter anderem eine neue bürgerlichen Kultur, die im 19. Jahrhundert entstand und das (vermeintliche) häusliche Glück und sehr bürgerliche Tugenden wie Fleiß, Ehrlichkeit, Treue und Bescheidenheit kultivierte. Eigentlich bedeutete „bieder“ ursprünglich nichts anderes als „ehrenwert“, „aufrichtig“ und „anständig“. Doch das, was wir heute als „bieder“ bezeichnen, heißt für uns im Grunde nichts anderes als „kleinkariert“, „verstaubt“, „engstirnig“, „konservativ“ oder „kleingeistig“.

Wikipedia erzählt zum Biedermeier außerdem, dass vor allem die eigenen vier Wände und das eigene Wohnzimmer zum Zentrum des Lebens wurden, dass das gesellschaftliche Leben im kleinen Rahmen stattfand – an Stammtischen und in Kaffeehäusern, dass während dieser Zeit das familiäre Weihnachtsfest entstand, wie wir es heute kennen, mit Baum, Gesang und Bescherung. Und: dass vielleicht sogar aus dieser Zeit der Begriff „Gemütlichkeit“ stammt. Darin steckt übrigens das Wort „Gemüt“ sowie das althochdeutsche „gimuati“, was einfach „angenehm“ oder „lieb“ bedeutet.

Hast du schön abgeschrieben.

Dir ist schon klar, dass man Zitate als solche mit dem Hinweis der Quelle kennzeichnen muss?

Ich ziehe mein "Danke" hiermit zurück.

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bin selber Österreicher, wir sagen das eigentlich nur, wie wir kleiner waren, warum, weiß ich ehrlich gesagt nicht

wir sagen das eigentlich nur, wie wir kleiner waren

Dem kann ich nicht zustimmen. In meiner Umgebung benützen Leute aus eigentlich allen Altersklassen dieses Wort.

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