Sonstiges:...

Das zeigt nur, dass in der kath. Kirche endlich ein genügendes Potenzial ist, den Christen in die Freiheit und Verantwortung zu entlassen.

Jeder hat eben seinen individuellen Glauben, das ist herzerfrischend normal.

Wenn man mich die obigen Punkte gefragt hätte, so wäre ich jeweils bei der Mehrheit gewesen (!).

Allerdings ist nicht klar, was "heilig" bei "Heilige Schrift" bedeuten soll; das müsste man erst definieren.

Außerdem lässt sich die "Allmacht" Gottes mit unserer üblichen Logik leicht ad absurdum führen, was zeigt, dass damit etwas anderes gemeint ist als nur "Er kann absolut alles".

Das Jüngste Gericht findet für jeden Einzelnen nach seinem irdischen Tod statt, nämlich als klare Rücksicht auf das, was er im irdischen Leben getan hat. Es braucht dafür keinen richtenden Gott, das macht der Mensch bei genügender Einsicht allein. Gott ist nur für die grenzenlose Liebe da.

Im übrigen hat sich wohl ergeben:

100% der befragten Pfarrer glaubten an Gott.

Das ist heutzutage doch auch schon was :-)))

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Das hat mit Rechtschreibung nichts zu tun, sondern mit Grammatik.

Es gibt bei einigen Verben Varianten bestimmter Konjugationsformen, z.B. "buk" statt "backte" usw. Das ist regionaler Einfluss, nach der Hochsprachennorm nicht korrekt.

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Begriffe werden in der Regel klein geschrieben (Ausnahme z.B. I 'ich').

Großschreibung:

  • Satzanfang
  • Namen und von Namen abgeleitete Wortformen (z.B. Adjektive wie British)
  • Wichtige Wörter in eine Überschrift (sehr unklare Regel)

Manche meinen, Groß- und Kleinschreibung sei im Englischen einfach geregelt. Das Problem verlagert sich aber auf die Diskussion, was im Englischen ein "Name" ist.

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Der Satz ist korrekt.

"Dessen" ist hier kein Artikel, sondern verweist zurück auf "Zürich", und Städte haben das Genus Neutrum ("das schöne Zürich"), usw.

"Ich werde den Brief an den Mann oder dessen Sohn senden."

"Ich werde den Brief an die Frau oder deren Sohn senden."

"Derer" ist Genitiv Plural:

"Als Kind sammelte ich alle Briefmarken, derer ich habhaft werden konnte."

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Es könnte bedeuten, dass so langsam Deutsch als deine Muttersprache angefressen wird.

Es ist zwar normal, dass man die Sprache, die man zurzeit am häufigsten benutzt, im schnellen Zugriff hat und dass einige ihrer Begriffe sogar momentan den deutschen Begriff blockieren, aber wenn das um sich greift und zum Dauerzustand wird, bist du auf dem Wege zum Sprachwechsel.

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Ich hatte ein paar Mal mit Mormonen zu tun, jungen, freundlichen US-Amerikanern, die erstaunlich gut Deutsch sprachen. Als ich mich als aktiver Katholik zu erkennen gab, reagierten sie positiv und machten keine Anstalten mehr, mich zu missionieren. Fand ich gut.

Wenn du noch nicht getauft bist, kannst du ja prüfen, ob dir diese Gemeinschaft liegt.

Wenn du aber schon getauft bist, solltest du dich fragen, warum du nichts daraus machst. Kennst du deine (laut deinem Taufschein) zuständige Kirchengemeinde? Vielleicht fühlst du dich da ja auch wohl.

Das Wichtigste ist jedenfalls, dass du dich nach eigener freier Entscheidung auf einen Weg zu Gott aufmachst, in welcher christlichen Gemeinde, ist zweitrangig.

Überprüfe bei jeder religiösen Gemeinschaft aber folgende Kriterien:

1) Wie reden sie über die "Konkurrenz", d.h. über andere christliche Gemeinschaften?

Wenn die anderen alle "des Teufels" sind: Bleib dieser Gemeinschaft fern, das sind keine wirklichen Christen.

2) Kann man ohne weiteres auch wieder austreten? Wie reden sie über Ausgetretene?

Wenn alle, die austreten wollen oder ausgetreten sind, mit Gemeinschaftsverbot belegt werden und laut Behauptung auch alle in die Hölle kommen, dann versklavt diese Gemeinschaft ihre Mitglieder zumindest geistig und mag keine in Freiheit und Verantwortung entlassene Christen. Bleib solchen Gemeinschaften fern.

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Gerade wenn du austrittst, unterstützt du diese Kirche. Denn einerseits zahlst du nichts, andererseits verursachst du Aufwand, den die Kirchen für jedes Mitglied treiben (Unterhaltung von Gebäuden, Verwaltung der Mitglieder, allerlei Infomaterial für alle Mitglieder, Gehalt der Angestellten, die Serviceleistungen für Mitglieder vorhalten, usw.). Willst du ihr wirklich diesen Aufwand ersparen?

;-)

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Es gibt einen einzigen Gott, der alles geschaffen hat, der seinen guten Plan für die Schöpfung verwirklichen wird und zu dem alles zurückkehrt.

Gott ist als Jesus Christus in der Welt erschienen.

Unser Verstand ist nicht in der Lage, das Wesen des Einen zu verstehen, aber durch Jesus haben wir gelernt: Sein Prinzip ist die bedingungs- und grenzenlose Liebe, an der all unser Handeln zu messen ist, denn dadurch lieben wir ihn wieder.

Wer glaubt, hat auch Zweifel, das ist normal. Ich sage mir dann: Wir werden es ja sehen ... :-)))

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Sonstiges:...

Die humanistischen Ideale gründen auf den Zehn Geboten. Diese gehen ihrerseits auf frühere Gesetzgebungen zurück, so dass man kaum entscheiden kann, ob von Anfang an Religion beteiligt war oder nicht.

Zum Teil ergeben sich die Ideale aus der reinen Vernuft, weil sie ein friedliches Zusammenleben aller Menschen ermöglichen.

Der typisch christliche Ansatz "Liebe deine Feinde" geht allerdings darüber hinaus.

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Nach dem Brexit beginnt der Niedergang des Englischen, in den USA dringt Spanisch vor. Die Europäische Union macht Esperanto zur internationalen Sprache. Danach ist dessen Siegeszug um die Welt nicht mehr aufzuhalten, da es als "Spanisch ohne Ausnahmen" einfach überzeugt. Nur die Altphilologen müssen noch mit "Esperanto als Latein des 21. Jahrhunderts" überzeugt werden.

Noch ein paar Spekulationen gefällig? ;-)

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Du meinst den Verein Deutsche Sprache. Ich war eines der ersten Mitglieder, ich glaube Nr. 32.

Es geht nicht darum, alle Anglizismen zu verbannen, das geht gar nicht. (Einer der ältesten Anglizismen ist "Boot" = Wasserfahrzeug). Es geht darum, unnötigerweise deutsche Wörter durch englische oder pseudoenglische zu ersetzen. Wie "Karte" durch "card", was dann doch wieder keine korrekte englische Aussprache bekommt.

Es ist ferner normal, sich zu bemühen, für einen englischen Begriff, der neu ins Deutsche kommt, eine sinnvolle deutsche Entsprechnung zu finden oder einen neuen Begriff zu prägen. Das wird nicht immer gelingen. Dann könnte man es beim Eindeutschen belassen, d.h. das Wort an die deutsche Rechtschreibung und Aussprache anzupassen.

Damit erreicht man die Homogenität des Sprachsystems, was sich erheblich bei dem Schwierigkeitsgrad, die deutsche Sprache zu erlernen, bemerkbar macht. Ich habe vor einiger Zeit Deutschkurse für Migranten gegeben, bei dem alle Fremdwörter dadurch auffielen, dass sie Ausnahmen darstellten und dadurch das Lernen erschwerten.

Sprachpflege hat also ihre nüchternen praktischen Gründe.

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Wieso wollen Christen heutzutage Demokratie statt eines Gottesstaats?

Früher waren Christen keine Demokraten, so schreibt etwa der Reformator Heinrich Bullinger im "Zweiten Helvetischen Bekenntnis", das bis heute von vielen reformierten Kirchen zumindest äußerlich als Glaubensgrundlage anerkannt wird:

"[Die Obrigkeit] regiere ferner das Volk, das ihr von Gott anvertraut ist mit guten, dem Worte Gottes entsprechenden Gesetzen. [...] Denn nicht umsonst hat sie von Gott das Schwert empfangen (Röm. 13,4). Sie ziehe deshalb dieses Schwert Gottes gegen alle Verbrecher, Aufrührer, Räuber und Mörder, Bedrücker, Gotteslästerer, Meineidigen und gegen alle die, die Gott zu bestrafen und sogar zu töten befohlen hat. Sie halte in Schranken auch die unbelehrbaren Irrgläubigen - die wirklich Irrgläubige sind! -, wenn sie nicht aufhören, Gottes Majestät zu lästern und die Kirche Gottes zu verwirren." (Kapitel 30)

Ebenso heißt es bei den französischen Reformierten, den Hugenotten:

"Zu dem Zweck hat [Gott] das Schwert in die Hand der Obrigkeiten gelegt, um die Verbrechen zu unterdrücken, nicht allein die gegen die zweite Tafel der Gebote Gottes, sondern auch gegen die erste Tafel." (Artikel 39 Confessio Gallicana)

Die erste Tafel beinhaltet unter anderem das Verbot falsche Götter anzubeten.

Wieso setzen sich Christen heute nicht mehr für theokratische Gesetze sein?

Wieso nennen sich die Demokratie-Pfarrer heute noch Lutheraner, obwohl sie entgegen Luther und der Bibel (1. Mose 9,6) die Todesstrafe für Mörder ablehnen?

Wieso wird im "evangelischen" Schulunterricht suggeriert, dass authentischer biblischer und reformatorischer Glaube die Todesstrafe ablehnt, obwohl eindeutige Bibelverse etwas anderes sagen, als moderne Ausdeutungen des "Liebes"-Begriffs?

Wieso ist es scheinbar den ganzen Kirchenmitgliedern egal, dass auf Kanzeln und in Schulen solche Zerrbilder gelehrt werden, die am Ende bewirken, dass den Kindern nachhaltig für das ganze Leben eine flasche Vorstellung von Bibelinhalten und reformatorischen Lehren eingeimpft wird?

Sollte so ein Verwirrspiel an Kindern auch noch staatlich finanziert und Teil eines qualifizierenden Schulabschluss sein?

Ist es nicht total lächerlich sich auf Vorreiter aus der Kirchengeschichte zu berufen (Luther, usw.), wenn man nach deren Maßstäben eigentlich ein Abtrünniger ist, der sofort unter Kirchenbann stehen würde, weil man ein totaler "Ketzer" ist aufgrund von Religionsdurschmischung, Ehe für alle, historisch-kritischer Bibelauslegung, usw.?

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In einem Gottesstaat müsste Gott an der Spitze stehen. Das macht er aber nicht.

Andere Gottesstaaten mit von irgendwem oder selbst ernannten "Stellvertretern" samt dem von ihnen "erklärten Willen Gottes" hat die Menschheit bis zum Überdruss hinter sich.

Das Bild der "gleichberechtigten und gleich wertvollen Kinder Gottes" läuft auf eine demokratische Form der staatlichen Organisation heraus. Damit sind zugleich auch alle erfasst, die nicht an Gott glauben.

Besser geht's nicht, deshalb sind Christen natürlich dafür.

Soweit nach dem Idealbild der Demokratie. Dass die Demokratien in der Praxis noch sehr verbesserungsbedürftig sind, ist natürlich klar.

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Wenn Christus das wirklich gesagt hat, so lag er mit dieser Erwartung daneben. Da er (auch) ganz Mensch war, hatte er nicht volle Einsicht in die Pläne Gottes und konnte daher falsch liegen. An anderen Stellen hat er sich selbst so geäußert (Mat 24, 36).

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Ne

"Näh", wenn damit die Aufforderung zum Nähen gemeint ist. :-)

Hier scheint es aber um die umgangssprachliche Formulierung der Verneinung zu gehen. "Ne" und "Nee" stehen dafür in meinem Duden.

Die Aussprache ist aber sehr verschieden, von einem Murmel-E über ein kurzes, ein langes E bis zu einem kurzen oder langen Ä.

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... weil es keinen Grund gibt, über 2000 Jahre alte Rituale der damaligen israelischen Nomaden zu übernehmen. Wir ziehen ja auch nicht mit Eseln und Schafen von Quelle zu Quelle. Egal, was die frühe Christenheit, die ja noch unter dem Einfluss ihrer jüdischen Herkunft stand, damals propagierte.

Ich habe auch nichts gegen Spicker (Piercings). In unserem freien Land kann man sich auch einen Knochen durch die Nase ziehen oder eine Rasierklinge ans Ohrläppchen hängen. Jeder, wie er möchte.

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