Warum gibt es noch Religion?


11.07.2021, 16:37

Ich finde es ja noch logischer an Geister zu glauben als an Gott. Man weiß bereits wie die Erde entstanden ist und so aber man weiß immernoch nicht was mit toten passiert.

12 Antworten

Von Experte DianaValesko bestätigt

Hey Moxxxie,

Manche Menschen sind halt eben damit aufgewachsen und dieser Glaube sitzt in ihnen tief fest.

Andere wiederum haben Erfahrungen gemacht. Z.B. haben sie angeblich Geister gesehen oder haben mit (einem) Gott gesprochen.

Wieder andere fühlen sich sicherer mit einer Religion, haben dadurch ein schöneres Leben und es gibt ihnen Halt.

LG

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Praktizierender Buddhist

Das ist es ja. Von alleine hätten sie nie an sowas geglaubt, die meisten übernehmen es nur von ihren Eltern ohne drüber nachzudenken.

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@Christlich

Meine Großeltern waren religiös aber meine Eltern sind Atheisten und ich bin Satanist also falsch.

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@Moxxxie

Aber dann würde dein Kommentar doch auch nicht stimmen...

Meine Oma und mein Papa sind Christen und meine Mutter Hindu, ich allerdings bin Buddhist und Agnostiker.

Also: Es muss nicht immer in einen indoktriniert sein.

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@Moxxxie

Was willst du damit sagen? Kannst du mir den Zusammenhang erklären?

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@Moxxxie

Ausnahmen bestätigen die Regel. Wie bei mir. Meine Eltern hatten nichts mit irgendeinem Glauben am Hut und ich bin Christ.
Das funktioniert auf allen Seiten.

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Man weiß bereits wie die Erde entstanden ist

Es gibt gläubige Wissenschaftler und Menschen, die keinen Widerspruch sehen zwischen Glauben und Wissenschaft.

Man kann sich auch als gläubiger Mensch mit Naturwissenschaften beschäftigen. Glaube und Wissenschaft müssen sich nicht immer widersprechen. So hat zum Beispiel Mendel, ein katholischer Mönch, wichtige Entdeckungen bei der Genetik gemacht. Der Mensch, der die Urknalltheorie aufgestellt hat, war katholischer Priester.

Laut der katholischen Kirche ist die Evolutionstheorie mit dem Glauben vereinbar.

Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

mir scheint, die katholische Kirche würde auch den Teufel umarmen, um sich nicht selber überflüssig zu machen. :)

Naturwissenschaften kommen nun mal sehr gut ohne Reli aus ?

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Ganz einfach: weil insbesondere die beiden größten "Religionen", der so genannte "Islam" und das so genannte "Christentum", von den Eltern an die Kinder weitervererbt werden.

Oder meinst du, es sei Zufall, dass der kleine Abdul aus Afghanistan sunnitischer Muslim ist, während Luigi aus Italien dem katholischen Christentum anhängt? Warum ist Abdul nicht Voodoo-Gläubiger, warum hängt Luigi nicht dem Buddhismus an?

"Religionen" halten sich heute nur noch dadurch am Leben, dass sie unschuldigen Kindern in einem sehr frühen Alter infiziert werden. Den Rest ihrer Anhänger finden sie durch Propaganda unter gescheiterten oder geistig labilen Erwachsenen.

Die Wissenschaft ist nur für das Materielle zuständig. Religion macht Glaubensaussagen über Transzendentes. Daher kann beides nebeneinander existieren, ohne sich gegenseitig was wegzunehmen.

Die Wissenschaft "weiß" nicht, wie die Erde entstanden ist, aber sie hat glaubwürdige Theorien dazu. Gott wird dadurch nicht überflüssig gemacht.

Die Wissenschaft "weiß" nicht, wie die Erde entstanden ist, aber sie hat glaubwürdige Theorien dazu. Gott wird dadurch nicht überflüssig gemacht.

nun ja...an sich ist er dann auch überflüssig, der Gott ist dann weder allmächtig noch hat er was geleistet.

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@RxZer42

wenn "in principio Deus creavit caelum et terram" entfällt, hat Gott so gar nix erschaffen.
damit hätte die biblische Genesis sofort Sendepause; also wozu sich noch um einen Gott kümmern ?

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Wenn man von dem Glaube an einen Gott ausgeht stimmt das. Aber wenn man von einer bestimmten Religion ausgeht dann stimmt das nicht.

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Die Frage sollte eher lauten "warum gibt es noch monotheistische Religionen".

Sehr sehr viele Religionen glauben nicht an Dinge, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht existieren. Prominente Beispiele wären Buddhismus, Wicca und Neopaganismus. Diese Religionen glauben nicht an einen Gott, bzw. nutzen einen Gott nur als Versinnbildlichung und sind eben nicht darauf aufgebaut ein imaginäres Wesen zu lobpreisen, sondern sein bestes Selbst zu sein.

Warum es aber Religionen wie Christentum, Judentum und Islam gibt? Nun, die meisten sind wohl einfach damit groß geworden. Auch monotheistischen Religionen sind ja nicht unbedingt etwas schlechtes - Solange man nicht die Evolutionstheorie und den Urknall vehement abstreitet, andere nicht versucht zu missionieren und seine Religion nicht als einzige Wahrheit hinstellt, ist es doch vollkommen okay - Tut ja keinem weh.

LG

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Hohepriester des Wicca (3. Grad BTW)

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