Warum macht es in der Gesellschaft einen Unterschied ob eine Frau Männerkleidung trägt und wenn ein Mann Frauenkleidung trägt?

17 Antworten

Hallo, leider ist dieser Unterschied in der Gesellschaft noch groß, aber es gibt Männer, die Tragen Kleider oder Röcke, sind nicht schul, sondern Leben normal unter uns, leider nur zu wenige.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Na ja, also es wird sicherlich erstmal daran liegen, dass viele Kleider in der Frauenabteilung ja an Männerkleidung orientiert ist. Jeans, Shirts, Hüte, usw. Vor nicht allzulanger Zeit war es Frauen auch nicht gestattet mannhafte Kleidung zu tragen (bspw. Hosen) und sie wurden dafür schief angeschaut oder schlimmeres.

Dass ein Mann heute schlechter behandelt wird weil er Frauenkleider trägt als eine Frau die Männerkleidung trägt gehört aus meiner Sicht zu dem ausgewachsenen Sexismus der sich in unserer Gesellschaft gegen Männer breit macht.

Ich weiß, ich weiß - gleich kommen wieder Pappnasen die mir erklären wollen, dass es keinen Sexismus gegen Männer gibt und dass es Männer sind die Männer diskrimieren und das hätte dann nichts mit Sexismus zu tun, aber selbst so eine Aussage ist aus meiner Sicht dann schon wieder sexistisch.

Weiter im Text: In jedem Fall solltest du dir klar machen, dass Männer in unserer Gesellschaft ebenfalls zu einer diskriminierten Gruppe gehören. Es gibt sehr viele Stereotype für Männer - der starke Mann der nie weint, der schwanzgesteuerte Mann, der Mann der keine Gefühle hat, der Mann der Sadist, der Mann der sein Leben für Frau und Kind geben muss, der Mann der sich schlechter um Kinder kümmern kann als jede Frau es könnte, der Mann der nichts feminines haben darf, was ihn als Mann "entwertet", etc. - das alles sind Vorurteile oder Annahmen der allgemeinen Öffentlichkeit über Männer die dafür sorgen, dass sehr viele Männer sich letztendlich Diskriminierung ausgesetzt sehen, wenn sie diesen Mustern nicht folgen.

Aber sobald man nur versucht aufzuzeigen, dass es diesen gravierenden Sexismus in die Richtung der Männer gibt, wird einem vorgeworfen, dass man nur von dem Sexismus gegen Frauen ablenken will oder dass es - auch wenn Männer diskriminiert werden - Frauen und andere Gruppen ja noch viel schlechter geht. Als ob es in der Gesellschaft eine Olympiade der Unterdrückung gibt.

Dankeschön für die Antwort! Stimme dir da voll zu, natürlich gibt es Sexismus gegen Männer.

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Naja, noch sind es die Frauen, die dem Mann wie ein Stück Ware immer und überall angeboten werden. Da kann man hingucken, wo man will. Angefangen bei PC-Figuren, bis hin zu nerviger Werbung, wenn man sich Freewares downloaden möchte.

Ihr ningelt jetzt wegen ein paar Klamotten ^^ herum, aber da finde ich zum Beispiel die Lohnunterschiede doch ein etwas größeres Problem. ^^

Um mal auf die Klamotten einzugehen:

Ein Kleid ist ja schon sehr feminin. ^^ Ich denke, auch eine Frau würde schief angesehen werden, wenn sie in zum Beispiel einem Muskelshirt oder einem Anzug herumläuft. ;-D Die ist dann auch ganz schnell die Lesbe, wobei ich daran nix schlimm finde, aber ihr Männer tut euch ja doof mit dem schwulsein, weil ihr es - Achtung, jetzt wird es paradox ^^ - zu feminin ist. ;-)

Und Jungs... Noch seid ihr es die sagen: "Sei ein Mann! Sei kein Mädchen!" ;-p

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@Anonym125213

Was mir noch einfiel, dass ich selbst tatsächlich unfair finde, ist, dass Männer nicht weinen dürfen oder Angst haben als Weichei dazustehen, wenn es zum Beispiel häusliche Gewalt gibt.

Aber auch hier sind es noch die Männer, die auf "männlich" machen wollen und für die eine größere und vielleicht auch noch muskulöse Frau nicht in Frage kommt. Welcher Mann will schon eine 1,90m Frau mit breiteren Rücken? Warum nicht? Weil man ja selbst das starke Geschlecht ist und die Frau beschützen muss. ;-)

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@Anonym125213

Deine Kommentare sind zur Hälfte selbst total sexistisch. Z.B. "Kleider sind total feminin." 1. Haben Männer für die längste Zeit der Geschichte selbst Kleider getragen und zweitens ist die Verabsolutierung von Gegenständen zu "femininen" Dingen schon eine sexistische Aussage gegenüber dem weiblichen Geschlecht.

Du bist halt etwas, was man Kaffeehausfeministin nennt. Sexismus in der Werbung und am Arbeitsplatz sind halt ganz dramatisch für dich, aber da sage ich dir jetzt einfach mal, dass Werbeagenturen und die Redaktionen von Schundblättern wir Gala, Bunte oder Bild der Frau nicht von Männern sondern von Frauen besetzt sind und dass es Frauen sind die anderen Frauen einreden, dass sie sich ständig aufhübschen müssen, dass sie einen "perfekten Körper" brauchen, die darüber schreiben welche Hollywoodnelke wie kurz nachdem sie ihr Baby geworfen hat wie schnell wieder einen geilen Body hatte. Das ist die Realität. Das heißt aber nicht, dass diese Dinge nicht sexistisch der Frau gegenüber sind.

Daher ist dein Argument "es seid ja ihr Männer die euch für Frauenkleider diskriminieren" total sinnlos. Ich bin nicht "die Männer", ich bin ein Mann und wenn ich diskriminiert - glaub es oder nicht - tut es weh egal ob es von Frau oder Männerseite kommt und wenn es Männer sind habe ich da nicht magischen Einfluss darüber.

Die Tatsache, dass Männer noch immer sagen: "sei ein Mann, sei kein Weichei" ist ein Resultat der sexistischen Erziehung der Gesellschaft und jetzt kommt der springende Punkt: Wenn man es wegbekommen will, muss man das thematisieren dürfen, man muss auch über den Sexismus von der Gesellschaft gegen den Mann reden dürfen ohne dass eine Kaffeehausfeministin wie du dann um die Ecke geschossen kommt nur um uns zu erzählen, dass unsere Probleme weniger wert sind als die euren.

Du bist das Pendant der postmodernen Gesellschaft zu den Altherrenetagen der 70er, die einer Frau gesagt haben, dass sie sich nicht so anstellen sollen.

Nein, du kannst ja deine Diskriminierung sehen und thematisieren wie du willst, ich würde dich nie aus heiterem Himmel dafür kritisieren und genau so erwarte ich, dass ich das auch tun kann.

Wusstest du, dass die Rate von Suiziden unter jugendlichen Männern größer ist als unter jungen Frauen?

94% der Sorgerechtsfälle gehen in Deutschland immer zugunsten der Frau aus - und da reden wir von Fällen wo der Mann aktiv im Prozess um das Sorgerecht gestritten hat.

Wusstest du dass mittlerweile junge Mädchen länger in die Schule gehen, bessere Abschlüsse machen und in einigen Branchen sehr viel besser verdienen als ihre männlichen Kollegen?

Männer sind auch sehr viel häufiger Opfer von Gewaltverbrechen.

Auch: Über 30% der Fälle von dauerhafter, häuslicher Gewalt gehen von der Frau gegen den Mann aus. Es gibt in Deutschland gerade mal 2 Männerschutzhäuser und tausende Frauenschutzhäuser

Jungs werden in Deutschland ganz legal und ohne ihr Einverständnis und auch ganz selbstverständlich beschnitten. Einfach so. Ein tiefer, medizinisch nicht notweniger Einschnitt in die Persönlichkeitsrechte eines Individuums. Würde dies Mädchen betreffen wäre das ein Skandal.

Aber na ja, wie gesagt, so Menschen wie du ihr seid halt mit daran schuld, dass es noch viele ewig gestrige Männer gibt, denn ihr haltet die Diskussion über Sexismus gegen Männer und das Problem klein in der Gesellschaft und dadurch kann es da natürlich keine Änderungen geben.

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@MaxNoir

Wow! Dein Niveau ist aber auch ganz schön im Keller. ^^'

Du brauchst nicht gleich beleidigend werden mit deinem - selbst sexistischen ;-) - "Kaffehaus-Feministin". Aber schön, dass du mich als etwas bezeichnest, was ja eigentlich du zu sein scheinst. ^^' Und noch besser... Schön, dass du mich persönlich kennst! =D

es seid ja ihr Männer die euch für Frauenkleider diskriminieren

Woher nimmst du eigentlich das Zitat? Von mir auf jeden Fall nicht. :-D Und was soll das überhaupt aussagen?

Die Tatsache, dass Männer noch immer sagen: "sei ein Mann, sei kein Weichei" ist ein Resultat der sexistischen Erziehung der Gesellschaft

Das kannst du aber genauso umdrehen! =D

Durch und wegen wem boomt denn die Erotikbranche? Und wegen wem ist es denn so, dass leider Gottes - am besten zu sehen in der Musikbranche - die Frauen nicht anders weiterkommen? Also ich sage nicht zu einer anderen Frau: "Sei kein Mann! Sei ein Sexobjekt!" ;-D Und was ist denn nun mit meiner Frage? Würdest du eine 1,90m Frau nehmen, die breiter gebaut ist als du oder nicht? Und wenn nicht, warum denn nicht?

Wenn man es wegbekommen will, muss man das thematisieren dürfen, man muss auch über den Sexismus von der Gesellschaft gegen den Mann reden dürfen...

Also ohne Beleidigungen von einem Kaffehaus-... Wie nennt man eigentlich die männliche Form von Feminist? Gibt es das überhaupt oder habt ihr da auch mal wieder ^^' einen Freischein für Gespinne, wofür wir Frauen gleich mal einen extra Titel bekommen? :-D

Was erwartest du denn jetzt? Dass man dir nun sagt: "Och, du Armer. Ihr Männer habt ja sooo viele Probleme und wir Frauen zum Glück keine. Die ganzen körperlichen mal ausgeschlossen. ^^' Ist es nicht so, dass die Frau die Schl*** ist, wenn sie mit vielen Männern Sex hat, während der Mann der King ist? Wird euch auch so dreist und gierig in den Schritt gestarrt, obwohl ihr schon versucht es zu verstecken? Gibt es denn für uns genauso viel Erotik, wie für euch Männer oder nicht, weil uns ja ständig die Sexualität abgesprochen wird? Werdet ihr auch so oft vergewaltigt? Werdet ihr auch erst so richtig wahrgenommen, wenn ihr euch anbietet? Siehe Musikbranche. Heißt es auch bei euch, dass ihr für ewig jung und schön bleiben sollt? Gibt es FÜR uns Frauen eigentlich auch Puffs? ...

Reicht das erstmal? :-D Wobei... Das wird dich sicherlich nicht interessieren, denn das Einzige, was von dir kam war: Ich, ich, ich... Was ich schrieb, hast du ja gekonnt ignoriert. ^^

Jungs werden in Deutschland ganz legal und ohne ihr Einverständnis und auch ganz selbstverständlich beschnitten. 

Da gebe ich dir Recht, darüber habe ich auch schon oft diskutiert. Dennoch. Schau dir mal an, was mit Frauen gemacht wird. Die werden auch beschnitten, abgeschlachtet, gesteinigt, usw. wenn der Olle tot ist. In manchen Ländern darf der Vergewaltiger die Frau - sehr oft auch erst Mädchen - sogar heiraten. Schau dich generell mal in anderen Ländern um, was da die Frauen alles ertragen müssen und du jammerst wegen einem Kleid! ^^'

Über 30% der Fälle von dauerhafter, häuslicher Gewalt gehen von der Frau gegen den Mann aus. 

Also jetzt mal ganz ehrlich:

Eine Frau hat wohl weniger eine Chance sich gegen einen großen, starken Mann zu wehren, als ein Mann, der eigentlich der Frau gegenüber körperlich überlegen ist. ;-)

Mal so nebenbei, weshalb es wohl auch mehr Frauenhäuser als Männerhäuser gibt: Man schaue sich mal generell die ganzen Gewalttaten, Morde, Kinderpornografien, usw. an... Von welchem Geschlecht gehen solche Taten denn meistens aus?

Um nochmal auf die Kleider zurückzukommen:

Kleider betonen die weiblichen Formen, wie Busen und Taille, ein Anzug -nicht selten mit Schulterpolstern ausgestattet - den männlichen, breiteren Rücken.

Was glaubst du wohl, warum sich Transsexuelle - wo auch hier wieder viel eher der Fokus auf die Männer gelegt wird ^^ - feminin kleiden?

Aber weißt du, wo Männer wirklich sch*** dran sind? Wenn es um Homosexualität geht, was ja auch sehr gern als Beleidigung genutzt wird. ;-D Da stehen wir Frauen einmal besser da... Wohl auch, weil Lesbenpo*** so beleibt sind. ^^'

Im Übrigen, was du aufgezählt hattest, ist kein Sexismus und somit Fakten, sondern sind Klischees, worunter auch wir Frauen leiden müssen ;-), denen auch ich kritisch gegenüberstehe. Männer, wie Frauen können Ar***löcher sein, das hat weniger mit dem Geschlecht, sondern eher etwas mit dem Charakter zu tun. Wenn du dir ein Kleid anziehen möchtest, nur zu. Aber das mit dem Lohn... Das ist nicht so einfach. ^^

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Ich nehme an, es wird wieder mal nicht auf das eingegangen, was ich schrieb und es werden wieder bloß Beleidigungen und Unterstellungen fallen, weil die Argumente fehlen. ;-p

Ebenso bin ich mir sicher, dass du in allem, aber auch wirklich allem irgendetwas sexistisches siehst. Natürlich nur das, was dich selbst betrifft. ^^'

Also hätte ich mir die Mühe hier eigentlich auch sparen können. :-D

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@MaxNoir

Ich gebe dir hier Recht, außer in den Punkten sehe ich es aus Erfahrung differenzierter.

Daher ist dein Argument "es seid ja ihr Männer die euch für Frauenkleider diskriminieren" total sinnlos.

Dumme Sprüche und Anfeindungen kommen ausschließlich von Männern.

Wenn man es wegbekommen will, muss man das thematisieren dürfen, man muss auch über den Sexismus von der Gesellschaft gegen den Mann reden dürfen ohne dass eine Kaffeehausfeministin wie du dann um die Ecke geschossen kommt nur um uns zu erzählen, dass unsere Probleme weniger wert sind als die euren.

Ja. Man muss aber bei genau diesen Männern ansetzen, die diskriminieren und zur Verantwortung ziehen.

Wusstest du, dass die Rate von Suiziden unter jugendlichen Männern größer ist als unter jungen Frauen?

Homosexuelle männl. Teenager haben eine 20% höhere Selbstmordrisiko als ihre heterosexuellen Geschlechtsgenossen, weil sie von ihnen schikaniert werden.

Männer sind auch sehr viel häufiger Opfer von Gewaltverbrechen.

Ja, genau durch oben aufgezählte Männertypen.

Wusstest du dass mittlerweile junge Mädchen länger in die Schule gehen, bessere Abschlüsse machen und in einigen Branchen

Neu ist nur der Blickwinkel: dass man die verschlechterten Bedingungen aus der männlichen Perspektive thematisiert. Wenn Buben schlauer als die meisten Mädchen seien, wie viele Männer ja ständig behaupten, hätte die Mädchenförderung keine Auswirkung auf die Buben, da sie immer noch biologisch im obersten Level sein müssten.

Auch: Über 30% der Fälle von dauerhafter, häuslicher Gewalt gehen von der Frau gegen den Mann aus. Es gibt in Deutschland gerade mal 2 Männerschutzhäuser und tausende Frauenschutzhäuser

Das sind aber nicht die Männer, die auf er Straße den großen Macker spielen, oder doch? Und es gibt mehr von Männern totgeschlagene und verprügelte oder vergewaltigte Frauen als Männer von Frauen.

Ich tu mich schwer, Tätern einen Schutzplatz anzubieten. Bei diskriminierten Minderheiten, wie Homo und Transsexuellen lässt sich darüber reden. Aber da sollten erst recht keine Heteros Zugang haben, einfach aus Eigenschutz.

Jungs werden in Deutschland ganz legal und ohne ihr Einverständnis und auch ganz selbstverständlich beschnitten. Einfach so. Ein tiefer, medizinisch nicht notweniger Einschnitt in die Persönlichkeitsrechte eines Individuums.

schwieriges Thema. Die FGM ist nicht mit der Bubenbeschneidung 1:1 vergleichbar. Und selbst Beschnittene sehen es nicht als drastischen Eingriff, sondern als etwas besonderes. Da liegt meiner Meinung eher das Problem, um das der Allgemeinheit als Körperverletzung zu vermitteln, wenn selbst Betroffene es nicht so sehen. Das ist ungefähr vergleichbar mit dem, wenn Frauen zu Männer sagen, wie unpraktisch Röcke sind und die das ungeprüft glauben und weiter plappern.

Würde dies Mädchen betreffen wäre das ein Skandal.

Ja, weil aber selbst Männer Mädchen und Frauen wie Heilige und Göttinnen behandeln. Der Schlüssel liegt in ihrer Schönheit und Anmut. Selbst heterosexuelle Frauen, wenden nicht so einen Aufwand bei ihren Männern oder Söhnen an, wie bei ihren Töchtern. Falls das jemand mit sexuellen Begehren auf das andere Geschlecht zu erklären versucht.

Aber na ja, wie gesagt, so Menschen wie du ihr seid halt mit daran schuld, dass es noch viele ewig gestrige Männer gibt, denn ihr haltet die Diskussion über Sexismus gegen Männer und das Problem klein

aha... weil Frauen angeblich sexistisch reagieren, sind Männer gegen Männer sexistisch, die Röcke tragen oder sich weiblich verhalten? Wieso gab es dass alles vor der ganzen Debatte und dem Feminismus auch schon unter Männern?

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In jedem Fall solltest du dir klar machen, dass Männer in unserer Gesellschaft ebenfalls zu einer diskriminierten Gruppe gehören

Heterosexuelle Männer gehören nicht zur diskriminierten Gruppe. Sie diskriminieren Andere. Das ist ein Unterschied.

Dass ein Mann heute schlechter behandelt wird weil er Frauenkleider trägt als eine Frau die Männerkleidung trägt gehört aus meiner Sicht zu dem ausgewachsenen Sexismus der sich in unserer Gesellschaft gegen Männer breit macht.

Es sind ausschließlich Männer, die sexistisch auf Männer reagieren, wenn sie ihre Männerrolle verletzen. Keine Frauen.

der starke Mann der nie weint, der schwanzgesteuerte Mann, der Mann der keine Gefühle hat, der Mann der Sadist, der Mann der sein Leben für Frau und Kind geben muss, der Mann der sich schlechter um Kinder kümmern kann als jede Frau es könnte, der Mann der nichts feminines haben darf, was ihn als Mann "entwertet", et

Das sind alles die Dinge, die man von Hetero-Männern hört.

das alles sind Vorurteile oder Annahmen der allgemeinen Öffentlichkeit über Männer die dafür sorgen, dass sehr viele Männer sich letztendlich Diskriminierung ausgesetzt sehen, wenn sie diesen Mustern nicht folgen.

Witzig.... Täter behaupten also, dass sie Opfer sind? Oder wie ist die Logik zu verstehen? Es sorgen die selbsternannten richtigen Männer schon selber für Diskriminierung über Männer, die nicht dem Bild entsprechen.

oder dass es - auch wenn Männer diskriminiert werden - Frauen und andere Gruppen ja noch viel schlechter geht. 

Ja, weil diese Männer, die Röcke usw tragen, für Männer weder als Männer noch als männlich respektiert werden.

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Es ist kein Problem als Mann Frauenkleidung zu tragen. Heute hatte ich Lust ein Dirndl zu tragen und habe es einfach gemacht. Habe im Hotel im Dirndl gefrühstückt. Habe im Dirndl ausgecheckt und bin mit meinem Koffer zum Auto gegangen und gefahren. An der Tankstelle habe ich im Dirndl getankt und bin im Dirndl zu MC Donalds um einen Kaffee zu trinken. Bin im Dirndl in ein Trachtengeschäft gefahren und habe mehrere Dirndl anprobiert und eines gekauft. Ich bin heute in diesem Outfit sicher mehr als 50 Menschen begegnet. Keiner hat mich blöd angeschaut oder anders behandelt als wenn ich mit Jeans und Polo unterwegs wäre. Als Mann Frauenkleidung zu tragen ist kein Problem, man muss es nur tun. Die Barriere sitzt im eigenen Kopf und nicht bei den anderen.

Ein Mann, der Frauenkleidung trägt (...) wird sofort schief angeschaut, (...)

Zum einen ist es in unserer Gesellschaft noch nicht normal, dass Männer auch Frauenkleidung tragen, zum anderen soll Frauenkleidung oft feminine Züge verstärken (weite Kleider z.B. ein breites Becken).

Eine Frau hingegen, die in der Männerabteilung einkauft, (...)

... kann auch ganz gut die bemutternde Freundin / Ehefrau sein, die für ihren Freund / Mann Kleidung kauft. Ist zwar ein Klischee, aber verbreitet.

Jeans waren früher ja auch für Männer gemacht, (...)

Ich denke, die Kleidung spielte beim Kampf um die Gleichberechtigung auch eine gewisse Rolle, um dem Mann ebenbürtig zu sein / auf eine Stufe mit ihm zu kommen (genauso wie in den 20er-Jahren der Bubikopf eine starke Modeerscheinung war).

Woran liegt es, dass von der Kleidung einer Person auf deren Sexualität oder Identität geschlossen wird (...)

Wie gesagt, Kleidung hat in unserer Gesellschaft mehr als nur die Funktion, warm zu halten. Farben und Formen bestimmen auch die Figur, welche femininer oder maskuliner wirken können. Die farblichen Assoziationen sind vor allem historisch gewachsen.

"kann auch ganz gut die bemutternde Freundin / Ehefrau sein, die für ihren Freund / Mann Kleidung kauft. Ist zwar ein Klischee, aber verbreitet."

Ich meinte nicht unbedingt nur das Einkaufen an sich, sondern auch das Tragen.

"zum anderen soll Frauenkleidung oft feminine Züge verstärken (weite Kleider z.B. ein breites Becken)."

Ich trage oft Männerkleidung (Pullis, Shirts, Sweat Jacken,...), durch die werden eigentlich alle femininen Züge verdeckt und damit eben genau das hervorgerufen wie andersrum: Ich wirke sicher ein wenig männlicher (zudem ich mich nicht schminke).

Warum also ist es schlimmer, als Mann feminin zu wirken als als Frau maskulin?

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@FranziiCookiie

Nun, nach wie vor steht das weibliche Becken für Fruchtbarkeit.

Es gelten also noch immer die üblichen Rollenbilder, die historisch gewachsen und dir vertraut sein sollten. Ich denke daher nicht, dass diese Frage noch weiter beantwortet werden muss.

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Das dürfte mMn echt nur an den gängigen Konventionen bzw. dem gesellschaftlichen Denken liegen.. das beginnt ja schon im KIndesalter, wo die Mädels rosa Kleidchen tragen & die Jungs blaue Matrosenanzüge :)

..."MAN" macht es eben einfach nicht, sondern hat sich an i.welche Diktate zu halten, egal was auch immer er will bzw. egal wie es ihm dabei geht. Ich kann das zwar verstehen & finde es an sich gut, dass Männer- und Frauenmode strikt getrennt sind da etwa diese engen Skinnyjeans einfach nicht zu männlichen Figurtypen passen, aber andererseits sollte man das Ganze nicht so ernst nehmen & es locker nehmen.Allen kann man es NIE recht machen!

Dass die Jeans, eigentlich Arbeitskleidung für robuste Männer, auch für Frauen in Frage kam hängt mit den 68ern zusammen, die neue Werte für sich schufen und mit diesen auch teilweise die Gesellschaft erreichten. Sie war damals das Zeichen eines neuen Selbstbewusstseins, es war in den 70ern und 80ern noch weitestgehend verpönt, wenn man eine Jeans getragen hat etwa auf der Arbeit oder als Frau damit auf die Arbeit kam.

Woher ich das weiß:Hobby – Weil man sich interessiert!

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