Du könntest über die Beziehungen mit England schreiben, z.B. das Anna von Kleve als Tochter einer Habsburgerin kurze Zeit die Königin Englands und Ehefrau von Heinrich VIII war.

...zur Antwort
Ja

Soweit ich weiß, ist in diesem Jahr der 8. Mai nur in Berlin ein Feiertag und wird von den regierenden Parteien als "Tag der Befreiung" bezeichnet.

Für diejenigen die es nicht wissen, der 8. Mai 1945 ist der Tag, an dem Deutschland zur endgültigen Kapitulation gezwungen war und gilt damit in vielen Ländern Europas als Tag der Befreiung und des Sieges.

Nach dem Zweiten Weltkrieg galt der 8. Mai in Deutschland zunächst als Tag der Schande. Im Jahr 1985 hat der Bundespräsident Weizäcker dann eine richtungsweisende Rede im Bundestag gehalten, in der er sagte, dass auch für Deutschland der 8. Mai ein Tag der Befreiung sei, da Deutschland an diesem Tag von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft befreit wurde. Weizäcker selbst war Mitglied der CDU und viele Mitglieder der CDU-Fraktion sind der Rede Weizäckers ferngeblieben.

Aber nicht nur im konservativen Lager gibt es die Debatte darüber, wie der 8. Mai in die Gedenkkultur Deutschlands eingeordnet werden soll. Es gibt Mitglieder im linken Spektrum die sagen, dass Deutschland nicht von Befreiung sprechen kann, da die Menschen die Herrschaft der Nationalsozialisten wollten.

Ich persönlich bin sehr links eingestellt und denke wir sollten den 8. Mai in Deutschland als Tag der Befreiung zum Feiertag erklären. Alle die wir heute in diesem Deutschland leben, genießen und bestehen auf Freiheiten, die es nicht gäbe, würde das Hitler-Regime heute noch bestehen. D.h. wir heutigen Menschen, wurde damals befreit.

...zur Antwort

Ich denke der Begriff Illusion ist hier nicht richtig. Illusion bedeutet, dass der Mensch sich Dinge vorstellen kann und nach dieser Vorstellung handeln kann, ohne 100% zu verstehen oder sicher sein zu müssen, dass die Vorstellung richtig ist.

Das ist eine wichtige Fähigkeit des Menschen, denn sie erleichtert ihn das Handeln im Alltag. Bspw. im Ungang mit Menschen weiß man in Wahrheit nie, ob z.B. Höflichkeit bei einer Einzelperson weiterhilft aber da es oft hilft, macht der Mensch es.

...zur Antwort

Es gibt nur zwei Wege, wie ein Virus besiegt werden kann. Entweder es wird ein Impfstoff gefunden oder es infizieren sich genügend Menschen und immunisieren sich gegen den Virus, so dass der Virus keine Gefahr mehr darstellt.

Die Spanische Grippe kam in drei Wellen und hat vielen Menschen das Leben gekostet. Nach einiger Zeit wird es genügend Menschen gegeben haben, die Immun waren.

Da aber damals die Kapazitäten zum Testen, der Zugang zu Gesundheitsvorsorgung, usw. nicht so gut waren wie heute, muss man an der Dokumentation von damals zweifeln. Folgende Grippewellen nach der dritten Welle der Spanischen Grippe wurden nicht mehr mit der Spanischen Grippe in Verbindung gebracht, da ihre Ausprägung nicht groß war.

...zur Antwort

Parlamentarische und politische Immunität im Inland genießen in Deutschland nur Abgeordnete des Deutschen Bundestages und der Landtage der Bundesländer sowie der Bundespräsident.

Wäre Mitglied der Bundesregierung kein Bundestagsabgeordneter aber Minister, würde er keine Immunität besitzen. Wie bspw. AKK.

Die Immunität bezieht sich im übrigen nur auf Strafverfolgung. Ordnungswidrigkeiten, wie Falschparken oder zu schnell fahren, werden verfolgt.

Außerdem: Der Bundeskanzler ist nicht das Staatsoberhaupt, der Bundespräsident ist das Staatsoberhaupt.

...zur Antwort

Na ja, die Frage ist ja wohl, aus welcher Perspektive man das betrachtet. Volkswirtschaftlich bedeutet der Verlust vieler Gastronomie- und Tourismusbetriebe einen tiefen Einschnitt in die Wirtschaft. Nicht nur die Arbeitsplätze die direkt durch diese geschlossenen Betriebe fallen weg. Gastronomie und Tourismus sind ja auch Teil einer Wertschöpfungskette. Die Betriebe die an Gastronomie und Tourismus liefern, von ihnen beliefert werden und so weiter, erfahren ebenfalls Verluste.

Natürlich kann der einzelne Mensch auch ohne Urlaub oder Restaurantbesuch überleben. Aber darum geht es ja nicht. Es geht darum, dass die Wirtschaft stabilisiert wird.

...zur Antwort

Ja, das Buch welches den jüngsten Forschungsstand sehr gut darlegt und viel Anerkennung gefunden hat ist das Buch "Die Schlafwandler - Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog" von Christopher Clark.

Er belegt alles mit Quellen.

...zur Antwort
  1. Deutschland war damals in einer sehr schlechten wirtschaftlichen Lage. Es gab viele Arbeitslose und diejenigen die Arbeit hatten, haben unter schlechten Bedingungen gearbeitet.
  2. Deutschland war eine junge Demokratie. Viele Menschen erinnerten sich noch an die Kaiserzeit und lehnten die Demokratie ab und befürworteten, dass es einen autoritären Staat mit Führerprinzip wie zu Kaiserzeiten gibt und keine Demokratie.
  3. Die Ablehnung der Demokratie wurde dadurch verstärkt, dass sie Fehler in ihrem Aufbau hatte und nicht in der Lage war, die Probleme der Menschen zu lösen.

Die NSDAP hat die Demokratie abgelehnt, hatte einige Positionen der Arbeiterbewegung übernommen und hatte vielen Deutschen das Gefühl gegeben, dass Deutschland wieder stark sein kann. Deswegen haben viele für die NSDAP gestimmt.

Allerdings muss man die Wahlergebnisse für die NSDAP mit Vorsicht betrachten. Die Wahlbeteiligung war nicht bei 100% und es gab Schlägertrupps wie die SA, die dafür gesorgt haben, dass die Wahlen unfrei und unfair waren.

...zur Antwort

Weil wir in Deutschland eine erfolgreiche Frauenbewegung hatten, die den Männern und der Gesellschaft erklärt hat, dass sie ihr Leben so leben wollen wie sie es gerne hätten und dass dazu gehört, dass sie auch Sex haben wollen genau so wie Männer Sex haben wollen.

Außerdem ist Deutschland ein freies Land. Jeder kann hier mit dem Anspruch an seinen Partner leben den er für richtig hält. Es gibt Männer die interessiert es, ob ihre Partnerin mehrere Sexpartner hatte und es gibt Männer die interessiert es nicht. Und dass das jeder für sich entscheiden kann ist das wichtige. Denn wir alle - ob Frau, Mann oder Kind - haben das Recht unser Leben so zu gestalten wie wir wollen und nicht wie es irgendjemand anderes für richtig hält.

...zur Antwort

Nein, der 1. Mai wurde nicht aus irgendwelchen praktischen Gründen genommen. Der 1. Mai hat eine historische Bedeutung.

Am 1. Mai im Jahr 1886 riefen in den USA verschiedene Arbeiterbewegungen und Gewerkschaften zum Generalstreik auf. Der Streik hatte zum Ziel, dass die Regierung die Forderung nach einem 8-Stunden-Tag erfüllt.

Am Streik nahmen allein in den USA 400.000 Arbeiter teil und die Proteste verliefen für einige Tage friedlich. Irgendwann eskalierte die Situation als ein Polizist auf einen Streikposten schoss.

Dies führte dazu, dass der Streik der Arbeiter in den USA internationale Aufmerksamkeit bekommen hat. Die Arbeiterbewegungen in Europa wollten Solidarität mit den Arbeitern in den USA zeigen und wollten daher ebenfalls den 1. Mai als Tag nutzen, an dem sie geschlossen an den Wert ihrer Arbeit erinnern und nach besseren Arbeitsbedingungen rufen.

Der Versuch der SPD in der Weimarer Republik den 1. Mai zum Feiertag erklären zu lassen scheiterte. Erst die Nationalsozialisten erklärten den 1. Mai zum Tag der Arbeit und zum Feiertag. Dies diente vor allem der Verschleierung der arbeitnehmerfeindlichen und menschenfeindlichen Politik der NSDAP und Hitlers.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs blieb der 1. Mai ein Feiertag.

In den USA wird der 1. May als "May Day" bezeichnet und gibt immer wieder Anlass für Proteste und Streiks von Arbeitern, allerdings ist er dort kein Feiertag. Wobei es trotzdem einen Tag der Arbeit in den USA gibt, der Labor Day heißt und immer am 1. Montag des Septembers stattfindet.

...zur Antwort

Beim Thema "Wirtschaftsmigration" gibt es aus meiner Sicht kein Konzept, da Die Linke das "Nützlichkeitsprinzip" bei Migration grundsätzlich ablehnt.

Beim Thema Flucht befürwortet Die Linke, dass Deutschland eine großzügige Politik verfolgt und viele Geflüchtete aufnimmt. Im letzten Wahlprogramm wurde davon gesprochen, dass man "perspektivisch" offene Grenzen für alle möchte.

Dazu sei gesagt: Die Forderung nach offenen Grenzen oder einer völlig enthemmten Migrationspolitik ist ebenso unrealistisch, wie die Forderung danach keinen einzigen Asylsuchenden mehr aufzunehmen. Beide Forderungen sind in der politischen Praxis nicht durchsetzbar und werden nur aufgestellt, weil die Unterstützer und Wähler diese Forderungen wollen.

Die Entscheidungsträger der Partei Die Linke, die dann in der Regierung wären, würden niemals die Forderung nach offenen Grenzen umsetzen.

...zur Antwort

Der Zustand in dem sich viele Entwicklungsländer befinden hat nicht nur eine Ursache, sondern viele verschiedene Ursachen.

  1. Umweltvoraussetzungen: In vielen unterentwickelten Ländern gibt es schlicht die nicht die gleichen Umweltvoraussetzungen wie in Entwicklungsländern. Während es in Europa reichlich Zugang zu Wasser, fruchtbaren Böden und domestizierbaren Nutztieren gab, gab es das in Afrika noch nie. Daher konnten diese Länder nie die Entwicklung vollziehen, die Europa vollzogen hat. Nämlich von einem Bauernstaat zu einem Industriestaat.
  2. Kolonialisierung: Viele Länder die heute unterentwickelt sind, sind es z.T. auch deshalb, weil sie von anderen Ländern unterdrückt wurden. In Afrika wurden fast alle Länder von europäischen Ländern angegriffen und besetzt. Während der Besetzung haben die europäischen Länder nur die Rohstoffe dieser Länder genommen und ihnen europäische Produkte aufgezwungen. Es hat keinen Wissenstransfer oder technologische Entwicklung gegeben. Wobei es hier vereinzelt und sehr kleine Ausnahmen gibt.
  3. Die Kolonialisierung hat in Afrika zu einer völlig unnatürlichen Staatenstruktur entwickelt, die nicht der kulturellen Geschichte des Kontinents entspricht. Dies führt immer wieder zu ethnischen und sozialen Konflikten, die eine Entwicklung verhindern.
  4. Ja, in vielen afrikanischen Ländern gibt es auch Korruption. Diese Korruption verhindert auch, dass es eine Entwicklung gibt. Diejenigen Eliten die Korruption betreiben, haben auch ein Interesse daran die Entwicklung zu verhindern. Denn steigende Bildung und Wohlstand, führt zwangsläufig dazu, dass die Menschen mehr Mitspracherecht und Transparanz einfordern. Daher werden die bestehenden Konflikte wie in Punkt 3 beschrieben regelmäßig dazu missbraucht, um Entwicklungen zu verhindern und somit weiter unbehelligt Korruption betreiben zu können.

Aber: Es gibt auch Positivbeispiele. Das Land Kenia beispielsweise hat in den letzten Jahren ein deutlich höheres Wirtschaftswachstum pro Jahr gehabt als alle europäischen Staaten. Natürlich ist das nicht verwunderlich, denn es gibt viel Wachstumspotential. Aber es zeigt, dass es Entwicklungsländer gibt, die Wohlstand entwickeln können. Hinzu kommt, dass Kenia bspw. auf dem Korruptionsindex besser dasteht als Länder wie Bulgarien oder Rumänien, welche Mitglieder der EU sind.

Zusammengefasst ist die Antwort auf deine Frage also, dass man nicht die EINE Ursache für den Zustand vieler Entwicklungsländer finden kann. Neben den von mir genannten Gründen gibt es noch genügend andere Gründe.

Ein Blick in die Geschichte des eigenen Landes reicht völlig aus, um zu verstehen welche Vielzahl von Faktoren eine Entwicklung von Ländern behindern kann.

...zur Antwort

Das Gespräch könnte doch am einfachsten mit einem praktischen Beispiel beginnen.

Ein Beispiel: Es gibt eine Demonstration von Nazis. Dann gibt es eine Gegendemonstration. Die Polizei organisiert das so, dass sich beide Gruppen nicht in ihrem Demonstrationen behindern.

Vertreter der linken Demonstration weichen von der angegebenen Route der Demonstration ab und setzen sich auf die Strecke, wo die Nazis demonstrieren wollen. Das ist eine Sitzblockade und soll Nazis daran hindern, weiter demonstrieren zu können.

Die Polizei ruft die Teilnehmer der Sitzblockade auf den Weg frei zu machen. Die Teilnehmer tun das nicht und werden von den Polizisten weggetragen.

Das was die Teilnehmer der Sitzblockade gemacht haben ist ein Beispiel von zivilem Ungehorsam und jetzt kann man anfangen darüber zu streiten, ob das richtig ist oder nicht.

...zur Antwort

Das kann man nicht vorhersagen. Die aktuellen Zahlen entwickeln sich so, dass man durchaus den Versuch machen kann, es auf regionaler oder kommunaler Ebene zu organisieren.

Sollten die Infektionen aber Deutschlandweit wieder zunehmen, wird es wieder erneute Maßnahmen geben die für alle gelten.

Beispiele dafür gibt es in der Geschichte. Die Spanische Grippe kam Anfang des 20. Jahrhunderts in Europa in drei Wellen und jedes Mal wurden Maßnahmen getroffen, gelockert und wieder getroffen.

Das einzige Ziel dieser Maßnahmen ist, eine Überforderung des Gesundheitssystems zu vermeiden bis es einen Impfstoff gibt. Sollte das Gesundheitssystem in Gefahr geraten, werden die Maßnahmen auch wieder verschärft.

...zur Antwort

Es gibt doch ein ganz aktuelles Beispiel, dass diese Aussage sehr gut erläutert.

Aufgrund des Klimawandels, will man die klimaschädlichen Industrien, wie bspw. den Kohleabbau, abschaffen und dafür Industrien schaffen, die Energie auf klimafreundliche Weise produzieren.

Eine Mensch der in einem Unternehmen arbeitet das Kohle abbaut, kann aber nicht einfach morgen anfangen Windkrafträder zu bauen, also müssen die Arbeitskräfte dieser Industrien ebenfalls gewandelt werden indem sie z.B. eine neue Ausbildung bekommen.

Anderes Beispiel:

Viele Bereiche der Wirtschaft werden immer mehr digitalisiert, d.h. von Computern und vom Internet organisiert. Damit dieser Wandel gelingt, müssen die Arbeitskräfte in diesen Bereichen das Wissen erlangen, wie man mit diesen Instrumenten umgeht.

...zur Antwort

Ich habe über den Holocaust gelernt, dass es Anfang des 20. Jahrhunderts - wie auch schon tausende Jahre zuvor - in vielen Ländern Antisemitismus, also den Hass auf Juden, gab.

Nach dem Ersten Weltkrieg war Deutschland politisch, wirtschaftlich und sozial völlig zerworfen und die Weimarer Republik, als erste deutsche Demokratie, Fehlerhaft und zerbrechlich.

Die NSDAP, angeführt von Adolf Hitler, hat die Juden zum Hauptschuldigen für die Probleme in Deutschland gemacht. Dies fand in der Bevölkerung zum Teil großen Zuspruch.

Als die NSDAP an die Macht gekommen ist, hat man angefangen Juden und andere Menschen die nicht in das Weltbild der NSDAP gepasst haben, in Lager zu stecken und dort entweder zur Arbeit zu zwingen oder um sie zu töten.

Ich habe gelernt, dass der Holocaust der bewusste Versuch war, die jüdischen Menschen in Deutschland und Europa auszulöschen. Gleichzeitig bereicherte sich der Staat und die Wirtschaft am Holocaust, denn alles was die Opfer besessen haben, wurde dem Staat übergeben und die Wirtschaft - wie bspw. Siemens - hatte durch KZ-Insassen Zugriff auf Sklavenarbeiter die nichts gekostet haben.

...zur Antwort

Ich bin selbst ein homosexueller Mann und stelle es mir sehr schwer vor, in einem Staat nur mit anderen homosexuellen Männern zu leben, allein deshalb weil wir keine Kinder zeugen könnten.

Das Ziel der freiheitlichen Ordnung wie sie heute besteht und wie sie als Zielstellung formuliert wird ist, dass jeder Mensch sich frei entfalten kann, solange er dabei nicht die Freiheit anderer Menschen einschränkt.

Mein Outing war sehr spät und sehr schwer. Aber ich denke, dass es für mich immer noch einfacher war als für Menschen vor 30 Jahren.

Die Situation verbessert sich also und kann sich auch weiter verbessern.

Eine Gesellschaft in der sich alle Menschen jederzeit gerecht behandelt fühlen kann es nicht geben. Das Zusammenleben erfordert, dass alle Menschen auch Kompromisse eingehen. Auch in einem Homostaat wäre das so. Dort würde vielleicht nicht die Sexualität eine Rolle spielen aber andere Dinge, wie bspw. Einkommen, Bildung, Kultur, usw.

...zur Antwort

Um diese Frage zu beantworten, muss man zunächst Glück definieren. Wann empfinden Menschen Glück? Man könnte sagen, Menschen empfinden Glück wenn ihre Bedürfnisse gestillt werden.

z.B.: Jemand ist sehr hungrig. Er bekommt Essen. Er ist glücklich.

Die Bedürfnisse des Menschen sind unendlich und hierarchisch angeordnet. Folgt man der Bedürfnispyramide nach Maslow, dann stehen ganz unten das Bedürfnis nach Überleben und Sicherheit. Dann kommen die sozialen Bedürfnisse und die Individualbedürfnisse. Ganz oben steht die Selbstverwirklichung.

Wenn man also davon ausgeht, dass der Mensch dann Glück empfindet wenn seine Bedürfnisse gestillt werden, dann muss man nur begutachten, wie sehr Geld dabei hilft die Bedürfnisse des Menschen zu stillen.

Sicherheit und Überleben kann man heute ohne Geld nicht haben. Auch soziale Bedürfnisse, wie Teilhabe, Kultur, usw. erfordern, dass man ein Gewisses Einkommen hat.

Aber dann wird es schon schwierig. Individualbedürfnisse und Selbstverwirklichung kann man mit Geld allein nicht kaufen auch wenn Geld haben dabei hilft.

Ein Beispiel: Ein Mensch erbt 20 Millionen Euro und sein größter Traum ist es, Astronaut zu werden. Er ist aber weder intelligent genug, noch körperlich stark genug um Austronaut zu sein. Daran werden auch die 20 Millionen Euro nichts ändern.

Ein weiterer Aspekt ist, dass Geld ein Instrument ist, dem wir als Gesellschaft einen gewissen Wert beimessen. Es gibt auch Kulturen oder Menschen, die in Gruppen ohne Geld leben. Wo beispielsweise Arbeitskraft gegen Arbeitskraft getauscht wird. Auch diese Menschen sind glücklich und das obwohl es sowas wie Geld bei ihnen gar nicht gibt.

Die Antwort auf die Frage ob Geld glücklich macht lautet also: Die Befriedigung der Bedürfnisse macht den Mensch glücklich und sofern Geld dabei helfen kann diese Bedürfnisse zu befriedigen, macht Geld glücklich doch Geld kann nicht alle Bedürfnisse stillen. Deswegen macht Geld an sich nicht glücklich.

...zur Antwort